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Tag X3, 13. Juni 05
Mit 3000 Menschen versammelten sich am vergangenen Montag so viele Menschen wie seit langem nicht mehr in Ahaus für den Atomausstieg, gegen weitere Castor-Transporte. Wir freuen uns über Ihre und Eure Vielfalt und Kreativität, die die Demo zu einem echten Erlebnis gemacht haben.


Polizei riegelt das Ahauser Rathaus vor demonstrierenden Schülern ab

Besonderer Respekt gehört den Ahauser SchülerInnen, die sich nicht einschüchtern ließen und am Tag X3 als erste erneut auf die Straße gingen. Nachdem mehrere hundert Demonstranten das Atommüll-Lager dicht gemacht hatten und "der letzte Funken Hoffnung" mit fliegenden Wunderkerzen in die Luft gegangen war, bewies die Polizei erneut Erfahrung im Täuschen und Tricksen: Unbeleuchtet gelangten die Lkw über einen Feldweg durch eine Behelfseinfahrt auf das Lagergelände. Wir gehen gestärkt aus dieser Auseinandersetzung, auch wenn unsere demokratischen Rechte wortwörtlich wieder mit Füssen getreten wurden.


BI-Pressesprecher und UWG-Mitglied Felix Ruwe beim Fernsehinterview

Hier folgen einige Pressestimmen und Bilder.


Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus", Widerstand gegen Atomanlagen (WIGA) Münster, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen u.a., Pressemitteilung, 16. Juni 2005

Rossendorf-Chef: Castor-Transporte waren unnötig


Atomkraftgegner: Bewusste Täuschung der Öffentlichkeit

Die Anti-Atomkraft-Initiativen werfen der sächsischen Landesregierung eine bewusste Täuschung der Öffentlichkeit vor, weil diese immer behauptet hat, dass die Castor-Transporte von Dresden nach Ahaus sicherheitstechnisch nötig seien. Nun hat der Chef der Rossendorfer Atomanlage, Udo Helwig, laut Presseberichten eingeräumt, dass die 18 Castor-Behälter in Dresden-Rossendorf genauso sicher hätten gelagert werden können. Die Transporte waren also unnötig.


Auftaktdemo am Ahauser Bahnhof am 13. Juni mit über 3000 Menschen

Außerdem blieben laut Helwig auch die Sicherheitsvorkehrungen für das Zwischenlager Rossendorf genauso hoch wie vorher, weil noch viele weitere gefährliche Atommüllfässer dort lagern. Damit entpuppt sich auch das Argument der "grünen Wiese" nach den Ahaus-Transporten als Lüge.


Demonstrationszug auf der Bahnhofstraße

Nur einen Tag nach dem letzten der Castor-Transporte nach Ahaus erweist sich, dass der riesige Polizeiaufwand und die hohen Sicherungskosten auf der Autobahn völlig unnötig waren. Die Menschen in Ahaus und im Münsterland müssen nun für die nächsten Jahrzehnte ausbaden, dass die sächsische Landesregierung mit skrupellosen Methoden den Atommüll abgeschoben hat. Die Frage nach der Sicherheit des Atommülls hat dabei keine Rolle gespielt.


Demonstrationszug am Bahnübergang Schorlemer Straße

Für uns stellt sich die Frage nach der politischen Verantwortung für diesen unerhörten Vorgang. Neben der sächsischen Landesregierung spielen dabei auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und Bundesumweltminister Jürgen Trittin als Genehmigungsbehörden eine große Rolle. Diese hatten in der Öffentlichkeit bis zuletzt immer behauptet, die Transporte seien "alternativlos" und notwendig. Nun sind sie vom Betreiber der Rossendorfer Anlage selbst widerlegt worden. Haben das BfS und Trittin davon vorher nichts gewusst oder wollten sie davon nichts wissen? Haben auch das BfS und Trittin die Öffentlichkeit bewusst getäuscht?

Positives Fazit nach Protestwochen

Die Anti-Atomkraft-Initiativen ziehen einen Tag nach dem Ende der Castor-Transporte ein positives Fazit. Initiativen-Sprecher Matthias Eickhoff: "Wir haben eine Renaissance der Anti-Atomkraft-Bewegung im Münsterland erlebt. Die Menschen wollen den Atomausstieg. Das heißt für uns: Keine neuen Atomtransporte nach Ahaus und sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau."

Sonntagsspaziergang und Offener Stammtisch

Für den kommenden Sonntag, 19. Juni, rufen die Anti-Atomkraft-Initiativen zu einem Sonntagsspaziergang in Ahaus auf. Die Protestveranstaltung wird um 14 Uhr in Form einer Kundgebung vor der Ahauser Rathaus stattfinden.

