Monatskalender mit Veranstaltungen und Pressespiegel
Stadtrat, Aktionen und Positionen
Menschen, Ideen und Geschichte
Stadtgespräch, Forum und Gästebuch
KandidatInnen, Wahlkreise und Ergebnisse
zurück zur Startseite
...das alternative Stadtblatt.
zur UWGjugend

Diese Seiten werden nicht mehr aktualisiert.

Hier geht es zur neuen Internetpräsenz der UWG Ahaus:

http://www.uwg-ahaus.de


 Ahaus | Alstätte | Graes | Ottenstein | Wessum | Wüllen

Regelmäßige Infos von UWG und UWGjugend per Newsletter:

 

Unsere aktuellen Themenschwer- punkte auf diesen Seiten: Sofortausstieg statt Castor!
Sofortausstieg
statt Castor!
Jugendparlament für Ahaus
Jugend- parlament für Ahaus
Bessere Lebensbedingungen für Ahauser Flüchtlinge
Bessere Lebens- bedingungen für Ahauser Flüchtlinge

 


Schmalen- Strothstr. 23
48683 Ahaus
fon 02561 971899
fax 02561 40713
info@uwg-
ahaus.de

Ihre Ansprech- partnerInnen vor Ort und weitere Infos...

 

Die Anfahrt nach Ahaus, zum Sonntags- spaziergang, ÖPNV, Galerie, Kartenmaterial,  Daten zur Stadt Ahaus und weitere Infos...

 

Navigation, Suchmaschine, Impressum, pgp, technische Hinweise und weitere Infos...

 

 

>september 04.
>demo in kamen.

>september02.
>august02.
>juli02.
>juni02.
>mai02.
>april02.
>märz02.
>februar02.
>januar02.
 
>dezember01.
>november01.
>oktober01.
>september01.
>august01.
>juli01.
>juni01.
>mai01.
>april01.
>märz01.
>februar01.
>januar01.
 
>dezember00.
>november00.
>oktober00.
>september00.
>august00.
>juli00.
>juni00.
>mai00.
>april00.
>märz00.
>februar00.
>januar00.
 
>dezember99.
>november99.
>oktober99.
>september99.
>august99.
 
Anti-Atom Initiative Kamen, WigA Münster, MegA Waltrop, BI "Kein Atommüll in Ahaus", Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen u.a., Demonstrationsaufruf

Kein Castortransport nach Ahaus! Für den sofortigen Atomausstieg! Für eine herrschaftsfreie Gesellschaft!

Aufruf zur Demonstration am 25. September 2004 in Kamen

Im November 2003 wurde bekannt, dass die sächsische Landesregierung und das Bundesumweltministerium 18 Castor-Behälter mit 951 abgebrannten hochradioaktiven Brennelementen aus Dresden-Rossendorf in das 600km entfernte Zwischenlager Ahaus im Münsterland bringen möchte. Die Atomtransporte sollen über die Autobahn rollen. Eine der möglichen Routen führt über das Kamener Kreuz. Der Transporttermin wurde schon mehrmals verschoben. Es ist wahrscheinlich, dass die Transporte nach den Kommunalwahlen am 26. September fahren werden.


Samstag, 25.September 2004, 12.00 Uhr, Alter Markt, Kamen
Die verwendeten Castorbehälter vom Typ MTR-2 machen nicht nur einen Straßentransport erforderlich, sondern benötigen aufgrund ihrer Instabilität auch Spezial-Stoßdämpfer. Da es wenige dieser Art gibt, könnten bis zu 18 Transporte über die Autobahn rollen. Atomtransporte bedeuteten eine nicht einschätzbare Gefahr für Menschen und Umwelt, gerade auf der Autobahn.

Dieser Atomtransport ist nicht nur aufwendig und gefährlich, sondern auch komplett unnütz: der Atommüll lagert in Ahaus nicht sicherer als in Dresden-Rossendorf. Beide Hallen sind fast baugleich. Der Austritt der radioaktiven Strahlung wird nur durch die Castorbehälter verhindert. Für jede Reparatur müssen die Castorbehälter zurück nach Rossendorf transportiert werden. Deshalb sprechen sich auch die Dresdener Anti-Atom-Initiaven gegen den Transport aus und kündigen an, seine Abfahrt schon in Dresden zu verhindern.

