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Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus", Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Widerstand gegen Atomanlagen (WIGA) Münster, Münsteraner Bündnis "Stoppt Atomtransporte!!", Pressemitteilung, 04. Februar 2004

CASTOR-Transport nach Ahaus aus Angst vor Protesten vorverlegt

Bürgerinitiativen rechnen mit Ende Februar / Anfang März

Die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus", das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, das Münsteraner Bündnis "Stoppt Atomtransporte!!" und die WIGA Münster haben aus gut informierten Kreisen erfahren, dass der CASTOR-Transport aus dem sächsischen Rossendorf bei Dresden bereits Ende Februar / Anfang März nach Ahaus rollen soll. In Ahaus sind bereits erste polizeiliche Vorbereitungen zu beobachten. Wie die Bürgerinitiativen weiter erfahren haben, wollen die Polizei und die Landesregierungen aus NRW und Sachsen mit einem frühen Transporttermin möglichen Protesten aus dem Weg gehen.

Dieses Vorhaben wird nicht aufgehen. Es ist ein Skandal, dass sowohl die NRW-Landesregierung wie auch die Polizei versuchen, den Transporttermin zu verheimlichen. Schon 1998 hatte die Landesregierung beim letzten CASTOR-Transport nach Ahaus ein regelrechtes Katz-und-Maus-Spiel veranstaltet. Die Bürgerinitiativen sind deshalb gewarnt und auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Bundesweiter Autobahn-Aktionstag vorverlegt: Samstag, 28. Februar - Massive Proteste bei Transport erwartet

Die Bürgerinitiativen rufen dazu auf, entlang der gesamten Transportstrecke zu demonstrieren. Aus aktuellem Anlass wird der Autobahn-Aktionstag nun schon eine Woche früher als geplant stattfinden. Am Samstag, 28. Februar, wird es entlang der Autobahnroute von Dresden nach Ahaus zu unterschiedlichsten Aktionen kommen. Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet rufen zur Teilnahme auf. Durch vielfältige Proteste soll gezeigt werden, dass Atommüll-Transporte ein unkalkulierbares Risiko sind. Ein Autobahn-Transport wird zwangsweise zu Autobahnsperrungen, Staus und einem enormen Polizeiaufwand führen. Das ist nicht akzeptabel.

Die Bürgerinitiativen in Dresden fordern, dass der Atommüll in Rossendorf bleibt, wo es ähnliche Lagerbedingungen gibt wie in Ahaus. Warum soll der Atommüll dann quer durch die Republik transportiert werden ?? Die Dresdner Initiativen bereiten für Ende Februar eigene Aktionen vor.

Die Münsterländer Anti-Atom-Initiativen werden morgen auf der Demonstration vor dem Stadtrat in Ahaus ab 17.30 Uhr ihre ablehnende Haltung deutlich machen. Es ist ein Trauerspiel, wenn demokratische Entscheidungsprozesse durch polizeiliche Blitzaktionen unterlaufen werden sollen. Der Ahauser Stadtrat muss sich deshalb klar gegen den Versuch stellen, in einer Nacht-und-Nebel-Aktionen weiteren hochradioaktiven Atommüll nach Ahaus zu bringen.

Wir fordern die NRW-Landesregierung auf, sich öffentlich von dem Transport zu distanzieren und alle Vorbereitungen umgehend abzubrechen! Wir erwarten ein Ende der Geheimniskrämerei !


Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus", Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Widerstand gegen Atomanlagen (WIGA) Münster, Münsteraner Bündnis "Stoppt Atomtransporte!!", Pressemitteilung, 06. Februar 2004

CASTOR-Transport nach Ahaus ist nicht notwendig: Politische Entscheidungsspielräume zur Verhinderung nutzen!

