Monatskalender mit Veranstaltungen und Pressespiegel
Stadtrat, Aktionen und Positionen
Menschen, Ideen und Geschichte
Stadtgespräch, Forum und Gästebuch
KandidatInnen, Wahlkreise und Ergebnisse
zurück zur Startseite
...das alternative Stadtblatt.
zur UWGjugend

Diese Seiten werden nicht mehr aktualisiert.

Hier geht es zur neuen Internetpräsenz der UWG Ahaus:

http://www.uwg-ahaus.de


 Ahaus | Alstätte | Graes | Ottenstein | Wessum | Wüllen

Regelmäßige Infos von UWG und UWGjugend per Newsletter:

 

Unsere aktuellen Themenschwer- punkte auf diesen Seiten: Sofortausstieg statt Castor!
Sofortausstieg
statt Castor!
Jugendparlament für Ahaus
Jugend- parlament für Ahaus
Bessere Lebensbedingungen für Ahauser Flüchtlinge
Bessere Lebens- bedingungen für Ahauser Flüchtlinge

 


Schmalen- Strothstr. 23
48683 Ahaus
fon 02561 971899
fax 02561 40713
info@uwg-
ahaus.de

Ihre Ansprech- partnerInnen vor Ort und weitere Infos...

 

Die Anfahrt nach Ahaus, zum Sonntags- spaziergang, ÖPNV, Galerie, Kartenmaterial,  Daten zur Stadt Ahaus und weitere Infos...

 

Navigation, Suchmaschine, Impressum, pgp, technische Hinweise und weitere Infos...

 

 

>West Franziskusschule.

>Stadtmitte Rathaus.
>Ost Ammeln.
>Süd Aabach.
>West Kreuzkamp.
>West Franziskusschule.
>Bernsmannskamp.
>Nord Rosenthal.
>Josefschule.
>Nord Windhuk.
 

Hermann Dües

Hermann Dües

44 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
Zahntechniker
Kandidat für den Kreistag Borken
Politischer Schwerpunkt: Energie- und Umweltpolitik
Wahlbezirk 5 - Ahaus, Franziskusschule

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Demokratie lebt vom Wechsel, 50 Jahre CDU sind genug!

Die Bürger der Stadt brauchen eine Politik, die sich um Ihre Interessen kümmert und zwar durch Verhinderung weiterer Prestigeobjekte. Vernunft und Sachverstand sollten in allen Bereichen Vorrang vor Parteizugehörigkeit haben.

Wenn Sie möchten, dass Ihre Anregungen und Wünsche nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern überzeugend vorgetragen und durchgesetzt werden, dann geben Sie mir und der UWG am 12.09.1999 Ihre Stimme.

Ihr Hermann Dües

 


Interview Sommer '99

blickpunkt. Herr Dües, Sie kandidieren bei der Kommunalwahl am 12.9.99 als Direktkandidat der Unabhängigen Wählergruppe Ahaus im Wahlbezirk 5. Bitte stellen Sie sich doch erst einmal kurz persönlich vor!

Hermann Dües: Ich wurde 1955 in Ahaus geboren, bin verheiratet und habe einen Sohn und eine Tochter. Beschäftigt bin ich als Zahntechniker in einem Praxislabor in Ahaus. In meiner Freizeit gehe ich gerne mit unserem Hund spazieren, treffe mich mit Freunden oder entspanne mich bei einem guten Krimi, egal ob als Buch oder im Fernseher.

blickpunkt. Welche Gründe waren für Sie ausschlaggebend in der Kommunalpolitik aktiv zu werden?

Hermann Dües: Als ich 1989 nach 14jähriger, beruflich bedingter Abwesenheit wieder nach Ahaus zurückzog, stellte ich fest, daß sich an den alt bekannten Strukturen nichts geändert hatte. Es waren immer noch die gleichen Personen mit dem gleichen Parteibuch, die die Kommunalpolitik bestimmten. Anstatt wie so viele zu sagen, "die machen ja sowieso was Sie wollen", hörte und schaute ich mich um und so kam es, daß ich 1992 in die UWG eintrat.

blickpunkt. Warum gerade die UWG?

Hermann Dües: Weil nur die UWG sich erlauben kann, eine Politik für die Bewohner der Stadt zu machen, die unabhängig ist von irgendwelchen Beschlüssen, die auf Landes- oder Bundesebene getroffen werden. Dieses erlebten wir ja im letzten Jahr vor und nach dem Castortransport ins BZA, die Ahauser SPD schwenkte von der Linie der Bundespartei ab und forderte einen Verzicht der Transporte, die CDU erklärt jetzt "so haben wir das nicht gewollt oder uns vorgestellt".

blickpunkt. Was ist denn bei der UWG anders als bei den Parteien?

Hermann Dües: Gerade in der heutigen Zeit hängen Parteiprogramme der Realität des Lebens oft weit hinterher. Die UWG ersetzt Parteiprogramme durch den gesunden Menschenverstand. In der UWG ist es erlaubt und erwünscht quer zu denken, und alle Dinge und Sachen zu hinterfragen. Meinungsverschiedenheiten werden offen und ehrlich ausgetragen, um dann eine Entscheidung, in Zusammenarbeit mit den Bewohnern der Stadt, in deren Sinne zu treffen.

blickpunkt. Wie sieht denn die Arbeit der UWG in Ihrem Wahlbezirk aus?

