| Ahaus | Alstätte | Graes | Ottenstein | Wessum | Wüllen | ||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
|
||||||||||||||||
![]()
|
>november
00. |
|||||||||||||||||
UWG-Stellungnahme, 09. November 1999 UWG fordert Stopp der Castor-PläneForderungen in Schreiben an Umweltminister Trittin formuliert
In einem Schreiben an Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat die UWG Ahaus sich gegen weitere Castor-Transporte ausgesprochen. Es folgt der Wortlaut des Schreibens vom 9. November 2000: Im Rahmen der letzten Sitzung des "Runden Tisches" in Ahaus hat NRW-Innenminister Dr. Fritz Behrens bekanntgegeben, dass er das Polizeipräsidium Münster mit den Vorbereitungen für den nächsten Castor-Transport beauftragt habe. Damit sei in etwa einem halben Jahr mit einem Transport nach Ahaus zu rechnen. Ein solcher Transport dient nicht dem proklamierten Ausstieg aus der Atomenergie, sondern einem langfristigen Weiterbetrieb. Ein solcher Transport ist aufgrund der bestehenden Sicherheitsprobleme unverantwortlich für Ahaus, aber auch für das Land NRW und die Bundesrepublik Deutschland. Nachdem bei der Genehmigung durch das Bundesamt für Strahlenschutz Anfang dieses Jahres Beladungs- und Dichtigkeitsprobleme für gelöst erklärt wurden, hat die Realität noch in diesem Jahr gezeigt, dass erneut schwerwiegende technische Mängel bei der Beladung aufgetreten sind, die teilweise bis heute nicht behoben werden konnten. Ein Transport ist auch nicht verantwortbar, weil die Frage der Endlagerung weltweit ungelöst ist und nach dem Jahresgutachten 2000 des Umweltsachverständigenrates das Problem der Atommüll-Entsorgung als "wohl unlösbare Frage" gilt. Da Ahaus jedoch als Zwischenlager genehmigt ist und betrieben wird, kann ein solcher Transport nur als Farce oder Augenwischerei angesehen werden, sofern Sie nicht ein Endlager Ahaus billigend in Kauf zu nehmen bereit sind. Schließlich ist ein Transport auch unter dem Gesichtspunkt überflüssig, dass Neckarwestheim eine Interimslösung beantragt hat und in Kürze mit einer Genehmigung zu rechnen ist. Somit wäre ein Castor-Transport in das BZA eine sinnlose Verschiebung von Atommüll. Er trägt nicht zur Lösung des Entsorgungsproblems bei, sondern bedeutet allenfalls eine überflüssige Machtdemonstration. Die Unabhängige Wählergruppe Ahaus (UWG) appelliert daher an Sie, mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten einen weiteren Transport zu verhindern. Die UWG Ahaus und an ihrer Seite zahlreiche Umweltverbände und kirchliche Organisationen werden auf ihre Weise deutlich machen, dass die Risiken weiterer Castor-Transporte und der Einlagerung im BZA nicht geduldet werden und mit ihrem Widerstand unmißverständlich zu verstehen geben, dass die Bevölkerung nicht gewillt ist, durch weitere Castor-Transporte den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke hinzunehmen. Mit diesem Anliegen hat sich die UWG Ahaus ebenfalls an den NRW-Ministerpräsidenten Wolfgang Clement gewandt.
Mo, 04.10.99 Westfälische Nachrichten - Gronauer Nachrichten Kernenergie soll Bürger in Ahaus nicht weiter in zwei Lager spalten Di, 01.02.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Di, 22.02.00 UWG-Pressemitteilung Do, 24.02.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Di, 14.03.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Mi, 24.05.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Di, 04.07.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Mi, 16.08.00 BI "Kein Atommüll in Ahaus", Pressemitteilung Mo, 23.10.00 Stellungnahme Innenminister Behrens Mo, 23.10.00 Nachbericht vom "Runden Tisch" Di, 24.10.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Sa, 28.10.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Do, 09.11.00 UWG-Stellungnahme Do, 07.12.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Fr, 08.12.00 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung Sa, 09.12.00 Junge Welt Fr, 29.12.00 Münsterland Zeitung Mi, 17.01.01 AP-Agenturmeldung Mi, 24.01.01 Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung UWG-Position zur Transportabsage
|
||||||||||||||||||
| update |
|
|||||||||||||||||