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Uranfabrik Gronau stillegen statt erweitern!

von redaktion@uwg-ahaus.de


Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau...

Nicht nur in Irak und Iran war und bleibt Urananreicherung gerade ein heißes Thema, auch für die Atomindustrie hierzulande ist die Anreicherung von Kernbrennstoff ein Bombengeschäft. Wer aus der Atomenergie ernsthaft aussteigen will, müßte eigentlich bei dieser Anlage anfangen, die ca. 15 Atomkraftwerke mit Brennstäbchen versorgt. Stattdessen bereitet die Betreiberfirma Urenco zur Zeit die Verdreifachung ihrer Kapazitäten auf 4500t Urantrennarbeit pro Jahr vor.


Im Rahmen des jetzt angelaufenen Genehmigungsverfahrens haben bundesweit Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen eine Einspruchskampagne gestartet. Bis zum 20. März 2003 konnte mit fast 7000 Unterschriften unser Protest gegen den weiteren Ausbau dieses Atomstandorts bekundet werden. Gerne informieren die Anti-Atom-Initiativen im Münsterland bei Interesse auch näher (Dia-Vortrag, Infoveranstaltung) über das Thema Urananreicherung und Atomanlagen im Münsterland.


...vor der Erweiterung.


Unterschriftenliste

Einspruch gegen die geplante Erweiterung der Urananreicherungsanlage in Gronau
gronau_liste.pdf [22 kb]


weitere Infos

Virtueller Uran-Rundgang: Von Australien über Gronau ins AKW
wigatom.de/uran

Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Siedlerweg 7
48599 Gronau
fon 02562/23125
info@aku-gronau.de
Arbeitskreis Umwelt Gronau

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Robin Wood


Spendenkonto

NUG e.V., Volksbank Gronau
BLZ 401 640 24, Konto: 143 196 100


Was Gronau mit dem Golfkrieg zu tun hat...

Le monde diplomatique, 15. März 2002
Der große Mythos vom sauberen Krieg


Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, Pressemitteilung, 28. Mai 2003

Urananreicherungsanlage Gronau: Offene Briefe an Ministerpräsident Steinbrück und Energieminister Horstmann

BBU und AKU Gronau lehnen Erörterungstermin in Legden ab

In einem offenen Brief an NRW-Ministerpräsident Steinbrück und NRW-Energieminister Horstmann haben der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e. V. und der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau gegen die beabsichtigte Durchführung des Erörterungstermines zum beantragten UAA-Ausbau in der 30 Km von Gronau entfernten Gemeinde Legden (zwischen Coesfeld und Ahaus) protestiert. Die Bürgerinitiativen fordern eine ortsnahe Erörterung der ca. 7000 Einsprüche und eine längere Vorbereitungszeit; der Termin solle nicht bereits Anfang Juli, sondern erst nach den NRW-Sommerferien stattfinden. Eine telefonische Nachfrage im Energieministerium Düsseldorf ergab heute, daß der Termin voraussichtlich am 8. Juli beginnen soll.

In den gleichlautenden Schreiben des BBU und des AKU an Steinbrück und Horstmann heißt es u. a.:

"Da das Land NRW aus der Atomenergie aussteigen will, ist es erstaunlich, daß Sie überhaupt erwägen, einen Erörterungstermin durchzuführen. Angesichts der Sachlage wäre es geboten gewesen, den Antragstellerinnen spätestens nach Durchsicht der zahlreichen Einsprüche die Ablehnung der Anträge mitzuteilen. Den Einsprüchen ist zu entnehmen, daß die beantragten Projekte (u. a. Kapazitätserhöhung der UAA, Neubau eines Uranlagers, verstärkte Radioaktivitätsfreisetzungen) nicht genehmigungsfähig sind. Es ist höchst ärgerlich, daß dennoch, ohne Rücksprache mit Bürgerinitiativen und Naturschutzverbänden, ein Erörterungstermin angesetzt wurde, der bisher nur zufällig und inoffiziell in einer Kreistagssitzung publik wurde, und der nicht einmal vor Ort in Gronau, sondern ca. 30 Km entfernt in Legden stattfinden soll. Dieses Vorgehen ist absolut bürger/innenfeindlich!

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e. V. erhebt daher, auch im Namen seiner Mitgliedsorganisation Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, folgende Forderungen:

1. Der Erörterungstermin darf frühestens nach den NRW-Sommerferien stattfinden. Es ist unmöglich, innerhalb weniger Wochen alle EinwenderInnen über den Termin zu informieren. Der Termin 8.7. würde eine sachgemäße Vorbereitung vereiteln.

2. Mindestens sechs Wochen vor dem Erörterungstermin ist ein Abstimmungsgespräch durchzuführen, an dem die EinzeleinwenderInnen, Verbände etc. zu beteiligen sind. Ein derartiges Gespräch hat auch 1997 stattgefunden. Bei diesem Gespräch sind Fragen der Tagesordnung, der Ortswahl, der Büroausstattung, der Verhandlungssprache etc. zu klären. Bei der Tagesordnung ist genau festzulegen, an welchen Tagen welche Themen behandelt werden.

