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Leipziger Volkszeitung, 07. Februar 2004
Minister: Castor-Transport im Frühjahr möglichDresden/Ahaus (dpa). Sachsens Regeriung rechnet im Frühjahr mit einem Entscheid über den Abtransport von 18 Castor-Behältern aus dem Forschungsreaktor Rossendorf bei Dresden nach Ahaus; Die Wahrscheinlichkeit ist größer als 50 Prozent, sagte gestern Umweltminister Steffen Flath (CDU). Für das Vorhaben sind Genehmigungen zur Deponie im Zwischenlager Ahaus (Nordrhein-Westfalen) sowie zum Transport erforderlich.Flath sieht keine Alternative zu einem Abtransport nach Ahaus. Er sei die deutlich günstigere Variante als ein Zwischenlager in Rossendorf. Nach Angaben von Atomkraftgegnern lager die Rossendorfer Castoren in einer Hallem die die gleichen Sicherheitsanforderungen wie das Zwischenlager Ahaus erfüllt. Bürgerinitiativen fordern deshalb, den Atommüll in Rossendorf zu belassen.
Castor-Blockade: Brennstäbe sollen in Dresden bleibenDresden. Das Aktionsbündnis "Castor-Stopp Dresden" hat "massive Proteste" gegen den geplanten Transport von 18 Castor-Behältern aus Rossendorf in ein Zwischenlager in Ahaus (Nordrhein-Westfalen) angekündigt. Die Transport-Bereitstellungshalle in Rossendorf erfülle die gleichen Anforderungen, wie das Zwischenlager in Ahaus, begründete Andreas Eckert vom "Arbeitskreis gegen Atomanlagen Dresden" die Ankündigung. Geplant sei "friedliche, aber energische und harte" Gegenwehr, die auch eine Blockade der Transportstrecke einschließen könne, sagte Eckert am Wochenende auf DNN-Anfrage.Wie das Aktionsbündnis, dem insgesamt zehn Initiativen angehören, weiter mitteilte, könnte der Castortransport bereits im März stattfinden. Er kostet den Angaben zufolge etwa zwei Millionen Euro. "Dieses Geld sollte dazu verwendet werden, ein Zwischenlager-Genehmigungsverfahren für Rossendorf zu bezahlen", sagte Eckert, "die Castoren liegen hier genau so gut wie in Ahaus". Die 18 Behälter, über deren Transport nach Ahaus laut Ankündigung von Umwelminister Steffen Flath (CDU) im Früjahr entschieden werden soll, enthalten 951 Brennelemente aus dem Rossendorfer Forschungsreaktor, der 1991 stillgelegt wurde.
Rossendorf: Noch in diesem Jahr rollt der CastorAtommüll-Transport stößt auf harte Gegenwehrvon Jens FritzscheNoch liegen sie unbeachtet im Forschungszentrum Rossendorf: jene 18 Castor-Behälter, gefüllt mit 951 Atom-Brennelementen des 1991 abgeschalteten Rossendorfer Forschungs-Reaktors. Seit 1991 ist klar, dass diese Behälter hier nicht auf ewig liegen werden. Denn Rossendorf ist kein genehmigtes Zwischenlager für Atom-Müll. "So hat Sachsen schon 1991 beim Bund eine Transportgenehmigung für die Behälter beantragt", blickt Irina Düvel vom Sächsischen Umweltministerium zurück. "Jetzt mehren sich die Zeichen, dass die Genehmigung noch bis zum Sommer kommen wird."Dann werden die Behälter nach Ahaus in Nordrhein-Westfalen gebracht. Dort - im Zwischenlager - bezahlt Sachsen schon seit Jahren Miete für den zukünftigen Lagerplatz der Rossendorfer Brennstäbe. Und auch der Transport wird nicht ganz billig. Von rund zwei Millionen Euro ist die Rede. Grund für Transport-Kritiker zu fordern, dieses Geld in ein Genehmigungsverfahren zu stecken, dass Rossendorf als Zwischenlager tauglich machen könnte. Eine Alternative, die Sachsens Regierung jedoch nicht in Erwägung zieht. Dass dies mit Sicherheitsbedenken zusammenhängt, weist das Umweltministerium jedoch zurück: "Die Brennstäbe liegen in Rossendorf sicher, eine Gefahr für die umliegende Bevölkerung besteht natürlich nicht!" Aber Rossendorf sei nun mal kein genehmigtes Zwischenlager für die Brennstäbe, also müsse der Atom-Müll weg. Und zwar nach Ahaus. "Der Bund teilt uns den Termin mit." Die Öffentlichkeit werde rechtzeitig informiert, verspricht Irina Düvel. Einstellen können sich die Rossendorfer aber wohl schon auf Proteste. "Friedliche, aber harte Gegenwehr", hat der so genannte Arbeitskreis gegen Atomanlagen Dresden bereits angekündigt. Proteste, die nicht bei allen Umwelt-Bewegten auf Gegenliebe stoßen. Jens Bitzka, wahrscheinlicher Landtagswahl-Kandidat der Grünen für den Radeberger Wahlkreis, hält von solchen Aktionen jedenfalls nichts. "Natürlich bin ich gegen Atomenergie und wir haben ja auch den Ausstieg beschlossen, aber wir können doch nicht sagen, der Abfall juckt uns nicht." Die Transporte seien wichtig, "um die Reste der ungeliebten Atom-Energie-Erzeugung möglichst sicher aufzubewahren."
