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Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung, 14. März '00 Runder Tisch tagt beim nächsten Mal öffentlichPolizeidirektor erwartet 2000 keinen Castor-Transportvon Stefan GrothuesAhaus. Der runde Tisch zum Thema Castor-Transporte wird in seiner nächsten Sitzung am 22. Mai öffentlich tagen. Dies beschloss das Gremium in der nichtöffentlichen konstituierenden Sitzung, an der am Montagabend 22 Vertreter von Parteien, Kirchen, Initiativen, Schulen und anderen Institutionen teilnahmen. Damit hat der runde Tisch eine erste wichtige Hürde genommen. Während UWG und die Bürgerinitiative im Vorfeld erklärt hatten, die Öffentlichkeit der Sitzungen sei eine zwingende Bedingung für ihre Teilnahme am runden Tisch, hatte sich unter anderem die CDU für nichtöffentliche Sitzungen ausgesprochen. Nach anderthalbstündiger Diskussion einigte sich der runde Tisch einstimmig darauf, die künftigen Sitzungen öffentlich im Ratssaal stattfinden zu lassen. Dabei, so erklärte gestern Gesprächsleiter Bürgermeister Dr. Dirk Korte, werde die Geschäftsordnung des Rates gelten. Meinungs-, Beifalls- und Missfallenskundgebungen der Zuschauer sind danach nicht gestattet. Der grüne Ratsherr Dietmar Eisele befürchtet, diese Regelung berge die Gefahr, dass der Besuch der interessierten Bevölkerung zu stark reglementiert werde und der Zuschauerraum des Ratssaales nicht ausreichend Platz für alle Interessenten biete. Nicht erlaubt sind ferner Bild- und Tonaufnahmen während der Gesprächsrunde. Im weiteren Verlauf der ersten Sitzung erklärten viele Teilnehmer, der nächste Castortransport dürfe nicht zu Ausnahmezuständen in Ahaus führen. Der Schulbetrieb, Geschäftsleben und der öffentliche Nahverkehr dürften nicht wie 1998 gestört werden. Bürgerinitiative und UWG betonten, der runde Tisch solle darüber hinaus eine Resolution gegen weitere Castortransporte erarbeiten. Über diese Fragen werden die Teilnehmer am runden Tisch im Mai diskutieren. Bürgermeister Korte zog nach der ersten Gesprächsrunde ein positives Fazit: Trotz unterschiedlicher Ansichten sei sehr sachlich diskutiert worden. Der Leitende Polizeidirektor Horst Haase erklärte am Montag als Vertreter des Polizeipräsidiums Münster, er erwarte nicht, dass noch in diesem Jahr ein Castortransport nach Ahaus stattfinden werde. Auf Anfrage der Münsterland Zeitung erklärte gestern ein Sprecher des Polizeipräsidiums, es liege im Innenministerium noch keine Anmeldung vor. Und die sei mindestens ein halbes Jahr vor einem Castortransport erforderlich. "Alle Signale aus dem Innenministerium deuten darauf hin, dass in diesem Jahr kein Transport mehr kommt", so Polizeisprecher Probst. Es sei sogar nicht einmal sicher, dass 2001 ein Castortransport nach Ahaus komme. Mo, 04.10.99 Westfälische Nachrichten - Gronauer Nachrichten Kernenergie soll Bürger in Ahaus nicht weiter in zwei Lager spalten Di, 01.02.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Di, 22.02.00 UWG-Pressemitteilung Do, 24.02.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Di, 14.03.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Mi, 24.05.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Di, 04.07.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Mi, 16.08.00 BI "Kein Atommüll in Ahaus", Pressemitteilung Mo, 23.10.00 Stellungnahme Innenminister Behrens Mo, 23.10.00 Nachbericht vom "Runden Tisch" Di, 24.10.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Sa, 28.10.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Do, 09.11.00 UWG-Stellungnahme Do, 07.12.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Fr, 08.12.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Sa, 09.12.00 Junge Welt Fr, 29.12.00 Münsterland Zeitung Mi, 17.01.01 AP-Agenturmeldung Mi, 24.01.01 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung UWG-Position zur Transportabsage
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