Der heute produzierte Atommüll wird noch Zehntausende Jahren radioaktiv strahlen und eine große Gefahr darstellen. Es gibt weltweit kein einziges Endlager, in dem der Müll sicher verwahrt werden kann. Dennoch wird weiterhin Atommüll in den Atomkraftwerken produziert und die gewonnene Energie als sauber und billig propagiert. Billig ist sie aber nur deshalb, weil die Betreiber sich nicht um die Probleme der Entsorgung kümmern müssen. Der einzige Weg, die gefährlichen und inakzeptablen Atommülltransporte zu beenden und keinen weiteren Atommüll mehr zu produzieren, ist der sofortige Ausstieg aus der Atomenergie.

Doch dieser ist zur Zeit nicht in Sicht. Der von der rot-grünen Regierung beschlossene "Ausstieg" aus der Atomenergie innerhalb von dreißig Jahren, ist vielmehr eine Garantie für weitere 30 Jahre Fortbestehen der Kernenergie. 30 Jahre in denen Tausenden Tonnen radioaktiver Abfall anfallen werden und die Menschen der Gefahr eines Atomunfalls ausgesetzt sind. Derweil wird sogar über eine Aufkündigung des "Ausstiegs" diskutiert. Weltweit ist die Atomenergie wieder auf dem Vormarsch. Auch in Europa sollen neue Atomanlagen gebaut werden. In Deutschland soll u.a. die Urananreichungsanlage in Gronau ausgebaut werden.

Wir hingegen fordern den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Alternativen, die den heutigen Energiebedarf vollkommen decken könnten, gibt es schließlich genügend. Windenergie und vor allem Solarenergie sind nur einige der vielen Möglichkeiten, umweltschonend Energie zu gewinnen. Doch solange die AKW-Betreiber nicht für die Entsorgung und die Sicherung der Castortransporte aufkommen müssen, bleibt die Kernenergie ein lukratives Geschäft mit dem für die Betreiber mehr Gewinn zu erwirtschaften ist, als mit erneuerbaren Energien. Die Verseuchung der Umwelt und die Gefährdung von Millionen von Menschen werden den kapitalistischen Interessen der Betreiberfirmen untergeordnet.

Doch wir sind nicht bereit, dass andere über unser Leben bestimmen und gegen unseren Willen herrschen. Die Atomenergie ist nur einer von vielen Punkten an denen die Logik des Kapitalismus sich über alle anderen Gründe hinwegsetzt. Wir wollen nicht in einer Welt leben, in der sich kapitalistische Verwertungsinteressen über die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen hinwegsetzen. Wir wollen unser Leben selbst in die Hand nehmen und gemeinsam in einer herrschaftsfreien Gesellschaft leben.

Wir rufen deshalb alle Menschen dazu auf gegen den drohenden Castortransport und für den sofortigen Atomausstieg zu demonstrieren!

Machen wir deutlich, dass wir nicht bereit sind die Zerstörung der Umwelt und die Gefährdung von Millionen von Menschenleben weiter hinzunehmen!

Kommt deshalb alle am 25. September nach Kamen. Veranstalten wir gemeinsam eine entschlossene und phantasievolle Auftaktdemonstration für die kommende Transportphase, die in der darauf folgenden Woche beginnt.

Der Transporttermin wurde auch aufgrund des Anti-Atom-Widerstands Anfang des Jahres verschoben. Es besteht die Chance durch unseren entschiedenen Protest die Transporte noch im Vorfeld zu verhindern. Setzten wir ein deutliches Zeichen, dass wir nicht tatenlos zuschauen werden - auch nicht wenn der Castor rollt!

Es rufen auf und unterstützen: Anti-Atom Initiative Kamen, WigA Münster, MegA Waltrop, BI "Kein Atommüll in Ahaus", Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Antifa Kamen


Überdimensionales Mikado-Spiel bei der Demo in Kamen am 25. September 2004 mit rund 100 TeilnehmerInnen


Zeit und Ort

Samstag, 25.September 2004, 12.00 Uhr, Alter Markt, Kamen


mehr Infos

nixfaehrtmehr.de


>zurück zum monat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

update
08.11.2009

 >aktuell. >was tun. >über uns. >plenum. >wahlen. 

© UWG Ahaus 2000 | info@uwg-ahaus.de | Seitenanfang