Die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus", das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, das Münsteraner Bündnis "Stoppt Atomtransporte!!" und die WIGA Münster fordern, dass die vorhandenen politischen Entscheidungsspielräume für eine Verhinderung der geplanten CASTOR-Transporte nach Ahaus konsequent genutzt werden. Konkret heißt dies:

1. Wenn das Bundesumweltministerium heute in der Presse behauptet, keinen Ermessensspielraum zu haben, ist das falsch. Umweltminister Trittin stoppte schon Anfang 2001 einen CASTOR-Transport nach Ahaus durch eine bundesaufsichtliche Weisung. Ein derartiges Vorgehen ist auch jetzt möglich. 1999 bezeichnete Trittin die schon damals geplanten Transporte von Rossendorf als überflüssig. Wir fordern, dass er nun seinen Handlungsspielraum voll ausnutzt, weil die CASTOR-Transporte noch immer überflüssig sind!

 

2. Wenn NRW-Innenminister Behrens sagt, er halte innerdeutsche Atomtransporte für nicht nötig, dann erwarten wir eine klare Erklärung der NRW-Landesregierung, dass sie den CASTOR-Transport nach Ahaus verhindern wird.

 

3. Die Grüne Liga Sachsen fordert in einer Presseerklärung, dass der Atommüll in Sachsen bleibt. In Rossendorf steht eine nahezu baugleiche Halle zu der in Ahaus. Ein Transport nach Ahaus bringt deshalb keinen Sicherheitsgewinn, sondern findet nur aus politischen Gründen statt. Selbst in Sachsen sind viele Menschen gegen den Transport. Wir unterstützen die Forderung der Umweltbewegung aus Dresden. Die komplette Presseerklärung der Grünen Liga Sachsen ist angefügt.

 

4. Wir sind empört, dass der Ahauser Bürgermeister, Dirk Korte, auf der gestrigen Ratssitzung sein internes Wissen über die geplanten CASTOR-Transporte nicht öffentlich gemacht hat. Was weiß Herr Korte wirklich über Transporttermine und Gefahrenpotenziale des unsicheren Zwischenlagers? Wir fordern, dass Herr Korte alle ihm bekannten Fakten auf den Tisch legt.

Widerstand geht weiter: Sonntagsspaziergang und Autobahn-Aktionstag

Die Münsterländer Anti-Atom-Initiativen werden ihre Proteste nach der gestrigen Demo mit 150 Menschen gegen die unsinnigen Atomtransporte fortsetzen. Am Sonntag, 15. Februar, wird der 111. Sonntagsspaziergang um 14 Uhr am Ahauser Bahnhof starten. Geplant ist ein bunter Karnevalsumzug durch die Innenstadt unter dem Motto: "Denn CASTOR kümpt naoh Ahues ? - Dat Mönsterland steiht kopp!"

Am Samstag, 28. Februar, findet der bundesweite Autobahn-Aktionstag statt. Mit vielfältigen Aktionen werden zahlreiche Initiativen an der 600 km langen Autobahn-Transportstrecke protestieren.

Wir werden unsere Zusammenarbeit bundesweit verstärken. Münsterländer Anti-Atom-Gruppen werden nach Dresden fahren, um mit den dortigen Initiativen gemeinsame Aktionen vorzubereiten. Zusammen mit der BI Lüchow-Dannenberg werden wir die völlig ungeklärte Entsorgung von Atommüll in den Blickpunkt rücken. Die Wendländer Initiative kündigte an, sich in Ahaus an den Protesten zu beteiligen.


Arbeitskreis gegen Atomanlagen Dresden, Grüne Liga Sachsen, Pressemitteilung, 06. Februar 2004

Keine CASTOR-Transporte von Rossendorf nach Ahaus!

Gegen den geplanten Transport Ende Februar / Anfang März kündigen wir Proteste an

In letzter Zeit häufen sich die Nachrichten, dass noch Ende Februar / Anfang März 2004 die Castortransporte vom Atomforschungszentrum Rossendorf bei Dresden quer durch Deutschland nach Ahaus in das dortige Brennelemente-Zwischenlager (BZA) rollen. Worum geht es dabei und warum ist die Anti-Atom-Bewegung gegen diese Transporte?