Für den kommenden Montag, 20. Juni, lädt die BI Ahaus um 20 Uhr zu einem Offenen Stammtisch in die Gaststätte "Am Schulzenbusch", Hof zum Ahaus 3, ein. Eingeladen sind alle Ahauser Bürger zu einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch nach den drei Castor-Transporten. Dabei geht es auch um die zukünftige Arbeit. BI-Sprecher Felix Ruwe: "Wir möchten uns nochmals bei allen Ahauser Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die sich in den letzten Wochen so stark engagiert haben und unsere Arbeit unterstützten. Das gilt insbesondere für die Schülerinnen und Schüler. Wir fordern, dass die Ermittlungsverfahren und polizeilichen Verhöre der Schüler wegen der spontanen Demo am letzten Montag sofort beendet werden, weil sie absolut unangemessen sind."


Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus", Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Widerstand gegen Atomanlagen (WIGA) Münster, Anti-Atom-Forum Ostwestfalen-Lippe u.a., Pressemitteilung, 15. Juni 2005, 6.00 Uhr

Castor-Transport fährt ohne Licht über schmalen Feldweg


Mehrere Hundert Menschen blockieren Atommüll-Lager Ahaus - 3000 Menschen demonstrierten gestern Abend in Ahaus

Mit Wut und Empörung reagierten mehrere Hundert Atomkraftgegner in Ahaus auf die äußerst leichtsinnige Entscheidung der Polizei, den Castor-Transport im Dunkeln ohne Licht über einen schmalen Feldweg fahren zu lassen. Der Feldweg führt ohne Randstreifen zum behelfsmäßigen Hintereingang des Atommüll-Lagers Ahaus. Dieses völlig unnötige Risiko hätte leicht in einem schweren Unfall enden können, wenn einer der Castor-LKWs in den Feldgraben gerutscht wäre.

Nach Angaben der Polizei waren die Proteste vor dem Zwischenlager so groß, dass man lieber diese ungenehmigte Ausweichroute fuhr.


Mehrere hundert Menschen blockierten während der gesamten Nacht die Zufahrt zum Atommüll-Lager

Die Anti-Atomkraft-Initiativen werten die Proteste der letzten zwei Wochen als vollen Erfolg. Sowohl in Dresden wie auch an vielen Orten in Thüringen und Hessen protestierten Menschen gegen die Castor-Konvois. In Ahaus steigerte sich der Protest von Woche zu Woche deutlich. Waren beim letzten Sonntagsspaziergang vor dem ersten Castor-Konvoi nur 200 Menschen auf der Straße, so demonstrierten gestern Abend rund 3000 Atomkraftgegner in Ahaus. BI-Sprecher Felix Ruwe: "Wir sind sehr überrascht, wie viele Menschen auf der Straße waren. Das politische Zeichen der Proteste lautet: Es darf keinen weiteren Atommülltransport nach Ahaus geben. Und das darf keine Urantransporte durch Ahaus nach Gronau geben. Die Menschen leisten massiven Widerstand gegen diesen unverantwortlichen Atommülltourismus. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Menschen in Ahaus und dem Münsterland den sofortigen Atomausstieg wollen. Das ermutigt uns für den weiteren Widerstand."

Anti-Atom-Widerstand im Münsterland mit neuer Dynamik

Besonders beeindruckend waren für uns zwei Dinge: Zum einen haben die sächsischen Anti-Atom-Initiativen entschieden gegen die Abfahrt der Castoren aus Dresden protestiert. Es war von Anfang an klar, dass die Anti-Atom-Bewegung gegen jede Art von Atommülltourismus protestiert, denn jeder Atomtransport ist einer zuviel.


Stimmungsbild bei der Auftaktdemo am Bahnhof

Zum anderen war die soziale Zusammensetzung der Atomkraftgegner in Ahaus sehr breit gestreut. Von Schülern über Studierende bis zu Rentern; von Landwirten über die Katholischen Frauen Deutschlands bis zu vielen Menschen, die zum ersten Mal auf einer Demonstration waren - der Widerstand in Ahaus und dem Münsterland ist breit in der Gesellschaft verankert und hat eine spürbare positive Dynamik erhalten.


Auf der Auftaktdemo am Bahnhof

Tief enttäuscht sind wir von führenden Politikern aller Parteien. Die Landesregierungen und die Bundesregierung sind einem Dialog mit der Bevölkerung von Anfang an aus dem Weg gegangen. Stattdessen wurden Sicherheitsanfragen nicht beantwortet, Gesprächsangebote ausgeschlagen oder zynische Kommentare verfasst. Dieses Fehlverhalten ist für eine demokratische Gesellschaft nicht hinnehmbar.

Anti-Atom-Initiativen rufen zu neuen Protesten auf

Die Anti-Atomkraft-Initiativen werden ihre Proteste im Münsterland entschieden fortsetzen. Gestern veröffentlichten sie eine "Ahauser Erklärung", in der sie unter anderem einen kompletten Einlagerungsstopp für Ahaus und die sofortige Stilllegung der benachbarten Urananreicherungsanlage Gronau verlangen. Bereits am ersten Tag wurden deutlich mehr als 1000 Unterschriften gesammelt. Die Ahauser Erklärung hängt im Anhang bei.


