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AFP-Agenturmeldung, 07. Januar 2005
IAEA-Chef schlägt weltweites Moratorium für Uran-Anreicherung vor
Tokio (AFP) - IAEA-Chef Mohamed ElBaradei hat sich für ein weltweites Moratorium für die Anreicherung von Uran und die Wiederaufbereitung von Nuklearmaterial ausgesprochen. "Wir haben eine ausreichende weltweite Kapazität der Anreicherung", sagte der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde der japanischen "Asahi Shimbun" (Freitagausgabe). Ein solches Moratorium könne für einen Zeitraum von fünf Jahren gelten, bis ein internationaler Vertrag ausgearbeitet sei. Es sei wichtig, dass jedem Land Grenzen gesetzt würden, einen vollständigen Nuklearkreislauf aufzubauen, sagte ElBaradei. Dem IAEA-Chef zufolge soll der Vorschlag bei einer internationalen Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag im Mai in New York diskutiert werden.
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Offener Brief - Urananreicherungsanlage UAA GronauSehr geehrter Herr Dr. Horstmann, soeben haben wir folgende Information erhalten: "Tokio (AFP) - IAEA-Chef Mohamed ElBaradei hat sich für ein weltweites Moratorium für die Anreicherung von Uran und die Wiederaufbereitung von Nuklearmaterial ausgesprochen. "Wir haben eine ausreichende weltweite Kapazität der Anreicherung", sagte der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde der japanischen "Asahi Shimbun" (Freitagausgabe). Ein solches Moratorium könne für einen Zeitraum von fünf Jahren gelten, bis ein internationaler Vertrag ausgearbeit sei. Es sei wichtig, dass jedem Land Grenzen gesetzt würden, einen vollständigen Nuklearkreislauf aufzubauen, sagte ElBaradei. Dem IAEA-Chef zufolge soll der Vorschlag bei einer internationalen Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag im Mai in New York diskutiert werden." Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e. V. sieht in dem Vorschlag von Herrn Mohamed ElBaradei einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Wie Sie sicherlich wissen, lehnt der BBU generell jegliche Nutzung der Atomenergie ab, weltweit. Der Vorschlag zum Anreicherungs-Moratorium muß auch Auswirkungen auf die Urananreicherungsanlage in Gronau haben! Vor dem Hintergrund des vorgeschlagenen Moratoriums kann und darf der beantragte Ausbau der Urananreicherungsanlage in Gronau von Ihnen nicht genehmigt werden. Wir fordern Sie auf, entsprechende Maßnahmen zum Verfahrensabbruch zu unternehmen, und die Antragstellerin (Urenco), die IAEA, den BBU und über die Medien die Öffentlichkeit, über den Abbruch des Genehmigungsverfahrens zu informieren. Mit freundlichen Grüßen
Udo Buchholz
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, Natur- und Umweltschutzverein Gronau (NUG), 02. Januar 2005
AFP-Agenturmeldung, 07. Januar 2005
Arbeitskreis Umwelt Gronau u.a., Demonstrationsaufruf, 09. Oktober 2004
Arbeitskreis Umwelt Gronau, Pressemitteilung, 06. September 2004
anti-atom-aktuell.de, 20. Juli 2004
DDP-Agenturmeldung, 21. Juni 2004
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, Pressemitteilung, 24. Mai 2004
Westfälische Nachrichten, 14. Januar 2004
Westfälische Nachrichten, 30. Januar 2004
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, 08. Januar 2004
Süddeutsche Zeitung, 02. Januar 2004
DPA-Agenturmeldung, 01. Januar 2004
Die Tageszeitung, 18. Dezember 2003
AFP-Agenturmeldung, 26. November 2003 u.a.
AKU Gronau, BBU, 11. Juli 2003
Frankfurter Rundschau, 10. Juli 2003
AKU Gronau, BBU, 10. Juli 2003
Die Tageszeitung, 07. Juli 2003
Junge Welt, 07. Juli 2003
Robin Wood, 07. Juli 2003
AKU Gronau, BBU, DNR und Robin Wood, 04. Juli 2003
AKU Gronau, Robin Wood, BBU, 26. März 2003
Münsterland Zeitung, 28. Januar 2003
Junge Welt, 28. Januar 2003
Die Tageszeitung, 28. Januar 2003
Robin Wood, 27. Januar 2003
redaktion@uwg-ahaus.de, Januar 2003
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