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>september 04. |
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Sonntagsspaziergang mit Klaus dem Geiger, X-tra Open Air Konzert und Auto-KorsoJetzt erst recht - nach der Transport-Genehmigung des BfS vom 30. März 2004 und dem Gerichtsentscheid vor dem Verwaltungsgericht in Braunschweig vom 06. August 2004 zählt jede(r) zusätzliche(r) Teilnehmer(in) - bringt oder bringen Sie alle mit: Nachbarn, Freunde, Verwandte und Bekannte! Jede(r) Einzelne zählt, jetzt müssen wir Flagge zeigen!
Wir wollen uns gemeinsam gegen den nächsten Castortransport querstellen.Nach bisherigen Erkenntnissen der Anti-Atom-Initiativen verdichten sich die Informationen, dass ein Autobahn-CASTOR-Transport in der Zeit unmittelbar nach den Kommunalwahlen in NRW bzw. den Landtagswahlen in Sachsen (die NRW-Wahlen finden am 26.09.04 statt) erfolgen könnte. Aus diesem Grund soll beim nächsten Sonntagsspaziergang in Ahaus am 19. September 2004, also am Sonntag vor den Wahlen, ein Signal für die Politiker im ganzen Land gesetzt werden. Zeitgleich findet auch in Rossendorf ein Sonntagsspaziergang statt (Landtags-Wahlsonntag in Sachsen am 19. September 2004).
Ein symbolischer CASTOR-Transport soll über die A2 und A31 in einem Auto-Korso nach Ahaus rollen und pünktlich zum Start des Sonntagsspazierganges vor dem BZA eintreffen. Zu einem Gottesdienst an der Ammelner Kapelle lädt die KfD um 13:30 Uhr ein. Viele Teilnehmer werden daran anschließend zum Sonntagsspaziergang am BZA erwartet. Nach der Auftaktkundgebung gegen 14:15 Uhr begleitet uns auch Klaus der Geiger beim traditionellen Sonntagsspaziergang. Es rufen auf: BI Kein Atommüll in Ahaus, WigA Münster, Aktionsbündnis Münsterland, BI Lüchow-Dannenberg, Aktionsbündnis Rossendorf, UWG Ahaus, Greenpeace Deutschland u.a.
12 Uhr, BI-Wiese: X-tra Open Air mit "Plum Plori", "3D" und "Sprengsatz"
Protest über der AutobahnAhaus. Mehr als 200 Atomkraftgegner haben gestern ihren Willen zum Protest gegen Castortransporte bekundet " der allmonatliche "Sonntagsspaziergang führte die Demonstranten zu den beiden Brücken über die Autobahn 31 in der Nähe des Zwischenlagers.Dass die Castoren aus dem sächsischen Rossendorf noch im Herbst, direkt nach der Kommunalwahl, über 600 Kilometer Autobahn nach Ahaus gebracht werden, diese Befürchtung erhärtete sich für die Ahauser Bürgerinitiative in den letzten Tagen nach den von ihnen mit NRW-Innenminister Dr. Fritz Behrens und NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn geführten Gesprächen. Nicht über die Autobahn " dafür gab es keine Genehmigung " aber dafür "über Land und durch Städte" waren rund 20 Aktive von der Initiative "Menschen gegen Atomanlagen" in einem kleinen, von der Polizei begleiteten Korso von Waltrop nach Ahaus gefahren. "In der heißen Phase, wenn"s konkret wird, mobilisieren wir natürlich mehr Leute", meinte Wolfgang Porrmann. Nach einer kurzen Auftaktkundgebung am BZA ging es unter musikalischer Begleitung von Klaus dem Geiger zur Autobahnbrücke an der Schöppinger Straße. Dort verglich Wolfgang Kühr vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz den Castortransport mit dem Hartz IV-Gesetz: "Beide lösen das Problem nicht, sondern machen nur ärmer." Anschließend fasste Burkhard Helling (BI) seine Eindrücke von den Gesprächen mit den NRW-Ministern zusammen: "Es ist erneut deutlich geworden, dass die rot-grüne Landesregierung eine ganz andere Linie verfolgt, als die gleichen Parteien in Ahaus." Nach einem zweiten Stopp an der Autobahnbrücke Richtung Legden kehrten die Demonstranten zum BZA zurück, wo ein Open-Air-Konzert stattfand. Aufgabe aller ChristenBereits vor dem Sonntagsspaziergang waren rund 50 Gläubige der Einladung der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland zu einem Wortgottesdienst an der Ammelner Kapelle gefolgt. "Wir wollen Menschen die Möglichkeit geben ihrer Sorge Ausdruck zu verleihen ohne parteipolitisch verbraten zu werden", erläuterte Mechtild Schlichtmann, die Diözesanreferentin der kfd den Hintergrund des monatlichen Wortgottesdienstes. Die Frauen treten dafür ein, alle Energie, Phantasie und alles Geld dafür einzusetzen, die erneuerbaren Energien zu fördern und so die Atomkraft überflüssig zu machen. Mechtild Schlichtmann bezeichnete es als Aufgabe aller Christen "dafür zu beten, dass Menschen Wege finden die einen achtungsvollen Umgang mit der Schöpfung möglich machen". dam/ewa
