| Ahaus | Alstätte | Graes | Ottenstein | Wessum | Wüllen | ||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
|
||||||||||||||||
![]()
|
>dezember
99. |
|||||||||||||||||
Rheinische Post, 25.12.99 87 Störungen in deutschen AtomkraftwerkenBundesamt: Keine Gefahr für Angestellte und BürgerSalzgitter (dpa). In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter 87 Störungen in deutschen Atomkraftwerken gezählt. "In keinem der Fälle bestand die Gefahr einer Strahlenbelastung für die Angestellten oder für Bürger", sagte BfS- Sprecher Arthur Junkert in einem dpa-Gespräch. Die Vorfälle ereigneten sich sowohl in Kernkraftwerken als auch in Forschungsreaktoren. "Die Zahl der Zwischenfälle liegt seit Jahren konstant zwischen 100 und 140", sagte Junkert. Im gesamten Jahr 1998 registrierte die Meldestelle des BfS 136 Störungen. Der gravierendste Vorfall wurde am 20. März im Kernkraftwerk Unterweser gemeldet. Dort kam es während der Revision zu einem Leck an einem Rohr des Kaltwassersystems. Die Sicherheit der Anlage war während des Vorfalls laut BfS nicht gefährdet, es trat keine Radioaktivität aus. Die Ursache war "menschliches Fehlverhalten". Die Störfallmeldestelle des BfS in Salzgitter ist seit 1993 für die Registrierung und Dokumentation aller meldepflichtigen Ereignisse in Reaktoren zuständig. "Darunter sind viele, die in anderen Firmen auch vorkommen. Nur in nicht-nuklearen Bereichen besteht keine Meldepflicht", sagte Junkert. Zu den gemeldeten Störungen gehörten unter anderem das Nichtschließen von Brandschutzkappen, der Bruch einer Stößelstange eines Notstromdiesels bei einem Probelauf oder die Reaktorschnellabschaltung nach Ausfall der Frischdampfumleitstation.
|
||||||||||||||||||
| update |
|
|||||||||||||||||