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UWG-Pressemitteilung, 22. Februar '00 Unabhängige Wählergruppe Ahaus hält Öffentlichkeit beim "Runden Tisch" für notwendigAhaus. Bereits in ihrem >Antrag zur Einrichtung eines "Runden Tisches" zu geplanten Castor-Transporten vom 1. Oktober 1999 hat die Unabhängige Wählergruppe deutlich gemacht, dass sie es für zwingend erforderlich hält, die Sitzungen für die interessierte Bevölkerung und die Presse öffentlich zu gestalten. Darauf hat ihr Fraktionsvorsitzender Dieter Homann in dem interfraktionellen Gespräch noch einmal in aller Deutlichkeit hingewiesen. Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger sei bei diesem sensiblen Thema von größter Bedeutung und es müsse in jedem Fall dem Eindruck entgegengewirkt werden, dass hier "hinter verschlossenen Türen gemauschelt" werde. Für die UWG sei daher die Frage der Öffentlichkeit von grundsätzlicher Bedeutung, die auch darüber entscheide, ob sich die UWG in Zukunft konstruktiv an diesen Gesprächen beteiligen könne. Die UWG hat mit ihrem Antrag das Wahlversprechen von Bürgermeister Dr. Korte aufgegriffen, nach dem Ahaus weitere Castor-Transporte nicht zuzumuten seien. Mit Schreiben vom 07. Januar 2000 an Dr. Korte und die Vorsitzenden der Ratsfraktionen hat Dieter Homann für die UWG einen Vorschlag zur Beteiligung am "Runden Tisch" unterbreitet. Konnte hierzu auch in dem interfraktionellen Gespräch weitgehend Einigkeit erzielt werden, so hat Homann doch deutlich herausgestellt, dass Vertreter von BZA und Polizei am "Runden Tisch" nicht Platz nehmen sollten. Eine Teilnahme der Betreibergesellschaft des Atommüll-Lagers würde der Zielsetzung des "Runden Tisches" klar zuwiderlaufen, da für BZA wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stünden, die nicht im Sinne von großen Teilen der Ahauser Bevölkerung sein könnten. Mit Vertretern der Polizei habe es, so Homann, im Vorfeld des letzten Castor-Transportes zahlreiche "Runde Tische" mit ausgewählten Vertretern von Organisationen und Initiativen, aber auch mit der Bevölkerung gegeben. Die Erfahrungen am Tage des Castor-Transportes haben jedoch in aller Deutlichkeit gezeigt, dass die Zusagen der Polizei in keinster Weise eingehalten wurden und Absprachen das Papier nicht wert waren, auf dem sie gedruckt standen. Als Beispiele verwies Homann in diesem Zusammenhang auf die zugesicherte Freilassung von Gleisblockieren, die jedoch am Tag des Transports zu Hunderten inhaftiert wurden sowie auf die Anmeldung der Demonstrationen am Tag des Castor-Transports u. a. durch die UWG, von der man im Polizeipräsidium schon wenige Stunden später nichts mehr wissen wollte. Aufgrund dieser Erfahrungen sehe die UWG eine Teilnahme von BZA und Polizei eher als kontraproduktiv an, denn nach ihrer Auffassung gehe es hierbei darum, die Gräben in der Ahauser Bevölkerung zu überwinden und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in einer Erklärung der Vertreter zu bündeln und mit entsprechendem Nachdruck nach außen zu vertreten. Für Rückfragen und weitere Informationen: Mo, 04.10.99 Westfälische Nachrichten - Gronauer Nachrichten Kernenergie soll Bürger in Ahaus nicht weiter in zwei Lager spalten Di, 01.02.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Di, 22.02.00 UWG-Pressemitteilung Do, 24.02.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Di, 14.03.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Mi, 24.05.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Di, 04.07.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Mi, 16.08.00 BI "Kein Atommüll in Ahaus", Pressemitteilung Mo, 23.10.00 Stellungnahme Innenminister Behrens Mo, 23.10.00 Nachbericht vom "Runden Tisch" Di, 24.10.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Sa, 28.10.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Do, 09.11.00 UWG-Stellungnahme Do, 07.12.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Fr, 08.12.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Sa, 09.12.00 Junge Welt Fr, 29.12.00 Münsterland Zeitung Mi, 17.01.01 AP-Agenturmeldung Mi, 24.01.01 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung UWG-Position zur Transportabsage
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