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Kath. Frauengemeinschaft Deutschland, Ahaus, 06. Juni 2005 >aktuell. >juni05. >rückblick castor aus rossendorf x2. >aktuell. >mai05. >rückblick castor aus rossendorf x1. >aktuell. >mai05. >rückblick castor aus rossendorf vorlauf x1.
Münsterland-Zeitung, 25. Mai 2005
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 23. Mai 2005
Münsterland-Zeitung, 11. Mai 2005
Münsterland-Zeitung, 03. Mai 2005
Die Tageszeitung, 28. April 2005
Münsterland-Zeitung, 19. April 2005
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung 05. April 2005
Münsterland-Zeitung, 30. März 2005
Münsterland-Zeitung, 15. März 2005
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 14. März 2005
Die Tageszeitung, 10. März 2005
Die Tageszeitung, 28. Februar 2005
Münsterland-Zeitung, 24. Februar 2005
WDR, 20. Februar 2005
Münsterland-Zeitung, 10. Februar 2005
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 14. Januar 2005
Westfälische Nachrichten, 23. Dezember 2004
Münsterland-Zeitung, 15. Dezember 2004
Freie Presse Sachsen, 11. November 2004
Die Tageszeitung, 09. November 2004
Münsterland-Zeitung, 28. Oktober 2004
WDR, 21. Oktober 2004
Leipziger Volkszeitung, 13. Oktober 2004
Münsterland-Zeitung Ahaus 12. Oktober 2004
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 06. Oktober 2004
Sächsische Zeitung, 28. September 2004
Münsterland-Zeitung, 28. September 2004
ahaus-online.de, 11. September 2004
WDR, 01. September 2004
Westfälische Nachrichten, 20. August 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus", WigA Münster, Pressemitteilung, 06. August 2004
WDR, 06. August 2004
Münsterland-Zeitung, 17. Juli 2004
Münsterland-Zeitung, 03. Juli 2004
DDP-Agenturmeldung, 02. Juli 2004
Münsterland-Zeitung, 24. Juni 2004
WDR, 08. Juni 2004
Sächsische Zeitung, 13. Mai 2004
Münsterland-Zeitung, 19. April 2004
Münsterland-Zeitung, 02. April 2004
Münsterland-Zeitung, 31. März 2004
Münsterland-Zeitung, 24. März 2004
Die Tageszeitung, 18. März 2004
Münsterland-Zeitung, 13. März 2004
Westline, 10. März 2004
Münsterland-Zeitung, 10. März 2004
Neue Ruhr-Zeitung, 06. März 2004
Münsterland Zeitung, 04. März 2004
Münsterland Zeitung, 03. März 2004
Sächsische Zeitung, 01. März 2004
Die Tageszeitung u.a., 20. Februar 2004
Sächsische Zeitung, 20. Februar 2004
Münsterland-Zeitung, 17. Februar 2004
Leipziger Volkszeitung, 07. Februar 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., 02. Februar 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., 01. Februar 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus", 20. Januar 2004
Münsterland Zeitung, 15. Januar 2004
Die Tageszeitung, 11. Januar 2004
Münsterland Zeitung, 19. Dezember 2003
Die Tageszeitung, 19. Dezember 2003
Westfälische Nachrichten, 19. Dezember 2003
Münsterland Zeitung, 18. Dezember 2003
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen u.a., 17. Dezember 2003
Münsterland Zeitung, 02. Dezember 2003
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen/Grüne Liga Sachsen
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