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02. |
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Resolution
Urankonferenz, 02. März 2002Resolution der Urankonferenz an Bundesumweltminister Trittin
Münster/Gronau. Die bundesweite Urankonferenz der Anti-Atomkraft-Bewegung hat bei Ihrem Treffen am 2.März in Münster ihre Forderung nach dem sofortigen Atomausstieg bekräftigt. Gefordert wird insbesondere auch die sofortige Stilllegung der Uranfabriken in Gronau, Lingen und Almelo (NL), sowie das Verbot jeglicher Urantransporte. Im sogenannten Atomkonsens werden die Anlagen in Gronau und Lingen mit keinem Wort erwähnt. In diesem Jahr wird das Genehmigungsverfahren zum Ausbau der Urananreicherungsanlage (UAA) im westfälischen Gronau in eine entscheidende Phase treten, u.a. soll die sogenannte Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt werden. Unterlagen zur Kapazitätserhöhung von derzeit genehmigten 1800 Tonnen Urantrennarbeit pro Jahr auf 4500 to UTA/a, sowie zum Bau eines Uranoxidlagers, sollen zur Einsicht ausgelegt werden. Einsprüche können erhoben werden und sollen Ende 2002/2003 bei einem Erörterungstermin erörtert werden. Die Initiativen der Urankonferenz wollen nicht, daß die Gronauer Urananreicherungsanlage überhaupt noch weiter betrieben wird und jetzt auch noch ausgebaut werden soll. Ebenso sind sie dagegen, daß im emsländischen Lingen Uran verarbeitet wird und Brennelemente für den Betrieb in AKW`s produziert werden. Gleichermaßen lehnen die Initiativen den Betrieb und beantragten Ausbau der Urananreicherungsanlage im niederländischen Almelo ab. Anlagen wie die UAAs in Almelo und Gronau und Brennelementefabriken sind überhaupt nicht genehmigungsfähig - ihre Entsorgung ist nicht gelöst, sie sind nicht gegen Flugzeugabstürze ausgelegt, erhebliche Unfälle z.B. mit Uranhexafluoridfreisetzungen können nicht ausgeschlossen werden und sie bedingen zahllose hochgefährliche Atomtransporte. Ausdem setzen sie den menschenfeindlichen Uranabau voraus. Die Initiativen fordern vom Bundesumweltminister die sofortigen Anweisungen zur sofortigen Stilllegung der Uranfabriken in Gronau und Lingen und das Verbot aller Urantransporte. Darüber hinaus wird der Bundesumweltminister aufgefordert, unverzüglich bei den zuständigen Stellen in den Niederlanden die Stilllegung der grenznahen UAA Almelo einzufordern.
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