Atomausstieg jetzt!

Am nächsten Sonntag, 19. Juni, 14 Uhr rufen die Initiativen zu einem Sonntagsspaziergang am Zwischenlager in Ahaus auf. Mit der Demonstration wollen wir allen Menschen die Gelegenheit geben, ihrem Protest gegen die Atommülltransporte und gegen die unverantwortlichen Polizeitricks Ausdruck zu verleihen.

Am Ende möchten wir den Tausenden von Menschen in Ahaus, im Münsterland, aus den Niederlanden, an der Transportstrecke und in Dresden danken, die in den letzten Wochen und Monaten auf die Straße gegangen sind. Die Anti-Atomkraft-Bewegung geht klar gestärkt aus den Protesten hervor.


Westmünsterland-TV, 13. Juni 2005

Livebericht von der Demonstration am 13. Juni 2005
wmtv-online.de


Münsterland-Zeitung, 15. Juni 2005

Der dritte Weg


von Stefan Grothues

Ahaus. "Der Castor ist schon drin!" Wie ein Lauffeuer verbreitet sich um kurz vor drei die Nachricht. Doch glauben mag sie zunächst keiner.

Fast 400 Atomkraftgegner protestieren zu diesem Zeitpunkt noch auf der Schöppinger Straße " in einer Sitzblockade, eingekesselt von Einsatzkräften der Polizei, als Mahnwache direkt vor dem Zwischenlager oder etwas weiter in Richtung Schöppingen. Alle gemeinsam fragen sich: Wird der Castor-Konvoi aus Richtung Heek kommen, wie vor zwei Wochen" Oder doch eher vom Schumacherring, wie vor einer Woche"


Kanzlerkandidatin in den Salzstock

Eine dritte Variante indes hatte keiner auf der Rechnung: die Route über die Wirtschaftswege zur Einfahrt an der rückwärtigen Seite des Brennelement-Zwischenlagers. "Lasst Euch nicht kirre machen!", ruft Matthias Eickhoff über Lautsprecher seinen Mitdemonstranten zu: "Der Castor hat die Autobahn noch nicht verlassen!"

"Bleiben Sie friedlich"

Postwendend folgt die Durchsage der Polizei: "Der Castortransport hat seit geraumer Zeit das Zwischenlager erreicht. Ihr Protest macht keinen Sinn mehr. Bleiben Sie friedlich!" Während die Polizeisprecher in Interviews sichtlich erleichtert die erfolgreiche Strategie erläutern, versuchen die Organisatoren des Protests fieberhaft herauszufinden, ob die Castoren tatsächlich schon im BZA sind, oder ob es sich um eine Finte handelt. Die Ratlosigkeit der Demonstranten schlägt langsam in Frust oder Zorn um. "Wir sind enttäuscht, das ist eine Sauerei", sagt Johanna Stöcker, die mit ihren Freunden aus Nottuln nach Ahaus gekommen ist, um gegen den Castor zu demonstrieren. "Was, wenn der Castortransport auf den schmalen Wirtschaftswegen abgerutscht wäre" Wie die mit unserer Gesundheit spielen", sorgen sich die Frauen rund um das kfd-Transparent.


Nächliche Sitzblockade vor dem Atommüll-Lager

3.12 Uhr: "Zurückziehen!" Die Polizei sieht ihre Arbeit getan und zieht sämtliche Einsatzkräfte hinter das BZA-Tor zurück. Die Stimmung unter einigen Demonstranten wird gereizter. Ein Einsatzwagen, der noch vor dem Tor steht, wird umzingelt. Einige Demonstranten beginnen, den Wagen hin und herzuschaukeln.

Kurze Aufgeregtheit

Die Polizeibeamten rücken jetzt durch Helme geschützt wieder aus, befreien den Wagen aus der Menge. Vereinzelt fliegen Steine, Farbbeutel und Glasflaschen. Die BI erklärt die Kundgebung sofort für beendet. Vorstandsmitglieder stellen sich schützend und beschwichtigend zwischen Polizei und einige aufgebrachte Demonstranten. Schnell beruhigt sich die Lage wieder, und im Morgengrauen löst sich der Protest langsam auf. - gro

"Cops waren überraschend cool"

Letztendlich sei die Beobachtung daran gescheitert, "dass wir den Cops eine solche Coolness nicht zugetraut haben". Das klingt schon fast respektvoll. Ansonsten schlägt die Internetseite www.nixfaehrtmehr.de wenig polizeifreundliche Töne an. Der "Newsticker" dieser Seite war an den drei Castormontagen selbst in Polizeikreisen gefragt. "Die wissen immer genau, wo der Konvoi gerade ist", hieß es aus dem Polizeipräsidium über den Internetauftritt der Atomkraftgegner. Die zeigten sich gestern zerknirscht: "Dass wir ausgerechnet in Ahaus, auf den letzten Kilometern den Überblick verloren haben, ist frustierend. Ein schlecht positionierter Posten, eine falsche Einschätzung unsererseits " schwups, schon waren die Cops auf einen Feldweg eingebogen und hatten die Blockaden umfahren."