Hermann Dües: Ich kandidiere in einem Wahlbezirk der sich aus den drei Wohngebieten Vestert, Krefters Busch, Bussard-, Falken-, Habicht- und Adlerweg zusammensetzt. Insgesamt läßt sich sagen, daß die Planung und Gestaltung dieser Bereiche sehr gelungen ist. Wobei jedoch anzumerken ist, daß die bisher vorgenommenen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und Temporeduzierung aufgrund andauernder Nachfragen und Anträge mit zustande gekommen sind.

blickpunkt. Welche Pläne haben Sie für sich nach der Wahl vorgenommen?

Hermann Dües: Da gibt es einige Sachen, für die ich mich nach der Wahl im neuen Stadtrat einsetzen möchte. Am wichtigsten ist allerdings für mich, daß die Belastungen für die Bürger so gering und gerecht wie möglich gestaltet werden. Ich denke z.B daran, daß die Strom- und Wasserpreise verbrauchsorientiert berechnet werden sollen.

blickpunkt. Wie soll so etwas denn aussehen?

Hermann Dües: Nehmen wir als Beispiel den Wasserpreis. Eine 4-köpfige Familie bekommt den durchschnittlichen Verbrauch zu einem günstigen Grundtarif geliefert. Verbraucht sie mehr Wasser, hat sie für dieses mehr auch einen deutlich höheren Preis zu zahlen. Verbraucht die Familie weniger Wasser, kann Sie es im nächsten Abrechnungsjahr zu einem noch günstigeren Tarif beziehen. Genauso kann es sich bei den Stromtarifen verhalten.

blickpunkt. Gibt es noch weitere Schwerpunkte, die Sie uns jetzt noch kurz erläutern können?

Hermann Dües: Natürlich gibt es eine ganze Reihe von Dingen die ich jetzt aufzählen könnte, aber ich möchte nur kurz die Punkte aufzählen, die mich besonders interessieren. Da ist als erstes die stärkere Förderung und Nutzung erneuerbarer Energien, die Sicherheit der Schul- und Radwege sowie das gesamte Verkehrskonzept in Ahaus.

blickpunkt. Was sollte Ihrer Meinung nach denn an der Verkehrssituation in Ahaus geändert werden?

Hermann Dües: Durch eine vernünftige und sinnvolle Planung der Umgehungsstraßen ließe sich die Lärmbelästigung der Bewohner, gerade von Ahaus und Wüllen, deutlich reduzieren. Die Schul- und Radwege sollten möglichst nicht durch den Autoverkehr beeinträchtigt werden. Erneuerbare Energien müssen stärker als bisher von der Stadt gefördert werden. Hierdurch werden bestimmt neue Arbeitsplätze gerade bei kleinen und mittleren Betrieben geschaffen, die in Ahaus immer schon eine wichtige Rolle gespielt haben.

blickpunkt. Wie sollen solche Vorhaben, angesichts der Haushaltslage, denn finanziert werden?

Hermann Dües: Mit sinnvoller Planung meine ich, daß Vorhaben erst gründlich überlegt und mit den Bürgern geplant werden müssen. Dann ließe sich garantiert das verhindern, was wir zur Zeit in Wüllen erleben. Vor Jahren wurde die Ortsdurchfahrt der B70, gegen die Bedenken vieler Bürger, verbreitert und nun für viel Geld wieder zurückgebaut. Weiteres Geld läßt sich auch dadurch einsparen, wenn auf unnütze Prestige- und Imagebauten verzichtet wird, die manche Kommunalpolitiker gerne als Ihr persönliches Denkmal sehen würden.

blickpunkt. Ist es nicht höchst unwahrscheinlich, daß die UWG die Verhältnisse im nächsten Stadtrat kippt, zumal auch für die CDU Leute kandidieren, die sich gegen weitere Castor-Transporte aussprechen?

Hermann Dües: Das hat es in den letzten Jahren immer wieder gegeben, daß die CDU irgend jemanden hervorzaubert, um der UWG Stimmen abzunehmen. Aber nach der Wahl änderten diese Kandidaten plötzlich ihre Meinung oder aber sie legten resigniert ihr Mandat nieder und alles war wieder beim Alten.

Trotzdem glaube ich, daß nach der Wahl neue Mehrheitsverhältnisse möglich sind, da sich die Ahauser SPD in den letzten Jahren zu einer Partei gewandelt hat, die die Forderungen der UWG nach einem Atom-Ausstieg unterstützt und sich auch für einen Wechsel in den verkrusteten Strukturen nach 50-jähriger CDU-Alleinherrschaft in Ahaus ausspricht.

Außerdem denke ich, daß Ahaus, eine schnell wachsende Stadt mit vielen Kindern und Jugendlichen, eine Kommunalpolitik braucht, die nicht von Personen gemacht wird, die entweder das Pensionsalter schon erreicht haben oder kurz davor stehen.

blickpunkt. Herr Dües, wir bedanken uns für dieses interessante Interview und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Kommunalwahl!

 

 

 

 

update
08.11.2009

 >aktuell. >was tun. >über uns. >plenum. >wahlen. 

© UWG Ahaus 2000 | info@uwg-ahaus.de | Seitenanfang