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Frankfurter
Rundschau, 06. Januar '00Neue Atomtransporte sollen bald genehmigt werdenvgo Berlin. Das Bundesumweltministerium hat Meldungen zurückgewiesen, dass bereits im Januar die ersten Atomtransporte in die Zwischenlager Ahaus und Gorleben genehmigt würden. Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, kündigte am Mittwoch jedoch an, mit einer solchen Transport-Genehmigung durch seine Behörde sei "in den kommenden Wochen" zu rechnen. Laut König haben die AKW-Betreiber inzwischen für die innerdeutschen Transporte nach Ahaus und für den Rücktransport atomaren Mülls aus dem französischen La Hague nach Gorleben die nötigen Sicherheitsnachweise geliefert. König stellte jedoch klar, eine Genehmigung durch sein Amt bedeute nicht, dass die Transporte sofort durchgeführt werden könnten. Erst müssen die Innenbehörden der Länder zustimmen, denn sie sind für die Sicherheit an der Transportstrecke zuständig. Sie können die Zustimmung nicht verweigern, aber Auflagen für die Sicherheitsmaßnahmen und für den Zeitpunkt machen. Der Widerstand in den Ländern könnte den Zeitpunkt für die ersten Atomtransporte unter Rot-Grün so weit in die zweite Jahreshälfte hinausschieben. Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben bereits bekundet, dass sie eine mehrmonatige Vorbereitung auf die Transporte benötigen. Niedersachsen möchte Castor-Frachten mindestens bis zum Ende der Expo 2000 verhindern und der Landtag von Sachsen-Anhalt hat bereits einstimmig eine vorgesehene Transportstrecke abgelehnt.
>Di, 09.01. Berliner Zeitung >Mi, 26.01. AFP-/Reuters-Agenturmeldungen >Mi, 26.01. Bundeamt für Strahlenschutz, Pressemitteilung >Mi, 26.01. dpa-Agenturmeldung >Mi, 26.01. AFP/dpa-Agenturmeldungen >Do, 27.01. Münsterland
Zeitung - Ahauser Zeitung
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