Rossendorf kann keine "Grüne Wiese" werden - Die Fakten:

Seit 1999 lagern 951 abgebrannte Brennelemente des Rossendorfer Forschungsreaktors in 18 CASTOR-Behältern. Diese Behälter vom Typ MTR-2 stehen in einer eigens dafür errichteten, 20 Mio Euro teuren Transportbereitstellungshalle. Die Lagerkapazität ist mit den 18 CASTOR-Behältern ausgeschöpft. Diese Halle ist Bestandteil des Hochsicherheitstraktes im Atomforschungszentrum Rossendorf, in dem noch bis zu 2000 kleinere Mengen an Atommüll unter strenger Bewachung stehen. Ausserdem ist Rossendorf die offizielle Landessammelstelle für schwachradioaktive Abfälle der Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Daneben gibt es auf dem Rossendorfer Gelände noch weitere Lager für mittel- und schwachradioaktiven Atommüll, dessen Abtransport wegen derzeit fehlender Endlager in Deutschland unmöglich ist.

"Es ist ein frommer Wunsch, aber Rossendorf kann auf absehbare Zeit keine grüne Wiese werden. Durch bisher fehlende genehmigungsfähige Endlager in Deutschland bleibt der Betreiber der Rossendorfer Anlagen auf dem größten Teil des hier gelagerten Atommülls bis auf weiteres sitzen", so ein Sprecher des Arbeitskreises gegen Atomanlagen Dresden, Ralf Tiede.

Castor-Transporte unsinnig und gefährlich - Die Fakten:

Der geplante CASTOR-Transport nach Ahaus ist sinnlos - weil die Sicherheit der Lagerung in Ahaus nicht höher ist als jetzt in Rossendorf. Und er ist mit ca. 1,5 Mio Euro auch teuer - das Geld könnte sinnvoll für einen Genehmigungsprozess der Rossendorfer Transportbereitstellungshalle als Zwischenlager nach § 6 AtG eingesetzt werden. Zumal die Sächsische Staatsregierung seit 1994 für die Stellplatz-Reservierung in Ahaus jährlich 73.000 Euro vergeudet und sich damit selbst in Zugzwang bringt - und das in Zeiten allgemein knapper Kassen! Ausserdem: Bei Atomtransporten entstehen zusätzliche Risiken für die Anwohner der Transportstrecke und das Begleitpersonal: auch ohne einen Unfall sind diese Personen einem erhöhten Strahlenrisiko ausgesetzt. Neuere Studien belegen, dass die Risiken durch Neutronenstrahlung aus CASTOR-Behältern um ein Vielfaches größer sind als bisher angenommen. Auch deswegen ist der Abtransport der Rossendorfer Castoren auf Strasse oder Schiene nach Ahaus unverantwortlich! Und - in Ahaus ist auch nur ein Zwischenlager: Dort kann der Atommüll nicht ewig bleiben.

"Der geplante Transport quer durch die Republik ist schädlich und überflüssig. Die Lagerung ist hier ebenso sicher wie in Ahaus - die Verantwortung darf nicht nach Nordrhein-Westfalen abgeschoben werden! Gemeinsam mit der Bürgerinitiative in Ahaus planen wir Aktionen und Proteste gegen den CASTOR-Transport", so ein Sprecher des Arbeitskreises gegen Atomanlagen Dresden, Ralf Tiede.

Unsere Forderung:

Wir fordern die Sächsische Staatsregierung und den Betreiber der Rossendorfer Atomanlagen (VKTA) auf, eine Aufbewahrungsgenehmigung nach § 6 AtG beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zu beantragen, um die vorhandene Rossendorfer Transportbereitstellungshalle nach neuesten Erkenntnissen prüfen und für die Zwischenlagerung der vorhandenen 18 Castor-Behälter genehmigen zu lassen!

