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WDR, 20. Februar 2005
Atomkraftgegner machen mobilIn der ersten Juni-Hälfte wird mit Castor-Transporten gerechnetStraßenblockaden und Widerstandscamps - diese Proteste gegen die Atommülltransporte nach Ahaus haben am Sonntag (20.02.05) Atomkraftgegner angekündigt. Sie kritisierten auch die Ausbaugenehmigung für die Urananreicherungsanlage Gronau.
AKW-Gegner machen mobilMitglieder der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" teilten am Sonntag (20.02.05) mit, dass sie massiven Widerstand gegen die nächsten Castor-Transporte in ihre Stadt leisten werden. Die Bürgerinitiative rechnet in der ersten Juni-Hälfte mit den Transporten von 18 Castor-Behältern. Sie sollen in drei Fuhren nach NRW befördert werden. Dann werde es Straßenblockaden in Dresden und Ahaus geben, sowie Widerstandscamps entlang der Autobahn, sagten die Atomkraftgegner. Die Autobahnstrecke zwischen dem sächsischen Rossendorf bei Dresden und Ahaus betrage rund 600 Kilometer.
Bürgerinitiative gegen Ausbau von GronauZudem lehnte "Kein Atommüll in Ahaus" die Ausbaugenehmigung für die Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau ab. Damit betreibe die rot-grüne Landesregierung eine "aktive Förderung der Atomenergie". Die Genehmigung dazu war am 14. Februar vom nordrhein-westfälischen Energieministerium erteilt worden. Damit können künftig in Gronau statt 1.800 Tonnen bis zu 4.500 Tonnen spaltbares Material jährlich produziert werden. Diese Menge reicht zur Versorgung von 36 Atomkraftwerken, bislang waren es 15. Zusätzlich wurde der Bau eines Zwischenlagers für 50.000 Tonnen Uranoxid genehmigt. Das Verfahren hatte mehr als vier Jahre gedauert.
Massiver Widerstand gegen Castor-Transporte geplantAtomkraftgegner wollen Straßen blockierenAtomkraftgegner planen starken Widerstand gegen Castor-Transporte aus dem sächsischen Forschungsreaktor Rossendorf ins westfälische Zwischenlager Ahaus. Vorgesehen seien am Tag der Transporte Straßenblockaden in Dresden und Ahaus sowie Widerstandscamps entlang der Autobahn, teilte die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" am Sonntag mit. Die Castor-Gegner rechnen in der ersten Juni-Hälfte mit den zwischen Sachsen und Nordrhein-Westfalen vereinbarten Transporten von 18 Behältern in drei Lastwagen-Fuhren. Die Atomgegner begrüßten, dass auch sächsische Anti- Atom-Gruppen gegen die Transporte seien. Die Lastwagen mit den Castorbehältern müssten über eine Autobahnstrecke von rund 600 Kilometern zwischen Rossendorf bei Dresden und Ahaus fahren. Laut Dresdner Innenministerium steht noch kein Termin fest für den Transport mit 951 Brennstäben aus dem ehemaligen Forschungsreaktor. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte zunächst darauf bestanden, dass die Behälter nicht per Lastkraftwagen, sondern auf der Schiene nach Ahaus gelangen, die Blockade aber aufgegeben. Da Rossendorf keinen Gleisanschluss hat, kommen nur Lkw infrage. (dpa/ksi)
Proteste gegen Ost-CastorenAhaus. AtomkraftgegnerInnen planen starken Widerstand gegen Castor-Transporte aus dem sächsischen Forschungsreaktor Rossendorf ins westfälische Zwischenlager Ahaus. "Wir werden am Tag X Straßen in Dresden und Ahaus blockieren und Widerstandscamps entlang der Autobahn aufbauen", sagte Matthias Eickhoff von der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" gestern. In der ersten Juni-Hälfte sollen zwischen Sachsen und Nordrhein-Westfalen drei Lastwagen-Fuhren mit der gefährlichen Fracht fahren.Gestern waren wieder 200 Menschen auf dem "Sonntagsspaziergang" gegen das Ahauser Endlager auf der Straße, die BI rechnet bis zu dem Sachsen-Transport mit monatlich mehr Demonstranten, sagte Eickhoff. NRW hatte wegen des geringeren Sicherungsaufwandes stets für einen einzigen Schienentransport plädiert. Das Bundesamt für Strahlenschutz erteilte Anfang November die Genehmigung für den Transport. "JOE
Castor-Gegner rechnen mit Atommülltransport aus Sachsen ab Ende MaiMünster/Dresden (ddp-lsc). Castor-Gegner rechnen ab Ende Mai mit dem im vergangenen Jahr geplatzten Atommülltransport aus Rossendorf ins münsterländische Ahaus. Der Sprecher vom «Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen», Willi Hesters, sagte der Nachrichtenagentur ddp am Sonntag nach einem Aktionstreffen in Münster, die Initiativen gingen inzwischen fest von einem Beginn der Transporte ab dem 27. Mai und damit fünf Tage nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen aus. Geplant würden derzeit eine Reihe von Aktionen gegen den Transport in mehreren Bundesländern, darunter auch in Sachsen. Gedacht sei