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Münsterland Zeitung, 28. Januar 2003
Urananreicherung soll erweitert werdenPläne ausgelegt - Umweltschützer kletterten aus Protest auf das Gronauer RathausGronau. Der geplante Ausbau der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau ist gestern in eine neue Phase getreten.Die Antragsunterlagen zum Ausbau auf 4500 Tonnen Urantrennkapazität pro Jahr (UTA/a) seien in Gronau, dem Energieministerium in Düsseldorf sowie in den niederländischen Nachbarstädten Enschede und Zwolle öffentlich ausgelegt worden, tielte das Betreiberunternehmen Urenco Deutschland GmbH mit. Bis zum 26. März könnten Anwohner nun die Unterlagen einsehen und eventuelle Einwendungen vorbringen. Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau kündigten eine Einspruchskampagne über bundesweite Sammellisten gegen die Ausbaupläne an. Der Protest richte sich neben der Kapazitätserweiterung gegen ein geplantes Zwischenlager für Uranoxid in Gronau und die Urantrasporte zu und von der Anlage. Aktivisten der Umweltschutzorganisation Robin Wood begleiteten die Auslegung gestern mit einer Protestaktion am Gronauer Rathaus. Sie kletterten auf das Dach des Rathauses und rollten Transparente mit der Aufschrift "Uranfabrik Gronau - Ausstieg statt Ausbau" aus. Ein Ausbau der Gronauer Anlage würde dazu führren, dass von Deutschland aus Atomkraftwerke in der ganzen Welt mit Brennstoff versorgt würden, sagte die Energiereferentin von Robin Wood, Bettina Dannheim. Die beantragte Trennkapazität würde genügen, 34 Atommeiler zu beliefern. Nach Angaben von Urenco-Sprecher Manfred Krey soll die Anlage bis 2004 der bereits genehmigten Meng von 1800 Tonnen Urantrennarbeit angepasst werden. Für den laufenden Ausbau sowie für den beantragten Endausbau seien jeweils Investitionen von 800 Millionen Euro nötig. In der Urananreicherungsanlage wird seit 1985 Natur-Uran zu Kernbrennstoff angereichert, der in Brennelementen für Kernkraftwerke verwendet wird. Im Natur-Uran ist ein Anteil von etwa 0,7 Prozent "Uran 235" enthalten, für die Herstellung von Kernbrennstäben wird jedoch ein Anteil von vier Prozent gebraucht. Urenco Deutschland ist Tochter der britischen Urenco Ltd. mit Sitz in der Nähe von London.
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, Natur- und Umweltschutzverein Gronau (NUG), 02. Januar 2005
AFP-Agenturmeldung, 07. Januar 2005
Arbeitskreis Umwelt Gronau u.a., Demonstrationsaufruf, 09. Oktober 2004
Arbeitskreis Umwelt Gronau, Pressemitteilung, 06. September 2004
anti-atom-aktuell.de, 20. Juli 2004
DDP-Agenturmeldung, 21. Juni 2004
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, Pressemitteilung, 24. Mai 2004
Westfälische Nachrichten, 14. Januar 2004
Westfälische Nachrichten, 30. Januar 2004
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, 08. Januar 2004
Süddeutsche Zeitung, 02. Januar 2004
DPA-Agenturmeldung, 01. Januar 2004
Die Tageszeitung, 18. Dezember 2003
AFP-Agenturmeldung, 26. November 2003 u.a.
AKU Gronau, BBU, 11. Juli 2003
Frankfurter Rundschau, 10. Juli 2003
AKU Gronau, BBU, 10. Juli 2003
Die Tageszeitung, 07. Juli 2003
Junge Welt, 07. Juli 2003
Robin Wood, 07. Juli 2003
AKU Gronau, BBU, DNR und Robin Wood, 04. Juli 2003
AKU Gronau, Robin Wood, BBU, 26. März 2003
Münsterland Zeitung, 28. Januar 2003
Junge Welt, 28. Januar 2003
Die Tageszeitung, 28. Januar 2003
Robin Wood, 27. Januar 2003
redaktion@uwg-ahaus.de, Januar 2003
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