Wir rufen alle Atomkraftgegner auf, zahlreich am geplanten bundesweiten "Autobahn-Aktionstag" am 28. Februar teilzunehmen und mit phantasievollen Aktionen unsere Bereitschaft zum Widerstand zu signalisieren!

Hintergrund-Informationen: Radioaktive Altlasten in Rossendorf

Im Atomforschungszentrum Rossendorf, ca. 12 km vom Dresdner Stadtzentrum entfernt, wurde seit 1957 ein Forschungsreaktor betrieben; ein Entsorgungskonzept für den anfallenden Atommüll gab es natürlich nicht. Daneben existierte ein vielfältiger Umgang mit radioaktiven Stoffen, z.B. in der Isotopenproduktion. Nach der Wende, 1991, wurden die industriemäßige Isotopenproduktion und der Reaktorbetrieb eingestellt. 1993 musste die Sächsische Staatsregierung die endgültige Stillegung des Reaktors beschließen: der Reaktor war nach neuem gesamtdeutschen Recht nicht mehr genehmigungsfähig. Sämtliche jemals in Rossendorf genutzten Brennelemente der 34-jährigen Betriebszeit des Reaktors sind bis heute in Rossendorf verblieben - 951 Stück. Diese abgebrannten Brennelemente lagern seit 1999 in 18 Castor-Behältern vom Typ MTR-2 in einer eigens dafür errichteten Transportbereitstellungshalle.

Diese 20 Mio Euro teure Halle ist Bestandteil des sogenannten Hochsicherheitstraktes in Rossendorf, wo neben den Castoren auch noch bis zu 2000 kleinere Posten an hochradioaktiven und kernbrennstoffhaltigen Materialien gelagert und bewacht werden. Darunter sind auch 4,5 Tonnen (!) Thorium, das als nicht strahlender und damit nicht selbstschützender Kernbrennstoff streng bewacht werden muss. Desweiteren gibt es auf dem Gelände des Rossendorfer Forschungszentrums noch mittelradioaktive Rückstände aus Betrieb und Abriss der Isotopenproduktion und die Landessammelstelle für schwachradioaktive Abfälle der Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Auch die mittel- und schwachradioaktiven Abfälle vom noch durchzuführenden Reaktor-Abriss sollen in Rossendorf gelagert werden.

Rossendorf kann keine "Grüne Wiese" werden!

Bisher gibt es in Deutschland kein genehmigtes Endlager, weder für hochradioktiven noch für mittel- und schwachradioaktiven Abfall. Daher kann überhaupt nicht davon die Rede sein, dass die geplanten Castor-Transporte nach Ahaus den Rossendorfer Forschungsstandort zur "Grünen Wiese" machen! Durch die fehlenden Endlager für die in Rossendorf lagernden radioaktiven Abfälle wird das Forschungszentrum auf Jahrzehnte hinaus für entsprechende Lagerung und Bewachung sorgen müssen. Der jetzt diskutierte Abtransport der Castor-Behälter ist also mehr ein Prestige-Objekt der sächsischen Staatsregierung als eine tatsächliche Notwendigkeit und widerspricht ausserdem dem Verursacher-Prinzip, nachdem entstandener Atommüll auch dort (zwischen-)gelagert werden soll, wo er angefallen ist.

Transport- und Einlagerungsgenehmigungen stehen noch aus

Die Genehmigungen zum Transport nach und zur Einlagerung in Ahaus stehen gegenwärtig noch aus. Diese Genehmigungen liegen im Zuständigkeitsbereich des Bundesumweltministeriums und des ihm nachgeordneten Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Bisher hat die Transportbereitstellungshalle in Rossendorf eine zeitlich unbefristete "Genehmigung zum Umgang mit bestrahlten Kernbrennstoffen". Dies jedoch ist keine Genehmigung "für die nächsten 100 Jahre"!