Die Tageszeitung, 15. Juni 2005

Zufahrt durch die Hintertür


Dresden-Castoren erreichen Ahaus. Atomgegner befürchten Transport aus Sellafield

Berlin. Zum Schluss gab es - O-Ton Polizei - "Tumulte": Etwa 30 Atomstromgegner versuchten gestern Morgen, das Haupttor des Atomzwischenlagers Ahaus zu stürmen. Dabei war sicherlich auch Frust: Im Vergleich zum ersten Transport vor 14 Tagen waren dreimal so viele Demonstranten nach Ahaus gekommen - geschätzte 3.000 zogen durch die Innenstadt -, und die Blockade des Zwischenlagers schien diesmal real. Doch da half dem Transport die Hintertür: Nach 600 Kilometern und 15 Stunden Fahrt erreichten die letzten sechs "Rossendorf-Castoren" ihr Ziel -über den Feldweg.


Bitte lächeln...

Was folgte, ist von vorherigen Transporten bekannt: "Wir haben ein Zeichen gesetzt: Nur mit erheblichem Polizei- und Finanzaufwand sind solche Transporte gegen den Willen der Bevölkerung möglich", erklärte BI-Sprecher Felix Ruwe.


Fackelzug über die Schöppinger Straße zum Atommüll-Lager

Was kommt, könnte dagegen ein völlig neuartiger Transport sein: Abgebrannte Brennstäbe nicht von einem AKW weg, sondern hin zu transportieren. "Eine Reparatur der kaputten Wiederaufbereitungsanlage im britischen Sellafield scheint ausgeschlossen und wirtschaftlich völlig abwegig zu sein", erklärt Raimund Kamm, Vorstand des bayrischen Forums gegen Zwischenlager. Weil aber noch fünf Tonnen abgebrannte Brennelemente des AKW Gundremmingen in Sellarfield lagern, "wird es möglicherweise einen Transport zurück nach Bayern geben". Im Mai war nach monatelangem Vertuschen bekannt geworden, dass bei einem schweren Unfall in der englischen Plutoniumfabrik 20 Tonnen Uran und 200 Kilogramm Plutonium in einen vorläufig noch dichten Raum geflossen waren. Experten halten das für einen Totalschaden. RENI


Die Tageszeitung, 14. Juni 2005

Spontan-Demo gegen Castoren


Ahauser Schüler protestieren gegen neue Atommülltransporte - und werden von der Polizei vorgeladen. Atomkraftgegner kritisieren die Verhöre als "nicht rechtsmäßig"


von Andreas Wyputta


"Wir wollen Büter sehen": Schülerblockade des Rathauses

Ahaus. Über 100 Schülerinnen und Schüler haben gestern Mittag in Ahaus spontan gegen die erneuten Atommülltransporte ins Münsterland protestiert. Vom Bahnhof aus zog der Demonstrationszug mitten durch die Innenstadt zum Rathaus. Einheiten der Essener Bereitschaftspolizei riegelten das Gebäude ab, während die Schüler lautstark den Ahauser Bürgermeister Felix Büter (CDU) in die Pflicht nahmen: "Wir wollen Büter sehen", forderten sie - doch der ließ sich trotz der Sprechchöre nicht sehen, verschanzte sich in seinem Rathaus.


Schülerdemo auf der Bahnhofstraße am 13. Juni

Auf eine Schülerdemo vom vergangenen Montag reagierten Stadtverwaltung und Polizei dagegen mit voller Härte. Sechs Minderjährige wurden zusammen mit ihren Eltern vorgeladen. Wer sie zu den Protesten "angestiftet" habe, wollten die Polizisten wissen. Als "nicht rechtmäßig" kritisierten Vertreter der Anti-Atom-Initiativen die Vorladungen: "Es gibt keinen Straftatbestand der Anstiftung zu einer Demonstration."

Bereits am Sonntag hatten über 300 Menschen beim so genannten Sonntagsspaziergang vor dem Ahauser Zwischenlager und einem Gottesdienst gegen die Castor-Transporte aus dem ehemaligen DDR-Forschungsreaktor Rossendorf bei Dresden protestiert - auch die Arbeitsgemeinschaft katholischer Frauen mit bundesweit über einer Million Mitglieder hat sich gegen die Lieferung des Atommülls aus Sachsen ausgesprochen.