3. Von dem Projekt ist insbesondere die Gronauer Bevölkerung betroffen, der Termin muß daher in Gronau stattfinden. Es ist den Hauptbetroffenen nicht zuzumuten, ebenso wie bereits 1997, täglich kilometerweit zur Erörterung zu fahren. Es ist nicht glaubhaft, daß in Gronau keine geeigneten Räumlichkeiten vorhanden sind. Notfalls wäre eine Örtlichkeit in den benachbarten Niederlanden zu wählen. Enschede wäre z. B. von Gronau aus besser erreichbar als Legden.

4. Mindestens zwei Monate vor der Erörterung sind wenigstens den EinzeleinwenderInnen, Verbänden etc. die Einladung, die Tagesordnung und die Gegenäußerungen der Antragstellerinnen bezüglich der jeweiligen Einsprüche zukommen zu lassen. Daß ein derartiges, bürgerInnenfreundliches Vorgehen möglich ist, wurde im Vorfeld des aktuell laufenden Erörterungstermins zur A 33 deutlich."

Nähere Informationen erteilt BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz vom
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Siedlerweg 7
48599 Gronau
fon 02562/23125
info@aku-gronau.de
Arbeitskreis Umwelt Gronau


weitere Infos zur Erweiterung der Urananreicherungsanlage Gronau

Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, Natur- und Umweltschutzverein Gronau (NUG), 02. Januar 2005
Unterschriftenaktion "Stilllegen statt erweitern!"

AFP-Agenturmeldung, 07. Januar 2005
IAEA-Chef schlägt weltweites Moratorium für Uran-Anreicherung vor

Arbeitskreis Umwelt Gronau u.a., Demonstrationsaufruf, 09. Oktober 2004
"Den Hahn zudrehen - Die Atomfabrik Gronau stilllegen, sofort!"

Arbeitskreis Umwelt Gronau, Pressemitteilung, 06. September 2004
Protestkundgebung vor der niederländischen Uranfabrik in Almelo

anti-atom-aktuell.de, 20. Juli 2004
"Herr Steinbrück: Erst Urenco stoppen - dann mit Udo rocken!"

DDP-Agenturmeldung, 21. Juni 2004
Uran-Transport nach Russland - Atomkraftgegner rufen zu Protesten auf

Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, Pressemitteilung, 24. Mai 2004
Protest gegen Jahrestagung Kerntechnik in Düsseldorf

Westfälische Nachrichten, 14. Januar 2004
Ratsmehrheit hat keine Bedenken gegen Ausbau

Westfälische Nachrichten, 30. Januar 2004
Richtkrone thronte im statt über dem Neubau

Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, 08. Januar 2004
Internationaler Protest gegen Almelo

Süddeutsche Zeitung, 02. Januar 2004
Der Atom-Schwarzmarkt

DPA-Agenturmeldung, 01. Januar 2004
Deutsche Atomtechnik-Teile für Libyen abgefangen

Die Tageszeitung, 18. Dezember 2003
Urencos russische Uran-Deals

AFP-Agenturmeldung, 26. November 2003 u.a.
Areva/Urenco: 3 Mrd. Euro in eine neue Urananreicherungsfabrik

AKU Gronau, BBU, 11. Juli 2003
In NRW soll das bundesweit einzige Uranoxidlager gebaut werden

Frankfurter Rundschau, 10. Juli 2003
Tausende Einwände gegen Ausbau der Urananreicherung

AKU Gronau, BBU, 10. Juli 2003
Urananreicherungsanlage: BBU wirft Landesregierung NRW Irreführung der Bevölkerung vor

Die Tageszeitung, 07. Juli 2003
Atomausstieg? Nicht in Gronau

Junge Welt, 07. Juli 2003
Urananlage soll wachsen

Robin Wood, 07. Juli 2003
Atomfabrik Gronau schließen - Aktion auf der Landesgartenschau

AKU Gronau, BBU, DNR und Robin Wood, 04. Juli 2003
Umweltorganisationen protestieren gegen den beantragten massiven Ausbau der Uranfabrik in Gronau

AKU Gronau, Robin Wood, BBU, 26. März 2003
Mehr als 6.000 Einsprüche gegen den Ausbau der Gronauer Atomfabrik

Münsterland Zeitung, 28. Januar 2003
Urananreicherung soll erweitert werden

Junge Welt, 28. Januar 2003
Uran bis zum Abwinken

Die Tageszeitung, 28. Januar 2003
Uran aus Deutschland

Robin Wood, 27. Januar 2003
Ausstieg statt Ausbau - Aktion auf dem Gronauer Rathaus

redaktion@uwg-ahaus.de, Januar 2003
Gronau stillegen statt erweitern


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