Aus diesem Konflikt können nur zwei Dinge helfen:

Variante 1: Abtransport - das wollen der Rossendorfer Betreiber und die sächsische Landesregierung - oder

 

Variante 2: Beantragung einer Genehmigung für die Rossendorfer Halle als Brennelemente-Zwischenlager - amtlich: "Aufbewahrungsgenehmigung nach § 6 Atomgesetz" - das wollen wir als Anti-Atom-Bewegte.

In diesem Genehmigungsverfahren nach § 6 AtG würde die Halle in Rossendorf auf Sicherheit gegen Flugzeugabsturz nach den neuesten Anforderungen (Aufprall einer Passagiermaschine mit sehr viel Kerosin) geprüft werden. Die bautechnisch ähnliche Lagerhalle in Ahaus durchläuft diesen Prüfprozess soeben (nachträglich). Auch die Rossendorfer Halle könnte diese Prüfung bestehen!

Die neue Genehmigung nach § 6 AtG muss allerdings von dem Betreiber von Rossendorf (das ist genau genommen der Freistaat Sachsen) beim BfS beantragt werden. Daran hat der Freistaat Sachsen aber offensichtlich kein Interesse und das BfS hat kein Recht auf aktive Vorwegnahme dieser Beantragung!

Der Arbeitskreis gegen Atomanlagen Dresden und die Grüne Liga Sachsen fordern:

1. Keine CASTOR-Transporte nach Ahaus!

Der geplante CASTOR-Transport nach Ahaus ist sinnlos - weil die Sicherheit der Lagerung in Ahaus nicht höher ist als jetzt in Rossendorf. Und er ist mit ca. 1,5 Mio Euro auch teuer - das Geld könnte sinnvoll für einen Genehmigungsprozess der Rossendorfer Transportbereitstellungshalle als Zwischenlager nach § 6 AtG eingesetzt werden. Zumal die Sächsische Staatsregierung seit 1994 für die Stellplatz-Reservierung in Ahaus jährlich 73.000 Euro vergeudet und sich damit selbst in Zugzwang bringt - und das in Zeiten allgemein knapper Kassen! Ausserdem: Bei Atomtransporten entstehen zusätzliche Risiken für die Anwohner der Transportstrecke und das Begleitpersonal: auch ohne einen Unfall sind diese Personen einem erhöhten Strahlenrisiko ausgesetzt. Neuere Studien belegen, dass die Risiken durch Neutronenstrahlung aus CASTOR-Behältern um ein Vielfaches größer sind als bisher angenommen. Auch deswegen ist der Abtransport der Rossendorfer Castoren auf Strasse oder Schiene nach Ahaus unverantwortlich!

2. Beantragung einer Zwischenlagergenehmigung nach § 6 AtG

Mit der Lagerung in Ahaus erhöht sich keinesfalls die Sicherheit der Lagerung, da die Hallen in Rossendorf und Ahaus typengleich sind (Betonleichtbauhallen). Auch die Bewachung und die Sicherung der CASTOR-Lager sind an beiden Orten gleichwertig. Und - in Ahaus ist auch nur ein Zwischenlager: dort kann der Atommüll nicht ewig bleiben. Er muss von Ahaus erneut abtransportiert werden: entweder in ein Endlager (ein solches ist bislang nicht "in Sicht") oder nach Rossendorf zurück. Zu dieser Rücknahme des Atommülls - nach max. 40 Jahren - hat sich der Freistaat Sachsen vertraglich verpflichtet. Daher fordern wir die Beantragung einer Aufbewahrungsgenehmigung nach § 6 AtG, um die vorhandene Rossendorfer Transportbereitstellungshalle nach neuesten Erkenntnissen prüfen und für die Zwischenlagerung der vorhandenen 18 Castor-Behälter genehmigen zu lassen!

Die CASTOR-Behälter müssen in Rossendorf verbleiben, bis in Deutschland ein sicheres Endlager zur Verfügung steht!

