| Ahaus | Alstätte | Graes | Ottenstein | Wessum | Wüllen | ||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
|
||||||||||||||||
![]()
|
>januar
01. |
|||||||||||||||||
AP-Agenturmeldung,
05. Januar 2001AKW-Gegner bereiten sich auf Gorleben-Transport vorTermin Ende März steht laut Landesinnenministerium festDie Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg erwartet den nächsten Atommülltransport in das Zwischenlager Gorleben in der letzten Märzwoche. Zwischen dem 26. und 30. März sollen sechs Castor-Behälter mit hochradioaktiven Müll aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague nach Gorleben transportiert werden, wie BI-Sprecher Wolfgang Ehmke am Freitag erklärte. Die Proteste gegen den ersten Gorleben-Transport seit 1997 sollen nach seinen Worten mit einer Demonstration am 24. März in Lüneburg beginnen und mit Aktionen an der Bahnlinie Lüneburg-Dannenberg fortgesetzt werden. Nach Angaben des niedersächsischen Innenministeriums bereiten Polizei und Bundesgrenzschutz den Gorleben-Transport für den Zeitraum zwischen dem 26. März und dem 8. April vor. Die beteiligten Behörden hätten sich bereits auf einen genauen Termin geeinigt, sagte Ministeriumssprecher Michael Knaps. Der Transport solle in der 13. oder 14. Kalenderwoche stattfinden. Das genaue Datum wolle man allerdings nicht bekannt geben. Trotz der Belastungen der niedersächsischen Polizei wegen der parallel stattfindenden Computermesse CeBIT müsse auch ein Transport in der letzten Märzwoche möglich sein. Bei der Sicherung des Transports werden Knaps zufolge bundesweit mindestens 30.000 Polizisten und Grenzschutzbeamte zum Einsatz kommen. Der Aufwand zur Transportsicherung werde nicht unter dem des letzten Gorleben-Transportes liegen. Vor vier Jahren seien bundesweit 30.000 Polizisten und Grenzschutzbeamte zur Sicherung im Einsatz gewesen, davon 15.000 in Niedersachsen. Eine Urlaubssperre für Polizeibeamte, wie sie Nordrhein-Westfalen wegen des ebenfalls im März geplanten Transports von Castor-Behältern in das Zwischenlager Ahaus verhängt hatte, gebe es in Niedersachsen nicht, sagte Knaps. Man habe die Polizeibehörden lediglich darum gebeten, dafür zu sorgen, dass in den Wochen vor und während des Transports genügend Kräfte für die Einsatzhundertschaften zur Verfügung stünden.
Do, 11.01.01 Weser Kurier Mi, 24.01.01 Berliner Zeitung Di, 30.01.01 Die Welt Mi, 31.01.01 Gemeinsame Erklärung der Umweltverbände Fr, 02.02.01 Frankfurter Rundschau Di, 06.02.01 Spiegel online Sa, 24.02.01 BI "Kein Atommüll in Ahaus" Sa, 24.03.01 BI Lüchow-Dannenberg
|
||||||||||||||||||
| update |
|
|||||||||||||||||