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02. |
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Münsterland
Zeitung, 01. Februar 2002Atomgegner mischen sich in Wahlkampf einAhaus. Das münsterländische Aktionsbündnis gegen Atomanlagen will im Wahljahr 2002 seine Bestrebungen für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie verstärken. Darauf einigten sich jetzt in Ahaus Vertreter von 20 Bürgerinitiativen aus dem Münsterland, darunter auch die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" und der "Arbeitskreis Umwelt Gronau". Im Zentrum der Kritik stehen dabei die Ausbaupläne an der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau, sowie die Castortransporte in die Plutoniumfabriken La Hague und Sellafield. Da die Betreiber der Atomkraftwerke vor einem großen Transportstau stehen, gehen die im "Aktionsbündnis Münsterland" gegen Atomanlagen zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen davon aus, dass allein in diesem Jahr rund 125 Castor-Behälter aus deutschen Atommeilern in die Wiederaufbereitungsanlagen transportiert werden, ein großer Teil davon auch durch das Münsterland. Die Atomkraftgegner wollen sich mit zahlreichen Protestaktionen und Informationsveranstaltungen in den Wahlkampf der Parteien einmischen. Am 26. April, dem Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl, ist eine gemeinsame grenzüberschreitende Protestaktion in Gronau mit holländischen Atomkraftgegnern geplant, und am 16. Juni findet eine münsterlandweite Fahrraddemonstration zum Brennelement-Zwischenlager Ahaus statt. Darüber hinaus planen zahlreiche Bürgerinitiativen Informationsveranstaltungen zum Thema Stromwechsel, "um den Werbefeldzügen der Atomkonzerne" mit geeigneten umweltschonenden Energieträgern auch im Münsterland etwas entgegenzusetzen. http://www.aktionsbuendnis-muensterland.de
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