"7c gegen Castor"

Bei Redaktionsschluss hatten die sechs mit hochgiftigem Plutonium und atomwaffenfähigem Uran-235 beladenen sechs Castor-LKW das thüringische Erfurt erreicht. Atomkraftgegner hatten zuvor das Haupttor des Forschungszentrums Rossendorf blockiert. Auch bei Radeberg gelang es Anti-Atom-Aktivisten, den Castor-Konvoi für zehn Minuten zu stoppen.

Proteste waren gestern auch in Kamen und Bad Oeynhausen geplant. Am Abend sollte es auch in Ahaus zu mehreren Protestkundgebungen kommen: Nach einem Solidaritätskonzert wollten die Atomkraftgegner in der Innenstadt demonstrieren und dann vor das Zwischenlager rund drei Kilometer vor der Stadt ziehen. Hier sollten die Einfahrten bis zum Eintreffen der Atommüllbehälter blockiert werden. Die Anti-Atom-Initiativen rechneten mit über 2.000 Teilnehmern.


Westfalen-Post, 14. Juni 2005

Gefährlicher Stoff fürs Straßentheater


Initiative gegen Atommülltransporte weist auf Castor hin

Mit gelben Kreuzen machten die Atomkraftgegner gestern auf den Castor-Transport aufmerksam. Ein Mini-Castor-Modell rollte anschließend über den Markt. Foto: Birgit Helmers Soest. (bhe) "Wir sind hier viel zu viele." Drei Streifenwagen standen gestern um 17 Uhr am Markt, da hatte sich gerade eine Hand voll Demonstranten versammelt. Polizei-Einsatzleiter Uwe Sommer schickte zwei Wagen weg. Aus der Hand voll wurden später gut dreißig Soester, die gegen Atomkraft demonstrierten.

Der Castor rollt an Soest vorbei, und kaum einen interessiert´s. Das stört die Soester Initiative gegen Atommülltransporte massiv. Deshalb setzte die Gruppe gestern aus aktuellem Anlass ein Zeichen in der Fußgängerzone.

Zweimal war in den vergangenen beiden Wochen ein Castortransport auf der A 44 an der Bördestadt vorbeigefahren. Der letzte der drei Atommüll-Transporte aus dem ehemaligen DDR-Forschungsreaktor im sächsischen Rossendorf zum Brennelemente-Zwischenlager im westfälischen Ahaus ist gestern gestartet. Dass auch er die Route über die A 44 nehmen würde, bezweifelte die Soester Initiative nicht. Mit Straßentheater, Musik und Plakaten machte sie auf die Gefahr für Mensch und Umwelt aufmerksam.

"Castor-Sicherheit hin oder her", sagte Stefan Förster, "es bleiben unkalkulierbare Risiken. Unter anderem werden zwei Kilogramm hochgiftiges Plutonium transportiert." Eine gefährliche Fracht. "Das reicht, um mehrere Millionen Menschen zu töten." Förster sieht in den Transporten keinen Sinn, weil die Lagerhalle in Rossendorf bautechnisch moderner sei als das Zwischenlager in Ahaus. Und: "Die Entsorgungsfrage bleibt ungelöst." Mit einem offenen Brief und der Bitte um Unterstützung hatte sich die Initiative auch an Bürgermeister Dr. Ruthemeyer gewandt.

Die Demo im Anschluss an das Straßentheater führte zum Alten Schlachthof. Förster schloss aus, dass sich Aktive aus der Soester Gruppe später auf den Weg zur Autobahn machen würden, um die Castor-Durchfahrt zu blockieren.


Die Tageszeitung, 13. Juni 2005

Aufschwung für Atomgegner


Mehr als 3.000 Menschen demonstrieren Montagabend gegen den Castortransport nach Ahaus


von Jörn-Jakob Surkemper

Ahaus. Der Widerstand gegen die Atomenergie hat in der Nacht von Montag auf Dienstag einen neuen Höhepunkt erreicht. Mindestens 3.000 Menschen haben sich am Montag Abend bei strahlendem Sonnenschein vor dem kleinen Ahausener Bahnhof eingefunden, um gegen den dritten und vorläufig letzten Atommülltransport aus dem sächsischen Rossendorf zu demonstrieren. Damit waren es tausend Menschen mehr als eine Woche zuvor, als rund 2.000 auf die Straße gingen.


Über 3000 Demonstranten am 13. Juni auf dem Bahnhofsplatz

Den Initiatoren scheint es damit gelungen zu sein, den Protest wieder auf eine breite Basis zu stellen und die "Lethargie der Leute aufzubrechen", sagte Matthias Eickhoff, Sprecher der Initiative "Widerstand gegen Atomanlagen". Jochen Stay von der Initiative "X-Tausendmal quer" kündigte eine Wiedergeburt der Anti-Atom-Bewegung an. "Wir werden weiter für ein Leben ohne Atomkraft kämpfen", sagte Stay auf der Demo am Montag.


