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>november 03. |
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Widersetzen!Castor? Wir sind schon da!von Aktion Widersetzen
Wer kennt es nicht - das Märchen vom hochmütigen Hasen und den listigen Igeln? Und wer im Wendland denkt dabei nicht automatisch an den Castor? Der langfüßige Hase fordert den Igel zum Wettlauf heraus. Seine technische Überlegenheit ist offensichtlich, und beim Gedanken an die krummen Beinchen des Igels lacht der hohe Herr sich schief. Wenn er "vernünftig" wäre, müßte sich der Igel verschämt aus dem Staub machen, dann müßten auch wir uns vor der Logik der Macht beugen.
Es ist raffinierter als die Polizei erlaubt. Dem Hasen aber vergeht dabei Hören und Sehen. Das Lachen vergeht ihm auch. Sein Hochmut und seine Schnelligkeit werden ihm zur Falle. Jetzt sind es die Igel, die lachen.
Und bald schon wird es wieder sein. In einer kalten Woche im November. Diesmal nicht in Buxtehude, wie damals, sondern in Lüchow-Dannenberg. Die Gebrüder Grimm wären sprachlos. Spinnen also wir das Märchen weiter! Eine ganze Armee von Hasen wird über uns hereinbrechen, "schnell wie der Sturm, daß die Ohren um den Kopf fliegen". Sie kommen in Hubschraubern und gepanzerten Fahrzeugen. Sie bringen Käfige und Wasserwerfer mit. Wer wollte es wagen sich, sich ihnen entgegenzustellen? Sie kommen als Sieger, seht, schon stecken sie die Rennbahn ab.
Die Igel aber stecken die Köpfe zusammen. Sie kratzen sich die Borsten. Irgend etwas hecken sie aus. Wider alle Logik und Vernunft.
Das ist unser Ruf, mit dem wir die Herausforderer am Ende der Furche empfangen werden. Selbstverständlich werden wir rechtzeitig da sein. Wir werden uns häuslich einrichten, rechts und links der Ackerfurche, also in den Dörfern an der Straßen-Transportstrecke. Von Montag, den 10. November an beziehen wir unsere Quartiere in den Dörfern. Und weil wir uns nicht auf den tödlichen Ernst der Herausforderer einlassen, machen wir es uns dort richtig gemütlich. Wir kommen mit Wohnmobilen und mit Wagen. Wir bringen Teppiche, Öfen, Instrumente und Vorlesebücher mit. Gemeinsam mit den Dorfbewohnern wollen wir singen, lachen, Pläne schmieden und wachsam auf unseren Plätzen sitzen. Den Bildern des Verderbens wollen wir Bilder von Schönheit und Hoffnung entgegenstellen! Schon lange, bevor es Ernst wird, wird es in den Dörfern Konzerte, Lesungen und Darbietungen geben. Auch Deine Ideen und Angebote sind dafür wichtig. Also, ihr listigen Igelinnen und Igel von nah und fern! Nehmt euch die Freiheit und nehmt euch frei für die Tage, auf die es ankommt. Ihr wißt, in der heutigen Version des Märchens geht es um mehr als um ein glänzendes Goldstück und eine Buddel Branntwein. Ab 10. November ist unser Platz in der Furche! Wer tagsüber arbeiten muß, kommt eben danach zu uns. Es ist wichtig, daß wir viele werden! Beginnt also, rechtzeitig zu planen. Bringt eure Kinder unter, versorgt die Kuh, sammelt Kraft und Ideen! Wenn es darauf ankommt, sind wir alle da! Es wird sein wie im Märchen. In drei Dörfern Langendorf, Gusborn und Grippel werden wir uns WiderSetzen. Wer nicht schon ab 10. November, sondern doch erst am Tag X quasi Last Minute dazukommen kann, ist natürlich auch willkommen. Die Zeit bis es losgeht, gilt es zu nutzen. Eine Idee ist die Castor-Tupperparty: Ihr ladet Euch an einem Abend im Oktober ein Wohnzimmer voll Freundinnen und Freunde ein und dann kommt jemand aus der WiderSetzen-Vorbereitungsgruppe und erzählt über die genauen Protest-Pläne. Kein Kaufzwang! Die WiderSetzen-Vorbereitungsgruppe freut sich über weitere MitmischerInnen. Wir treffen uns jeden Dienstag um 20 Uhr im Cafe Grenzbereiche Platenlaase.
Zur Vorbereitung der Aktionen, z.B. für Flugblätter und Zeitungsanzeigen brauchen wir noch Geld. Deshalb bitten wir um Spenden auf das Konto K. Kasten, Konto 121 021 3000, Volksbank Wendland, BLZ 258 634 89
redaktion@uwg-ahaus.de
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