Wir wollen nicht anderen Menschen unseren Atommüll zeitweise zuschieben. Die Bevölkerung in Ahaus wehrt sich seit vielen Jahren gegen die Einlagerung von Atommüll in ihrem Ort. Ihnen darf nicht der Atommüll aufgebürdet werden, der hier in Rossendorf entstanden ist. Der sächsische Atommüll muss in Rossendorf vorerst bleiben und hier sicher zwischengelagert werden.

Die Anti-Atom-Bewegung wird diesem CASTOR-Transport ebenso entgegentreten wie schon bisher in Gorleben und Ahaus. Wir werden ein breites Bündnis aufbauen, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Schon bald werden wieder Aktionen vor den Toren des Rossendorfer Forschungszentrums stattfinden!


Pressespiegel Castor Rossendorf-Ahaus

>aktuell. >juni05. >rückblick castor aus rossendorf x3.

Kath. Frauengemeinschaft Deutschland, Ahaus, 06. Juni 2005
Mahner in der Stadt

>aktuell. >juni05. >rückblick castor aus rossendorf x2.

>aktuell. >mai05. >rückblick castor aus rossendorf x1.

>aktuell. >mai05. >rückblick castor aus rossendorf vorlauf x1.

Münsterland-Zeitung, 25. Mai 2005
"Ruhe in der Innenstadt"

Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 23. Mai 2005
NRW-Landesregierung hat kein politisches Mandat mehr für Castoren

Münsterland-Zeitung, 11. Mai 2005
Castor: Transporttermin noch im Nebel

Münsterland-Zeitung, 03. Mai 2005
600 Kilometer für Protest

Die Tageszeitung, 28. April 2005
Anti-Atom spaltet die Bewegung

Münsterland-Zeitung, 19. April 2005
Circus contra Castor am Zwischenlager

Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung 05. April 2005
Atomkraftgegner demonstrieren direkt vor Zwischenlager Ahaus

Münsterland-Zeitung, 30. März 2005
BI meldet Proteste an

Münsterland-Zeitung, 15. März 2005
Stört Castor Kirchenchöre?

Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 14. März 2005
Am 4. Juni soll zweiter Castor-Transport nach Ahaus rollen

Die Tageszeitung, 10. März 2005
Störfall in Ahauser Atomlager

Die Tageszeitung, 28. Februar 2005
Grüne im Schnellwaschgang

Münsterland-Zeitung, 24. Februar 2005
Rollen Castoren durch Heek?

WDR, 20. Februar 2005
Atomkraftgegner machen mobil

Münsterland-Zeitung, 10. Februar 2005
"Enttäuschte Freundschaft"

Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 14. Januar 2005
Atomtransporte von Dresden nach Ahaus direkt nach Landtagswahl

Westfälische Nachrichten, 23. Dezember 2004
1000 Kerzen

Münsterland-Zeitung, 15. Dezember 2004
Konkrete Schritte mit keiner Silbe erwähnt

Freie Presse Sachsen, 11. November 2004
Castor-Stopp - Atommüll bleibt vorerst in Rossendorf

Die Tageszeitung, 09. November 2004
Der Tod ist kein Hindernis

Münsterland-Zeitung, 28. Oktober 2004
Castor: Appell an die Politik

WDR, 21. Oktober 2004
Castor-Transporte oder die Frage nach dem Schnee

Leipziger Volkszeitung, 13. Oktober 2004
Wortgefechte um Castoren

Münsterland-Zeitung Ahaus 12. Oktober 2004
Grünes Licht für den Castor

Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 06. Oktober 2004
CASTOR-Proteste vor Ahauser Amtsgericht

Sächsische Zeitung, 28. September 2004
Sachsen hält an Castor-Transporten in diesem Jahr fest