Konzert vor der Auftaktdemo am Ahauser Bahnhof

Der Transport der letzten sechs von insgesamt 18 Castor-Behältern über die 600 Kilometer lange Strecke vom sächsischen Rossendorf ins westfälische Ahaus verlief ohne größere Zwischenfälle. Kurz nach seiner Abfahrt Montag Mittag schafften es Atomkraftgegner drei mal die Strecke vorübergehend zu blockieren. Als die gefährliche Fracht dann in Ahaus eintraf, lieferten sich die rund 250 noch anwesenden Demonstranten vor dem Zwischenlager Rangeleien mit der Polizei, weil diese den Transport unbemerkt über einen Seiteneingang in das Lager eskortiert hatte. Einige wütende Demonstranten versuchten einen Polizeiwagen umzuwerfen, Flaschen und Farbbeutel flogen. Nach Angaben der Atomkraftgegner wurde ein Demonstrant in Gewahrsam genommen. Die Polizei bestritt dies. "Es sind lediglich einige Personalien festgestellt worden", so Peter Nowak von der Polizei Münster.


Auftaktdemo am Ahauser Bahnhof

Die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" kritisierte die Entscheidung, den Transport über einen unbeleuchteten Feldweg ohne Randstreifen zu leiten scharf: "Dieses völlig unnötige Risiko hätte leicht in einem schweren Unfall enden können, wenn einer der Castor-Lkws in den Feldgraben gerutscht wäre", sagte Felix Ruwe, der Sprecher der Initiative.


Innenansicht des Ahauser Atommüll-Lagers mit den 1998 eingelagerten Castor-Behältern aus Neckarwestheim und Gundremmingen

Im Zwischenlager Ahaus lagern bereits 305 größere Castor-Behälter, die jedoch nur 50 der insgesamt 450 genehmigten Stellplätze einnehmen. Ein wesentlicher Kritikpunkt der Atomkraftgegner ist die ungelöste Frage der Endlagerung. "Eine Lösung wird seit 30 Jahren verschleppt", sagte Felix Ruwe und forderte einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Bis dahin solle der Atommüll so wenig herumgefahren werden wie möglich, ergänzte Initiativen-Sprecher Matthias Eickhoff. Das Zwischenlager in Ahaus sei genauso sicher oder unsicher wie das Lager am Forschungsreaktor in Sassendorf.

Stimmen von DemonstrantInnen in Ahaus


Fast rund um die Uhr im Einsatz: Die VolXküche

Elke Rott (38) versorgt die Demonstrationsteilnehmer mit Schnitten und Kuchen. Sie protestiert vor allem für ihre beiden Töchter: "Sonst sitzen unsere Enkel noch mit dem Müll da, den wir produziert haben."

"Wir wollen ein Zeichen setzten, damit viele Leute aufmerksam werden", sagt eine 20-Jährige aus der Nachbargemeinde Heek. Sie saß stundenlang mit Mitstreiterinnen auf der Straße vor dem Zwischenlager. "Das das Zeug nicht harmlos ist, kann ja wohl niemand bestreiten", sagt eine Demonstrationsteilnehmerin mit leicht grauen Haaren. Sie fühlt sich von dem Zwischenlager bedroht. "Das ist doch nicht mehr als eine große Wellblechhütte." JJS


Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus", Widerstand gegen Atomanlagen (WIGA) Münster, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Anti-Atom-Forum Ostwestfalen-Lippe u.a., Pressemitteilung, 10.Juni 2005

Castor-Behälter schon bei Ankunft in Ahaus beschädigt?


Atomkraftgegner erstatten Strafanzeige gegen Polizei

Der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" e.V. sind Fotos zugespielt worden, welche die Deckel der Castor-MTR-2-Behälter aus Dresden-Rossendorf unmittelbar nach ihrer Ankunft in Ahaus zeigen. Deutlich erkennbar sind erhebliche Rostschäden im Bereich der Verschraubungen. Ein Foto im Anhang beigefügt. Damit erhärtet sich der Verdacht der Anti-Atomkraft-Initiativen, dass die Behälter unzulänglich und für eine 40-jährige sichere Lagerung nicht geeignet sind. Dass das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sich weigert, sämtliche Messprotokolle zu den Strahlungswerten der 18 Castor-Behälter zu veröffentlichen, ist ein weiteres Zeugnis für die Geheimniskrämerei der Bundesbehörde.


Schülerdemo auf der Bahnhofstraße

Wir fordern eine sofortige Stellungnahme des BfS zu den sichtbaren Schäden. Da die Behälter nach der Bewertung des BfS als absolut sicher und ungefährlich eingestuft werden, ist es nach Ansicht der Initiativen dringend erforderlich, den tatsächlichen Zustand der CASTOR MTR-2-Behälter von unabhängigen Vertreten dokumentieren zu lassen. Außerdem fordern wir die Veröffentlichung aller Messwerte, die im Zusammenhang mit den Transporten stehen, verlangt Felix Ruwe von der BI-Ahaus.