Polizei macht Weg für Demo freiGeleitschutz: Die Polizei macht den Weg auf der Hochstraße frei, damit die Castor-Attrappe von Waltrop über Datteln, Olfen, Seppenrade, Dülmen, Lette, Coesfeld, Legden bis nach Ahaus ungestört rollen kann.Fast wie ein echter Castor-Behälter wird die aus Spanplatten gefertigte Nachbildung von der Polizei bewacht. Vor und hinter dem Demonstranten-Korso gesellen sich Bullys und Motorräder der Ordnungshüter, um die Fahrt nach Ahaus ohne Probleme über die Bühne zu bringen. Schon während des gemeinsamen Frühstück auf den Rathausvorplatz steht die Polizei mit fünf Bullys und drei Motorrädern bereit, wartet darauf, dass die Demonstranten Brötchen und Kaffee verdrückt haben, um dann ihre rund 80 Kilometer lange Tour durchs Münsterland anzutreten. MegA-Sprecher Wolfgang Porrmann lächelt: "Wir scheinen ein gefährliches Frühstück abzuhalten. Scherz beiseite: Die Kooperation mit der Polizei lief bisher hervorragend." Was auch zu sehen ist: Ein Polizist sitzt entspannt auf seinem Motorrad, ein anderer unterhält sich locker mit Porrmann. Insgesamt wirken alle Beteiligten der Demonstration entspannt, darunter die Organisatoren der Waltroper Bürgerinitiative Menschen gegen Atomanlagen (Mega) und befreundete Aktivisten aus Münster und Kamen. Die Castor-Attrappe, die gleich durchs Münsterland gezogen wird, ist von der Bürgerinitiative in Ahaus (BIA) gestellt worden. "Mit solch einer Attrappe erzielt man natürlich eine wesentlich größere Aufmerksamkeit als mit einer gewöhnlichen Demonstration", erklärt Wolfgang Porrmann. Wobei die Atomkraft-Gegner sich sicher sind, ein brisantes Thema anzusprechen. "Wahrscheinlich kurz nach der Kommunalwahl werden Castoren mit Atommüll aus einem alten Forschungsreaktor in Rossendorf bei Dresden über die Straße zum Zwischenlager nach Ahaus gebracht. Und diese Castoren sind vom so genannten MTR2-Typ, ein Typ, der äußerst unsicher ist", sagt der MegA-Sprecher. Sein Kollege Peter Rogausch aus Münster geht weiter ins Detail: "In den Behältern ist leicht, mittel und stark strahlender Müll, darunter sogar zwei Kilogramm hoch giftiges Plutonium. Falls sich etwas vermischt, kann eine kritischen Masse entstehen, die eine Atomreaktion auslösen könnte." Zudem mache es überhaupt keinen Sinn, den Atommüll nach Ahaus zu transportieren, weil die MTR2-Behälter im Schadensfall im Münsterland nicht repariert werden könnten und dann wieder zurück nach Rossendorf gebracht werden müssten. "Deshalb ist es unser Ziel, die Bevölkerung weiter zu sensibilisieren", betont Peter Rogausch.
>aktuell. >januar04. >sonntagsspaziergang.
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 06. Oktober 2004
Sächsische Zeitung, 28. September 2004
Münsterland-Zeitung, 28. September 2004
ahaus-online.de, 11. September 2004
WDR, 01. September 2004
Westfälische Nachrichten, 20. August 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus", WigA Münster, Pressemitteilung, 06. August 2004
WDR, 06. August 2004
Münsterland-Zeitung, 17. Juli 2004
Münsterland-Zeitung, 03. Juli 2004
DDP-Agenturmeldung, 02. Juli 2004
Münsterland-Zeitung, 24. Juni 2004
WDR, 08. Juni 2004
Sächsische Zeitung, 13. Mai 2004
Münsterland-Zeitung, 19. April 2004
Münsterland-Zeitung, 02. April 2004
Münsterland-Zeitung, 31. März 2004
Münsterland-Zeitung, 24. März 2004
Die Tageszeitung, 18. März 2004
Münsterland-Zeitung, 13. März 2004
Westline, 10. März 2004
Münsterland-Zeitung, 10. März 2004
Neue Ruhr-Zeitung, 06. März 2004
Münsterland Zeitung, 04. März 2004
Münsterland Zeitung, 03. März 2004
Sächsische Zeitung, 01. März 2004
Die Tageszeitung u.a., 20. Februar 2004
Sächsische Zeitung, 20. Februar 2004
Münsterland-Zeitung, 17. Februar 2004
Leipziger Volkszeitung, 07. Februar 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., 02. Februar 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., 01. Februar 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus", 20. Januar 2004
Münsterland Zeitung, 15. Januar 2004
Die Tageszeitung, 11. Januar 2004
Münsterland Zeitung, 19. Dezember 2003
Die Tageszeitung, 19. Dezember 2003
Westfälische Nachrichten, 19. Dezember 2003
Münsterland Zeitung, 18. Dezember 2003
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen u.a., 17. Dezember 2003
Münsterland Zeitung, 02. Dezember 2003
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen/Grüne Liga Sachsen
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