Münsterland-Zeitung, 28. September 2004
Proteste gegen Castortransporte

ahaus-online.de, 11. September 2004
Homann und BI-Mitglieder trafen Bärbel Höhn

WDR, 01. September 2004
Kein Atommüll nach Ahaus? Kläger bezweifeln Sicherheit des Zwischenlagers

Westfälische Nachrichten, 20. August 2004
Castoren kommen nicht vor dem Herbst

BI "Kein Atommüll in Ahaus", WigA Münster, Pressemitteilung, 06. August 2004
Atommüll - Entscheidungen in Kürze vor Gerichten

WDR, 06. August 2004
Castor-Schlappe für NRW-Regierung

Münsterland-Zeitung, 17. Juli 2004
Trotz Klage: NRW-Castor rollte per LKW

Münsterland-Zeitung, 03. Juli 2004
Höhn: Ich bin zuversichtlich

DDP-Agenturmeldung, 02. Juli 2004
Streit um Castoren - Bundesverwaltungsgericht weist NRW-Klage nach Braunschweig zurück

Münsterland-Zeitung, 24. Juni 2004
Neue Halterungen für Castoren

WDR, 08. Juni 2004
Neue Runde im Castor-Streit

Sächsische Zeitung, 13. Mai 2004
Castoren rollen erst später

Münsterland-Zeitung, 19. April 2004
NRW will Klage gegen Castor

Münsterland-Zeitung, 02. April 2004
Castor spaltet Rat

Münsterland-Zeitung, 31. März 2004
Atomtransport genehmigt

Münsterland-Zeitung, 24. März 2004
Landtag debattiert heute über Castortransport

Die Tageszeitung, 18. März 2004
Ahaus und Gronau müssen endlich stillgelegt werden

Münsterland-Zeitung, 13. März 2004
Protest schlägt Zelte auf

Westline, 10. März 2004
Betreibergesellschaft übt Kritik

Münsterland-Zeitung, 10. März 2004
Kabinett will Castortransport verhindern

Neue Ruhr-Zeitung, 06. März 2004
Atom spaltet Höhn und Trittin

Münsterland Zeitung, 04. März 2004
kfd gegen Castortransporte

Münsterland Zeitung, 03. März 2004
Pax Christi gegen Castortransporte

Sächsische Zeitung, 01. März 2004
Castor-Proteste an den Autobahnen

Die Tageszeitung u.a., 20. Februar 2004
Sachsen soll Castoren behalten

Sächsische Zeitung, 20. Februar 2004
Castor rollt noch nicht, aber die Protest-Welle

Münsterland-Zeitung, 17. Februar 2004
Minister: Transport unnötig

Leipziger Volkszeitung, 07. Februar 2004
Minister: Castor-Transport im Frühjahr möglich

BI "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., 02. Februar 2004
CASTOR-Transport nach Ahaus aus Angst vor Protesten vorverlegt

BI "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., 01. Februar 2004
Offener Brief an die NRW-Landesregierung

BI "Kein Atommüll in Ahaus", 20. Januar 2004
Bald Genehmigung für CASTOREN? - Wir stellen uns quer!

Münsterland Zeitung, 15. Januar 2004
Spontane Demo am Zwischenlager

Die Tageszeitung, 11. Januar 2004
Ahaus wird grüner Super-GAU

Münsterland Zeitung, 19. Dezember 2003
Breiten Protest gegen Castor angekündigt

Die Tageszeitung, 19. Dezember 2003
Im Münsterland wächst der Widerstand

Westfälische Nachrichten, 19. Dezember 2003
Können und wollen nicht tatenlos zusehen

Münsterland Zeitung, 18. Dezember 2003
Protest am frühen Morgen

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen u.a., 17. Dezember 2003
Atommüllager Ahaus blockiert

Münsterland Zeitung, 02. Dezember 2003
Castortransport nach Ahaus im Jahr 2004?

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen/Grüne Liga Sachsen
Rossendorf: 34 Jahre Reaktorbetrieb ohne Entsorgungskonzept


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