Unterdessen hat ein 19-jähriger Atomkraftgegner aus Borken Strafanzeige gegen die Polizei wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung eingereicht. Der junge Mann befand sich am Montag im Polizeikessel auf der Schöppinger Straße. Polizeibeamte überdehnten bei der Räumung seinen linken Daumen, winkelten seinen rechten Arm an und drückten seinen Kopf mit der Hand so heftig in den Nacken, dass er danach noch tagelang über Schmerzen klagte.

Ein weiterer Demonstrant klagte über Magenbeschwerden und musste im Kessel von Sanitätern behandelt werden. Die Polizei weigerte sich, die Sanitäter mit dem Mann aus dem Kessel zu lassen, damit dieser an seine Medikamente im Auto kommen konnte. Erst nach langwierigen Diskussionen geleitete die Polizei den Mann schließlich zu seinem Auto.

Wir halten dieses Vorgehen der Polizei für absolut unverantwortlich. Wenn selbst eine medizinische Versorgung verweigert wird, ist dies schlichtweg unmenschlich und rechtswidrig. Die BI Ahaus ruft deshalb nochmals Zeugen auf, sich bei der BI zu melden und auch Fotomaterial einzureichen, um das Vorgehen der Polizei lückenlos dokumentieren zu können. Die BI wird Betroffenen Rechtsbeistand gewähren.

Wir fordern von der Polizei, sich am nächsten Montag an demokratische Grundregeln zu halten. Friedlicher Protest ist für eine demokratische Gesellschaft notwendig, wenn politische Entscheidungsgremien den Dialog mit der Bevölkerung verweigern. Die Polizei hat sich hierbei neutral zu verhalten. Das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit geht in jedem Fall vor dem privaten Anspruch auf den Transport von hochradioaktivem Atommüll.

Ahaus, 13. Juni: 19 Uhr Konzert, 20 Uhr Großdemonstration

Am kommenden Montag veranstalten die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland eine Großdemonstration gegen den dritten Castor-Transport von Dresden nach Ahaus und für den sofortigen Atomausstieg. Beginn wird schon um 19 Uhr am Ahauser Bahnhof mit einem Konzert sein. Es werden unter anderem eine Ahauser Schülerband und Klaus der Geiger spielen. Um 20 Uhr beginnt dann die Auftaktkundgebung. Danach führt die Demonstration zum Zwischenlager.

Die BI bittet erneut die Bevölkerung um Geld- und Sachspenden. Für die Versorgung der Volxküche können Lebensmittel am Montag zwischen 18 und 20 Uhr im BI-Büro, Bahnhofstr. 51 abgegeben werden. Am letzten Montag war die Resonanz sehr positiv gewesen.


Pressespiegel Castor Rossendorf-Ahaus

>aktuell. >juni05. >rückblick castor aus rossendorf x3.

Kath. Frauengemeinschaft Deutschland, Ahaus, 06. Juni 2005
Mahner in der Stadt

>aktuell. >juni05. >rückblick castor aus rossendorf x2.

>aktuell. >mai05. >rückblick castor aus rossendorf x1.

>aktuell. >mai05. >rückblick castor aus rossendorf vorlauf x1.

Münsterland-Zeitung, 25. Mai 2005
"Ruhe in der Innenstadt"

Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 23. Mai 2005
NRW-Landesregierung hat kein politisches Mandat mehr für Castoren

Münsterland-Zeitung, 11. Mai 2005
Castor: Transporttermin noch im Nebel

Münsterland-Zeitung, 03. Mai 2005
600 Kilometer für Protest

Die Tageszeitung, 28. April 2005
Anti-Atom spaltet die Bewegung

Münsterland-Zeitung, 19. April 2005
Circus contra Castor am Zwischenlager

Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung 05. April 2005
Atomkraftgegner demonstrieren direkt vor Zwischenlager Ahaus

Münsterland-Zeitung, 30. März 2005
BI meldet Proteste an

Münsterland-Zeitung, 15. März 2005
Stört Castor Kirchenchöre?

Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 14. März 2005
Am 4. Juni soll zweiter Castor-Transport nach Ahaus rollen

Die Tageszeitung, 10. März 2005
Störfall in Ahauser Atomlager

Die Tageszeitung, 28. Februar 2005
Grüne im Schnellwaschgang

Münsterland-Zeitung, 24. Februar 2005
Rollen Castoren durch Heek?

