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AP-Agenturmeldung, 18. August 2000 Energieversorger wollen zwei Atommülltransporte noch im HerbstDie Energieversorgungsunternehmen fordern zwei Atommülltransporte ins Zwischenlager Ahaus im bevorstehenden Herbst, um durch den Transportstopp entstandene Engpässe abzubauen. Das berichtete der nordrhein-westfälische Innenminister Fritz Behrens am Freitag nach einem Treffen der Innenminister von Bund und Ländern mit den Energiekonzernen in Düsseldorf. Die Transporte sollen von den Atomkraftwerken Biblis und Neckarwestheim kommen. Ob sie noch in diesem Jahr durchgeführt werden, ist nach den Worten von Behrens noch offen. Die Polizeibehörden hielten eine Vorbereitungszeit von sechs Monaten für erforderlich. Eine Koordinierungsgruppe unter Leitung des Bundesumweltministeriums soll jetzt die Transporttermine klären. Ab dem Jahr 2005 sollen nach Darstellung von Behrens Zwischenlager neben den Kernkraftwerken betriebsbereit sein, um weitere Transporte von Atommüll quer durch die Republik vorerst zu vermeiden. Bis dahin seien nach Vorstellung der Kraftwerksbetreiber aber noch 20 bis 25 Castor-Transporte nach Ahaus und Gorleben erforderlich, durchscnittlich fünf pro Jahr.
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