| Ahaus | Alstätte | Graes | Ottenstein | Wessum | Wüllen | ||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
|
||||||||||||||||
![]()
|
>juni
00. |
|||||||||||||||||
Westfälische
Rundschau, 22. Juni '00Stromkonzerne drängen auf neue Castor-Transportevon Lothar KleinBerlin. Nach dem Konsens mit der rot-grünen Bundesregierung über die Laufzeiten der 19 deutschen Atommeiler drängt die Stromwirtschaft auf die Wiederaufnahme der Castor-Transporte abgebrannter Brennelemente. In diesen Tagen wurden zwei weitere Transportgenehmigungen ins Zwischenlager nach Ahaus beantragt. Fünf Transporte nach Ahaus hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bereits genehmigt. Mit der Wiederaufnahme wird im Herbst gerechnet. Zudem stehen sieben Transporte in die Wiederaufbereitungsanlagen La Hague in Frankreich und Sellafield in Großbritannien bevor. Nach WR-Informationen gehen die Stromkonzerne davon aus, dass die Castor-Transporte noch deutlich länger als im Atomkompromiss mit der Bundesregierung vorgesehen rollen werden. Der versprochene Bau von dezentralen Zwischenlagern lasse sich in fünf Jahren nicht realisieren. Die Stromwirtschaft geht davon aus, dass sich die Genehmigungsverfahren für die bereits beantragten Zwischenlager mit juristischen Mitteln in die Länge ziehen lassen. So wolle man die bestehenden Kapazitäten in den Zwischenlagern Ahaus und Gorleben so weit wie möglich ausschöpfen, hieß es. Die Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW), der Stromkonzern PreussenElektra und das Bayernwerk erklärten gestern, dass sie für eine Interimslösung bis zur Errichtung von Zwischenlagern keinen Bedarf sehen. Nur die baden-württembergischen Atomkraftwerke Neckarwestheim und Philippsburg beantragten beim BfS Übergangslager, um die Zeit bis zur Fertigstellung der Zwischenlager zu überbrücken. PreussenElektra erklärte, man wolle bis maximal 2005 abgebrannte Brennelemente zur Wiederaufarbeitung nach Frankreich schicken. Die Alt-Verträge hätten weiterhin Bestand. Ein Bayernwerk-Sprecher sagte zu Übergangslagern: "Unter der Maßgabe, dass wir geregelt abtransportieren können, stellt sich die Frage nicht." Mi, 14.06.00 Dokumentation des Originaltextes Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorungsunternehmen 06.00 Titanic Do, 15.06.00 AP-Agenturmeldung Do, 15.06.00 AP-Agenturmeldung Do, 15.06.00 dpa-Agenturmeldung Do, 15.06.00 dpa-AFX-Agenturmeldung Do, 15.06.00 Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus", Pressemitteilung Do, 15.06.00 Kampagne x1000mal quer, Pressemitteilung Do, 15.06.00 Greenpeace, Pressemitteilung Do, 15.06.00 Deutsches Atomforum, Pressemitteilung Sa, 17.06.00 AP-Agenturmeldung So, 18.06.00 dpa-Agenturmeldung Mo, 19.06.00 Traute Kirsch, BUND NRW Mo, 19.06.00 AP-Agenturmeldung Do, 22.06.00 Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" Do, 22.06.00 AP-Agenturmeldung Do, 22.06.00 Westfälische Rundschau Fr, 23.06.00 n-tv online
|
||||||||||||||||||
| update |
|
|||||||||||||||||