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UWG-Pressemitteilung, 01. März 2001 Hubert Kersting tritt Nachfolge von Dieter Homann als UWG-Vorsitzender anJahreshauptversammlung der Unabhängigen Wählergruppe AhausDie Haltung der UWG zum "Runden Tisch" wie die Position zum abgesagten Castor-Transport waren ebenso Thema des Berichtes von Dieter Homann auf der jüngsten Jahreshauptversammlung wie die Vielfältigkeit der Themen, die die Fraktion der UWG in den Rat der Stadt Ahaus eingebracht hat. Zwar falle das schlechteste Wahlergebnis für die UWG in seine Amtszeit, doch seien viele Themen in der Sozial- wie Jugendpolitik, in der Umwelt- wie Verkehrspolitik auf Anregung der UWG auf den Weg gebracht worden. Insgesamt konnte Homann in einer Rückschau auf 6 Jahre als Vorsitzender der UWG eine durchaus positive Bilanz präsentieren, wofür er sich auch für die vielen Mitstreiter an seiner Seite bedankte. Sein besonderer Dank galt Bernhard Kleine, der ihm über fünf Jahre als Stellvertreter zur Seite stand. Zum Grund seines Ausscheidens aus dem Vorstand der UWG erklärte Dieter Homann, dass er eine Doppelfunktion als Orts- und Fraktionsvorsitzender nie für gut befunden hätte und daher auch keinen Zweifel daran gelassen habe, hierfür nur für eine Übergangszeit zur Verfügung zu stehen.
In seinem Bericht aus der Kreis-UWG erläuterte ihr Vorsitzender Manfred Lück, dass durch die Verwaltungsreform in nächster Zeit mehr Aufgaben an die Städte und Gemeinden delegiert werden. Dieses werde durchaus als positiv gesehen, da hierdurch mehr Entscheidungen durch die Bürger vor Ort getroffen würden und mehr Demokratie praktiziert werde. In seinem Bericht bedauerte Lück, dass die CDU-Mehrheit nicht dem Antrag der Kreis-UWG-Fraktion nach einer weiteren Reduzierung der Kreisumlage um 0,5 % gefolgt sei, um hiermit die Belastungen der Gemeinden zu verringern. Gleichzeitig machte er am Beispiel von Borken deutlich, dass viele andere Städte und Gemeinden im Kreis Borken auch ohne Atommüllgelder einen guten Haushalt vorgelegt hätten. Judith Mühlenhoff informierte die Versammlung über das Engagement der UWGjugend: Neben aktiver Beteiligung an den unterschiedlichen Formen des Protestes gegen weitere Castor-Transporte und öffentlichen Informationsveranstaltungen habe die UWGjugend erneut mit großer Resonanz Ferienspiele mit und für Asylbewerberkinder angeboten und auch unter dem Motto "Sie marschieren wieder" einen Vortrags- und Diskussionsabend zu den Themen Rechtsradikalismus und Neofaschismus angeboten. In der Aussprache wurden u.a. der Baumschnitt wie auch die Müllentsorgung in Ahaus thematisiert: Es stelle sich die Frage, welches Konzept zwischen Radikalität und Notwendigkeit die Stadt Ahaus beim Baumschnitt verfolge. Neben der Höhe der Müllgebühren wurde bezüglich der Müllentsorgung auf der Versammlung beklagt, dass der Service durch den Einsatz neuer Fahrzeuge schlechter würde und auch das Verbot des Rückwartsfahrens in Einbahnstraßen häufig nicht beachtet würde und es hierdurch zu gefährlichen Verkehrssituationen komme. Hier gelte es, bei den anstehenden Verhandlungen mit dem Entsorgungsunternehmen deutlich Position zu beziehen.
Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurde Hubert Kersting nahezu einstimmig als neuer Vorsitzender der UWG gewählt. Seine Stellvertreter wurden Ute Lainck-Kuse und Werner Hüßler. Als Kassiererin wurde Margret Kersting, als Schriftführer Otger Busche und Frank Röttger wiedergewählt. Zu Jugendvertretern wählte die Versammlung Jens Albers und Judith Mühlenhoff, Rechnungsprüfer wurden Brigitte Damrath und Jürgen Goerke. Als Beiräte für die Ortsteile wurden Annette Lange-Röttger (Ahaus) Klaus Heijnk (Alstätte) Hermann Deuker (Wüllen), Werner Beckmann (Wessum/Graes) sowie Markus Langenbrink (Ottenstein) gewählt.
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