| Ahaus | Alstätte | Graes | Ottenstein | Wessum | Wüllen | ||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
|
||||||||||||||||
![]()
|
>august
02. |
|||||||||||||||||
|
Widerstand gegen Atomanlagen Münster, Pressemitteilung, 30. August '02
Garantiert 100% atomfreundlich: Münsterländer Anti-Atom-Initiativen stellen CDU-Bundestagskandidaten zur RedeKnapp zwanzig VertreterInnen münsterländer Anti-Atom-Initiativen (u.a. aus Ahaus, Steinfurt, Münster, Greven, Laer) haben heute morgen kurzfristig das CDU-Büro in der Ahauser Innenstadt besetzt. Mit dem spontanen Ortsbesuch verliehen die AtomkraftgegnerInnen ihrer Forderung nach einer Stillegung der Gronauer Urananreicherungsanlage Nachdruck und prüften die energiepolitische Kompetenz des CDU-Direktkandidaten, Jens Spahn. Dieser bestätigte bei einem kurz danach anberaumten Gespräch die Erwartungen der Bürgerinitiativen und zeigte sich von den Gefahren der Dinosauriertechnologie Atomkraft unbeeindruckt, auch zukünftigen Generationen müsse die Option für diese Energieform offengehalten werden. Von der Verseuchung von Mensch und Umwelt durch die Wiederaufarbeitungsanlagen in La Hague und Sellafield seien ihm keine bestätigten Informationen bekannt.
Verantwortungsvoll sind aus Sicht der Anti-Atom-Initiativen im Münsterland allein ein sofortiger Atomausstieg und eine dezentrale, regenerative Energieversorgung. Der von Spahn geforderte Weiterbetrieb von Atomanlagen "zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit" zeigt, daß bei der CDU statt zukunftsfähiger Energiepolitik nur Wirtschaftsförderung für Stromkonzerne zu erwarten ist. Zu den "Interessen der Region", die Spahn "mit starker Stimme vertreten" wolle, zählte er ausdrücklich nicht einen Atomausstieg. Auch die verharmlosenden Äußerungen des Kandidaten zur Verdreifachung der Kapazitäten der Gronauer Urananreicherungsanlage lassen auf beste Zukunftsaussichten für die münsterländer Atomanlagen schließen, sollte Spahn in den Bundestag einziehen. Die Anti-Atom-Initiativen im Münsterland sehen sich nach dem Gespräch darin bestärkt, den Widerstand weiterhin offensiv auf Straße und Schiene tragen zu müssen und sich nicht auf die ParteipolitikerInnen - egal welcher Couleur - verlassen zu können. Weitere Informationen erhalten Sie unter den Internetadressen aktionsbuendnis-muensterland.de und wigatom.de. Zur energiepolitischen Position des CDU-Direktkandidaten im Wahkreis Borken/ Steinfurt siehe auch den Artikel "Atomstrom? Ja, bitte!" von Florian Laus, Die Tageszeitung, 30.08.02. S.13.
|
||||||||||||||||||
| update |
|
|||||||||||||||||