WDR, 20. Februar 2005
Atomkraftgegner machen mobil

Münsterland-Zeitung, 10. Februar 2005
"Enttäuschte Freundschaft"

Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 14. Januar 2005
Atomtransporte von Dresden nach Ahaus direkt nach Landtagswahl

Westfälische Nachrichten, 23. Dezember 2004
1000 Kerzen

Münsterland-Zeitung, 15. Dezember 2004
Konkrete Schritte mit keiner Silbe erwähnt

Freie Presse Sachsen, 11. November 2004
Castor-Stopp - Atommüll bleibt vorerst in Rossendorf

Die Tageszeitung, 09. November 2004
Der Tod ist kein Hindernis

Münsterland-Zeitung, 28. Oktober 2004
Castor: Appell an die Politik

WDR, 21. Oktober 2004
Castor-Transporte oder die Frage nach dem Schnee

Leipziger Volkszeitung, 13. Oktober 2004
Wortgefechte um Castoren

Münsterland-Zeitung Ahaus 12. Oktober 2004
Grünes Licht für den Castor

Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 06. Oktober 2004
CASTOR-Proteste vor Ahauser Amtsgericht

Sächsische Zeitung, 28. September 2004
Sachsen hält an Castor-Transporten in diesem Jahr fest

Münsterland-Zeitung, 28. September 2004
Proteste gegen Castortransporte

ahaus-online.de, 11. September 2004
Homann und BI-Mitglieder trafen Bärbel Höhn

WDR, 01. September 2004
Kein Atommüll nach Ahaus? Kläger bezweifeln Sicherheit des Zwischenlagers

Westfälische Nachrichten, 20. August 2004
Castoren kommen nicht vor dem Herbst

BI "Kein Atommüll in Ahaus", WigA Münster, Pressemitteilung, 06. August 2004
Atommüll - Entscheidungen in Kürze vor Gerichten

WDR, 06. August 2004
Castor-Schlappe für NRW-Regierung

Münsterland-Zeitung, 17. Juli 2004
Trotz Klage: NRW-Castor rollte per LKW

Münsterland-Zeitung, 03. Juli 2004
Höhn: Ich bin zuversichtlich

DDP-Agenturmeldung, 02. Juli 2004
Streit um Castoren - Bundesverwaltungsgericht weist NRW-Klage nach Braunschweig zurück

Münsterland-Zeitung, 24. Juni 2004
Neue Halterungen für Castoren

WDR, 08. Juni 2004
Neue Runde im Castor-Streit

Sächsische Zeitung, 13. Mai 2004
Castoren rollen erst später

Münsterland-Zeitung, 19. April 2004
NRW will Klage gegen Castor

Münsterland-Zeitung, 02. April 2004
Castor spaltet Rat

Münsterland-Zeitung, 31. März 2004
Atomtransport genehmigt

Münsterland-Zeitung, 24. März 2004
Landtag debattiert heute über Castortransport

Die Tageszeitung, 18. März 2004
Ahaus und Gronau müssen endlich stillgelegt werden

Münsterland-Zeitung, 13. März 2004
Protest schlägt Zelte auf

Westline, 10. März 2004
Betreibergesellschaft übt Kritik

Münsterland-Zeitung, 10. März 2004
Kabinett will Castortransport verhindern

Neue Ruhr-Zeitung, 06. März 2004
Atom spaltet Höhn und Trittin

Münsterland Zeitung, 04. März 2004
kfd gegen Castortransporte

Münsterland Zeitung, 03. März 2004
Pax Christi gegen Castortransporte

Sächsische Zeitung, 01. März 2004
Castor-Proteste an den Autobahnen

Die Tageszeitung u.a., 20. Februar 2004
Sachsen soll Castoren behalten

Sächsische Zeitung, 20. Februar 2004
Castor rollt noch nicht, aber die Protest-Welle

Münsterland-Zeitung, 17. Februar 2004
Minister: Transport unnötig

Leipziger Volkszeitung, 07. Februar 2004
Minister: Castor-Transport im Frühjahr möglich

BI "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., 02. Februar 2004
CASTOR-Transport nach Ahaus aus Angst vor Protesten vorverlegt

BI "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., 01. Februar 2004
Offener Brief an die NRW-Landesregierung

BI "Kein Atommüll in Ahaus", 20. Januar 2004
Bald Genehmigung für CASTOREN? - Wir stellen uns quer!

Münsterland Zeitung, 15. Januar 2004
Spontane Demo am Zwischenlager

Die Tageszeitung, 11. Januar 2004
Ahaus wird grüner Super-GAU

Münsterland Zeitung, 19. Dezember 2003
Breiten Protest gegen Castor angekündigt

Die Tageszeitung, 19. Dezember 2003
Im Münsterland wächst der Widerstand

Westfälische Nachrichten, 19. Dezember 2003
Können und wollen nicht tatenlos zusehen

Münsterland Zeitung, 18. Dezember 2003
Protest am frühen Morgen

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen u.a., 17. Dezember 2003
Atommüllager Ahaus blockiert

Münsterland Zeitung, 02. Dezember 2003
Castortransport nach Ahaus im Jahr 2004?

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen/Grüne Liga Sachsen
Rossendorf: 34 Jahre Reaktorbetrieb ohne Entsorgungskonzept


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