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>oktober
01. |
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15 Jahre UAA-Sonntagsspaziergänge in Gronau
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau Aufruf an alle, die sich schon seit Jahren gegen die Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA) engagieren, die schon immer mal an einer Protestaktion gegen die UAA teilnehmen wollten, die Urantransporte ablehnen, die immer sagen, "Ich bin gegen die UAA, aber man kann doch nichts machen!", die den Widerstand vor Ort in Gronau unterstützen möchten, die bisher immer wenig Zeit hatten, die noch an Utopien glauben ...: Kommt am 7. Oktober 2001 nach Gronau zur Protestkundgebung vor der UAA (Röntgenstraße / nahe der B 54 Richtung Ochtrup / Industriegebiet "Max-Planck-Straße") mit Informationen über Uranabbau, Urananreicherung und Urantransporte und laßt uns gemeinsam gegen Uranfabriken und Urantransporte, gegen Uranabbau und AKWs, gegen Castortransporte und gegen Wiederaufarbeitungsanlagen in aller Welt demonstrieren. Kundgebungsbeginn: 13.45 Uhr Ca. 20 Km nördlich vom Ahauser Atommüll"zwischen"lager befindet sich in Gronau die bundesweit einzige Urananreicherungsan-lage (UAA), in der Natururan für den späteren Einsatz in Atomkraftwerken vorbereitet wird. Zur Zeit kann in der UAA mit einer Kapazität von rund 1300t Urantrennarbeit pro Jahr (UTA/a) Uran für den Betrieb von 10 - 11 AKWs vom Typ Lingen II oder Brokdorf angereichert werden. Darüber hinaus haben die BetreiberInnen der UAA Gronau beim nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium eine Kapazitätserhöhung auf insgesamt 4500t UTA/a beantragt. Damit könnten jährlich 36 AKW's versorgt werden. Fest steht: in Gronau wird nicht nur für deutsche AKW's angereichert, sondern für den weltweiten Markt. Erkennbar wird die zentrale Bedeutung der UAA Gronau für die internationale Atomindustrie: sie ermöglicht den reibungslosen Weiterbetrieb von AKW's im In- und Ausland. Ergänzend zu LKW-Urantransporten wird es in Gronau (und anderswo) bald auch Bahntransporte ge-ben. Ein privates Gleis wurde kürzlich zwischen der UAA und der Bahnroute Münster - Gronau verlegt. Neu ist ebenfalls ein weiterer Maschendrahtzaun, der durch die Luft bestens mit Drachen überwunden werden kann. Neue Zäune beflügeln unsere Phantasie25 Jahre Widerstand gegen Bau und Betrieb der UAA Gronau15 Jahre UAA-SonntagsspaziergängeVor 25 Jahren, im Oktober 1976, wurde die erste Bürgerinitiative zur Verhinderung der Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA) gegründet. Zwar konnten der Bau und die Inbetriebnahme der UAA nicht verhindert werden - es gab und gibt jedoch stets Proteste, die den BetreiberInnen durchaus ein Dorn im Auge sind. Ein wesentlicher Bestandteil des UAA-Widerstandes sind die Sonntagsspaziergänge, die seit nunmehr 15 Jahren an jedem ersten Sonntag im Monat um 14 Uhr an der UAA stattfinden. "VeranstalterInnen" sind Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet, die TeilnehmerInnen kommen aus den Niederlanden, aus Niedersachsen und aus Nordrhein-Westfalen. Die Beteiligung war bisher recht wechselhaft und reichte bislang von 2 bis 200 Personen. Nach einer Flaute im Jahr 1997 (oft unter 10...) nahm die Beteiligung 1998 wieder zu: 50 - 70 AtomkraftgegnerInnen waren durchaus der Schnitt. Für steigende TeilnehmerInnenzahlen sorgte dabei auch die Polizei. Sie verlangte im Frühjahr 1998 eine offizielle versammlungsrechtliche Anmeldung der Spaziergänge, obwohl diese noch nie angemeldet worden waren. Das Vorgehen der Polizei weckte das Interesse verschiedener Initiativen und auch der Medien. Die Spaziergänge erfolgen bis heute weiterhin nach Gewohnheitsrecht ohne Anmeldung. Infomaterial über die UAA, auch über aktuell laufende Genehmigungsverfahren,
Informationen zur Kundgebung am 7. Oktober etc. gibt es beim Arbeitskreis Umwelt (AKU)
Gronau
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