etwa an «Widerstandscamps an Autobahnauffahrten und Autobahnbrücken». Wenn dieser Transport gelinge, wäre das laut Hesters «der Türöffner für weitere Atommüll-Fuhren beispielsweise von den Forschungsreaktoren in München oder Jülich nach Ahaus». Auf dem Treffen in Münster sei ein «Widerstandsfahrplan» festgelegt worden. Der Transport müsse ab Rossendorf zunächst etwa 16 Kilometer lang über eine Landstraße führen, an der es auch Waldflächen gebe. Dies sei ein «neuralgischer Punkt», fügte Hesters hinzu. Die Initiativen, die ein Camp auch in Ahaus selbst planten, werden nach seinen Angaben ebenso versuchen, die Leertransporte mit den für die Fahrten erforderlichen speziellen Stoßdämpfer-Paaren aufzuhalten. Diese waren von Sachsen beschafft und bezahlt worden, um die Zahl der Transporte auf drei Kolonnen-Fuhren zu verringern. Der Freistaat hatte im vergangenen Jahr vergeblich darauf gedrängt, die 18 Castoren mit insgesamt 951 Brennstäben aus dem ehemaligen DDR-Forschungsreaktor Rossendorf ins münsterländische Brennelemente-Zwischenlager Ahaus zu bringen. Die rot-grüne Landesregierung von Nordrhein-Westfalen war zwar mehrmals vergeblich juristisch gegen die Genehmigung des Straßentransports vorgegangen. Die dadurch entstandenen Verzögerungen bewirkten indes, dass sich die von einem Transport quer durch die Republik betroffenen Bundesländer schließlich Mitte November auf den vorläufigen Transport-Verzicht einigten, da in den bevorstehenden Wintermonaten der Einsatz für die Polizisten nicht zu verantworten sei.
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Kath. Frauengemeinschaft Deutschland, Ahaus, 06. Juni 2005 >aktuell. >juni05. >rückblick castor aus rossendorf x2. >aktuell. >mai05. >rückblick castor aus rossendorf x1. >aktuell. >mai05. >rückblick castor aus rossendorf vorlauf x1.
Münsterland-Zeitung, 25. Mai 2005
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 23. Mai 2005
Münsterland-Zeitung, 11. Mai 2005
Münsterland-Zeitung, 03. Mai 2005
Die Tageszeitung, 28. April 2005
Münsterland-Zeitung, 19. April 2005
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung 05. April 2005
Münsterland-Zeitung, 30. März 2005
Münsterland-Zeitung, 15. März 2005
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 14. März 2005
Die Tageszeitung, 10. März 2005
Die Tageszeitung, 28. Februar 2005
Münsterland-Zeitung, 24. Februar 2005
WDR, 20. Februar 2005
Münsterland-Zeitung, 10. Februar 2005
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 14. Januar 2005
Westfälische Nachrichten, 23. Dezember 2004
Münsterland-Zeitung, 15. Dezember 2004
Freie Presse Sachsen, 11. November 2004
Die Tageszeitung, 09. November 2004
Münsterland-Zeitung, 28. Oktober 2004
WDR, 21. Oktober 2004
Leipziger Volkszeitung, 13. Oktober 2004
Münsterland-Zeitung Ahaus 12. Oktober 2004
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 06. Oktober 2004
Sächsische Zeitung, 28. September 2004
Münsterland-Zeitung, 28. September 2004
ahaus-online.de, 11. September 2004
WDR, 01. September 2004
Westfälische Nachrichten, 20. August 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus", WigA Münster, Pressemitteilung, 06. August 2004
WDR, 06. August 2004
Münsterland-Zeitung, 17. Juli 2004
Münsterland-Zeitung, 03. Juli 2004
DDP-Agenturmeldung, 02. Juli 2004
Münsterland-Zeitung, 24. Juni 2004
WDR, 08. Juni 2004
Sächsische Zeitung, 13. Mai 2004
Münsterland-Zeitung, 19. April 2004
Münsterland-Zeitung, 02. April 2004
Münsterland-Zeitung, 31. März 2004
Münsterland-Zeitung, 24. März 2004
Die Tageszeitung, 18. März 2004
Münsterland-Zeitung, 13. März 2004
Westline, 10. März 2004
Münsterland-Zeitung, 10. März 2004
Neue Ruhr-Zeitung, 06. März 2004
Münsterland Zeitung, 04. März 2004
Münsterland Zeitung, 03. März 2004
Sächsische Zeitung, 01. März 2004
Die Tageszeitung u.a., 20. Februar 2004
Sächsische Zeitung, 20. Februar 2004
Münsterland-Zeitung, 17. Februar 2004
Leipziger Volkszeitung, 07. Februar 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., 02. Februar 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., 01. Februar 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus", 20. Januar 2004
Münsterland Zeitung, 15. Januar 2004
Die Tageszeitung, 11. Januar 2004
Münsterland Zeitung, 19. Dezember 2003
Die Tageszeitung, 19. Dezember 2003
Westfälische Nachrichten, 19. Dezember 2003
Münsterland Zeitung, 18. Dezember 2003
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen u.a., 17. Dezember 2003
Münsterland Zeitung, 02. Dezember 2003
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen/Grüne Liga Sachsen
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