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99. |
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Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung, 16.November '99 Gutachten soll Wege für Verkehrslenkung zeigenUWG fordert Tempo-30-Zone für die Fuistingstraßevon Stefan GrothuesAhaus. Kann die Fuistingstraße in eine Tempo-30-Zone umgewandelt werden? Ein neues Verkehrsgutachten soll sich unter anderem mit dieser Frage befassen. Die UWG-Fraktion hatte das Thema Fuistingstraße und Hessenweg auf die Tagesordnung der jüngsten Ratssitzung gebracth. Das hohe Verkehrsaufkommen besonders zu den Schulanfangs- und Schulschlusszeiten gefährde vor allem die schwächeren Verkehrsteilnehmer wie die Kinder und Senioren. Die UWG, so ihr Fraktionsvorsitzender Dieter Homann, fordere neben der Einrichtung einer Tempo-30-Zone auch die Umleitung des Schwerlastverkehrs und eine Querungshilfe in Höhe des Alexander-Hegius-Gymnasiums. Eine spürbare Entlasutng durch den geplanten Bau der Nordtangente bezweifelt die UWG. Außerdem sei eine Kurzfristige Lösung dringend notwendig. Felix Büter, der Vorsitzende der CDU-Fraktion, sprach sich in der Ratsssitzung dafür aus, die Überlegungen zur Fuistingstraße in ein Gesamtkonzept einzubinden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Verkehr solle sich insgesamt mit den Verkehrsflüssen befassen, da einzelne Verkehrslenkungen immer Auswirkungen auf andere Straßen hätten. Eine umfassende Untersuchung der Verkehrsflüsse, so erklärte Bürgermeister Dr. Dirk Korte, übersteige die Kapazität der Verwaltung. Er regte an, einen Auftrag an ein Fachbüro zu vergeben, um Möglichkeiten der Verkehrslenkung im bestehenden Straßennetz zu erkunden. einstimmig vergab der Rat daraufhin den Auftrag an das Bochumer Fachbüro Waning Consult, das bereits in der Vergangenheit Verkehrsgutachten für Ahaus erstellt hat. In einem zweiten Antrag hatte die UWG beantragt, die Verkehrssituation am Hessenweg durch die Schaffung einer Tempo-30-Zone sicherer zu machen. Außerdem solle die Bepflanzung erhalten bleiben. Auch dieser Antrag wurde an dien Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Verkehr überwiesen. Zu den Bäumen am Hessenweg erklärte der Erste Beigeordnete Reinhard Sommer, sie sollten erhalten bleiben. Lediglich die Baumscheiben müssten angepasst und verbessert werden, da die Wurzeln der Akazien das Pflaster der Geh- und Radwege teilweise angehoben hätten.
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