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01. |
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Leg Dein Ohr auf die Schiene...Widerstand im Wendland voller Erfolg für die Anti-Atom-BewegungDer Widerstand der letzten Wochen rund um unsere wendländische Partnergemeinde Gorleben hat erneut gezeigt, daß der sogenannte Atomkonsens keiner ist und die für den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke unverzichtbaren Castor-Transporte nur mit massiver Polizeigewalt durchzusetzen sind. Auch zahlreiche Menschen aus Ahaus und dem Münsterland beteiligten sich an den Aktionen entlang der Transportstrecke. Rund 2000 deutsche und französische AtomkraftgegnerInnen machten bereits bei der Blockade der Europabrücke zwischen Strasbourg und Kehl deutlich, daß der Widerstand - wie auch Radioaktivität und Profitstreben der Atomindustrie - keine Grenzen kennt. Mehrere Busse aus dem Münsterland fuhren zu der mit 17.000 Menschen gut besuchten Auftaktdemo in Lüneburg und statteten dem Straßen- und Schienennetz der Republik Freies Wendland einen Besuch ab. In Ahaus gab es am 27. März eine Soli-Demo.
Ausführliche Berichte und Bilder vom letzten Castor-Transport ins Wendland gibt hier: de.indymedia.org unabhängiges Medienzentrum oneworldweb.de/castor die CastorNixDa-Kampagne der BI Lüchow-Dannenberg x1000malquer.de Kampagne für eine gewaltfreie Blockade des Castortransportes wendland-net.de Nachrichten und Bilder aus dem Wendland greenpeace.de/castor umfangreiches Special der Umweltorganisation subkontur.de Bilder und Berichte u.a. von der Auftaktdemo in Lüneburg randbild.de aktuelle Fotos, Bilder und Berichte arbeiterfotografie.com umfangreiches Bildarchiv von Aktionen und Demos im Wendland und anderswo
Ahaus. Über 150 "Daheimgebliebene" demonstrieren zur Zeit in Ahaus gegen den Atommüll-Transport nach Gorleben. Für eine halbe Stunde blockierten sie die Straßenkreuzung am Bahnübergang Schorlemerstraße. Dort hatte 1998 beim letzten Castor-Transport nach Ahaus eine 6stündige Gleisbesetzung stattgefunden. Von dort ziehen die Demonstranten zur Zeit weiter zum Bahnübergang an der Legdener Straße, wo sich 1998 5000 Menschen zu einer Blockade versammelt hatten. Die heutige Aktion soll vor allem die Solidarität mit dem Wendland zeigen. Zugleich wendet sie sich gegen jegliche weitere Castor-Transporte, auch nach Ahaus. Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, hatte gestern in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" Transporte noch in diesem Jahr aus den Kraftwerken Biblis, Philippsburg und Neckarwestheim nach Ahaus für nicht ausgeschlossen erklärt. Kundgebungsredner kritisierten den sogenannten "Atomkonsens", der eine langfristige Bestandsgarantie für Atomkraftwerke darstelle, und forderten einen echten Ausstieg aus der Atomstromproduktion.
Da an den Transporttagen viele Menschen aus beruflichen Gründen nicht in der Lage sind, nach Gorleben zu fahren, ruft die BI zur Teilnahme an einer Kundgebung in Ahaus auf. Treffpunkt ist am Dienstag um 17.00 Uhr am Bahnübergang Schorlemerstraße. Von dort soll eine Demonstration über die Parallelstraße bis zum Kreisverkehr an der B 474 (Nähe Tobit) ziehen. Start- und Zielpunkt erinnern an die Brennpunkte der Aktionen während des letzten Castor-Transports nach Ahaus.
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