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>september 04. |
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Münsterland-Zeitung, 17. September 2004
"Tag der Freude"Ahaus - Wie die Schlange Serpentina, die sich immer wieder häutet, so freut sich auch die Anne-Frank-Realschule alle Jahre wieder über ein neues Haus.Eine Strophe des Schlangensongs hatten die Realschüler gestern eigens zur feierlichen Einweihung des neuen Erweiterungsbaus umgedichtet. Mit 13 neue Klassenräumen kneift nun die äußere Hülle nicht mehr. Das bereits mehrfach erweiterte Schulgebäude hatte den rund 1000 Schülerinnen und Schülern bis zu den Sommerferien nur in Enge und mit dem langjährigen Provisorium eines Pavillonbaus Raum zum Lernen geboten. Bürgermeister Dr. Dirk Korte und Schulleiter Bruno Wolf nannten den gestrigen Freitag einen "Tag der Freude", da mit der Erweiterung ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen sei. Vorangegangene Erweiterungen und die Gründung der zweiten Ahauser Realschule im Vestert hätten zwar immer wieder Entlastung gebracht. Doch die "boomende" Schulform Realschule habe das Gebäude der Anne-Frank-Realschule immer wieder an seine Grenzen gebracht. 28,7 Mio. für SchulenAls Vertreter der Bezirksregierung beglückwünschte Dieter Peters die Ahauser zum neuen Schulbau. "Das ist in Zeiten der abflachenden Schülerzahlen ein ganz besonderes Ereignis " aber die Anne-Frank-Realschule war ja schon immer etwas Besonderes." Der in Kürze aus dem Amt scheidende Bürgermeister nutzte die Feierstunde, um auf die erheblichen Bemühungen der Stadt für das Schulwesen hinzuweisen. Allein in den vergangenen vier Jahren habe die Stadt 28,7 Millionen Euro in die Schulen und Schüler investiert: für Gebäude, Lehr- und Lernmittel, Betriebskosten und Schülerbeförderung.
Mit der jetzt erfolgten Realschulerweiterung sei der Raumbedarf der Ahauser Schulen "eigentlich zufriedenstellend erfüllt", so Korte. Doch obwohl sich zudem in einigen Jahren ein Rückgang der Schülerzahlen abzeichne, würden bauliche Maßnahmen nicht überflüssig, prognostizierte der Bürgermeister. "Am gar nicht so entfernten Horizont" zeichne sich die derzeit anlaufende Ganztagsschule ab. Und dann gebe es ja auch noch neuere Diskussionen um die Auflösung der dreigliedrigen Schulstruktur. All das könne tiefgreifende Änderungen in der räumlichen Versorgung hervorrufen.
Mit einem Dank an alle am Bau Beteiligten und dem kirchlichen Segen für die neuen Räume, den Pfarrer August Werning und Pfarrer Willi Bartkowsky erbaten, endete die Einweihungsfeier.
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