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Grußwort der UWG Alstätte

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Alstätte!

Wir, Jürgen Goerke, Klaus Heijnk und Thomas Terhaar treten in dieser Besetzung nach 1994 zum zweiten Mal bei der Kommunalwahl für Alstätter Ideen und Notwendigkeiten an.

Bevor wir uns den NeuwählerInnen vorstellen, möchten wir uns bedanken für das entgegengebrachte Vertrauen. Mit Ihrer kritischen Begleitung haben Sie, die WählerInnen, uns in der politischen Arbeit unterstützt und ermutigt auch schwierige Positionen zu beziehen.

Wir sind der Meinung, dass durch den überwältigenden Vertrauensbeweis bei den letzten Kommunalwahlen von mehr als 20% der WählerInnen einiges bewegt werden konnte, auch wenn die Mehrheitsverhältnisse sich nicht verändert haben.

Die Begrenztheit unseres Engagements für die Alstätter Bürgerinnen und Bürger erfuhr die UWG im Stadtrat, als ihr Antrag auf Einrichtung eines örtlichen Bürgerparlamentes (= Bezirksausschuss) abgelehnt wurde.

Der Gegenwind, den Sie durch die Wahl der UWG entfacht haben, hat dafür gesorgt, dass viele Themen, die wir zur vergangenen Legislaturperiode angesprochen haben, angegangen worden sind. Als Beispiele möchten wir hier nur die Industriegebiete, Wege zur kostendeckenden Energieeinspeisung von Photovoltaikstrom in das Netz der Stadtwerke, Schließen von Baulücken im Ortskern, Kraft-Wärme-Kopplung im Wohngebiet, nennen.

Ein Extrembeispiel für diesen Gegenwind ist das Brennelemente-Zwischenlager Ahaus. Jahrelang argumentierte und protestierte die UWG gegen das kostspielige, Jahrtausende lang gefährliche "Zwischenlager" im Namen desillusionierter Bürger. Dieser politische Gegenwind entwickelte sich zum Sturm der Entrüstung, als die Schlagstöcke von Polizisten beim Castor- Transport friedlich demonstrierenden Ahauser Bürgerinnen und Bürger Tränen und Zornesröte ins Gesicht trieb.

In diesem Sturm drehte sich die CDU, deren Fraktionsvorsitzender kurz zuvor den Demonstranten noch kräftige Polizeischläge gewünscht hatte und verfaßte eine Resolution gegen derartige Transporte.

Doch dieser Gegenwind kann abflauen, wenn nicht die Bürgerinnen und Bürger selbst die Initiative in der Hand halten. Und das können Sie, die Wählerinnen und Wähler, indem sie der UWG – ,wie schon vor fünf Jahren, - weiterhin ihr Vertrauen schenken.

Mit Ihrer Wahl- Unterstützung werden wir es 1999 schaffen, daß diese Ortsvertretung (=Bezirksausschuss), bestehend aus Abgesandten der Vereine, der Landwirtschaft, des Gewerbes, der Kirche, der Jugend und des Rates politische Entscheidungen auf wirtschaftlicher, kultureller, erzieherischer oder verkehrstechnischer Ebene trifft, die sich als möglichst zukunftsträchtig für den Ortsteil erweisen werden.

Viele Aufgaben, die in städtischer Verantwortung liegen, sind in den vergangenen fünf Jahren auch durch die UWG mit entsprechendem politischem Druck verfolgt worden. Welche Partei dies als politischen Erfolg für sich beansprucht, warten wir es einmal ab!

Wir können sagen, dass die UWG Alstätte mit Ihrer klaren Haltung trotz der eindeutigen Mehrheitsverhältnisse im Rat, mit Nachdruck dafür gesorgt hat, dass die jeweils anstehenden Aufgaben nicht in Vergessenheit gerieten/geraten, sondern vorangetrieben wurden/werden.

Dass das noch besser wird, dafür treten wir an. Schenken Sie uns und der UWG Ihr Vertrauen und ermöglichen Sie einen Mehrheitswechsel, den wir nutzen möchten um mehr BürgerInnenbeteiligung zu ermöglichen.

Herzlich grüßen Sie

Jürgen Goerke   Thomas Terhaar   Klaus Heijnk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

update
08.11.2009

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