20.6.2018

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Voß!

Mit diesem Schreiben möchten wir Sie bitten, den Punkt

Weitere Schritte als Fairtrade-Stadt

auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 23.05.2017 zu setzen.

 

Der Rat möge beschließen:

Der Rat beauftragt die Verwaltung, in enger Zusammenarbeit mit der Steuerungsgruppe zur Fairtrade-Stadt weitere Schritte aufzuzeigen, wie sich die Stadt Ahaus in diesem Bereich engagieren kann.

Begründung:

Wir freuen uns sehr darüber, dass Ahaus am 22. März 2017 als Fairtrade-Stadt zertifiziert wurde.

Diese Zertifizierung sehen wir als einen Meilenstein, nicht als das Ziel. Daher halten wir es für notwendig, auch in Zukunft neue Bereiche zu erschließen, in denen wir uns als Fairtrade-Stadt qualifizieren können.

Wir denken dabei insbesondere an Vergaben der Stadt Ahaus, bei der Ausstattung mit Arbeitskleidung, bei denen wir uns als Fairtrade-Stadt in besonderer Weise dem Thema des fairen Handels, gegen Kinderarbeit und Ausbeutung stellen können.

Wir bitten darum, die Möglichkeiten, auch unter besonderer Berücksichtigung des Vergaberechts, zu prüfen, und den Rat über weitere Schritte seitens der Stadt Ahaus zu informieren.

Wir können hierbei sicher von anderen Fairtrade-Städten lernen und uns in der Steuerungsgruppe neuen Herausforderungen stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Felix Ruwe
Fraktionsvorsitzender

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Voß!

Mit diesem Schreiben möchten wir Sie bitten, den Punkt

Barrierefreiheit für Senioren und Menschen mit Behinderungen

auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 23.05.2017 zu setzen.

 

Der Rat möge beschließen:

Der Rat beauftragt die Verwaltung, die Situation der Barrierefreiheit für Senioren und Menschen mit Behinderungen in Ahaus zu untersuchen und einen entsprechenden Bericht mit Handlungsempfehlungen vorzulegen.

Begründung:

Die Zahl der Senioren in Ahaus, die für ihre Mobilität auf Gehhilfen und Rollatoren angewiesen sind, steigt stetig an. Für diese und die Menschen mit Behinderungen ist eine Barrierefreiheit im öffentlichen Raum eine zwingende Voraussetzung, um am öffentlichen Leben teilzunehmen.

Da immer wieder deutlich wird, dass sich die Situation für diesen Personenkreis sehr schwierig gestaltet, halten wir es für notwendig, diese zu analysieren und Handlungsempfehlungen auszusprechen und umzusetzen.

Hierbei geht es uns um öffentliche Einrichtungen, aber auch um Institutionen wie beispielweise Krankenkassen, den Einzelhandel und verkehrliche Infrastruktur (abgesenkte Bordsteine, senioren- und blindengerechte Ampelanlagen und Querungshilfen mit entsprechenden Taktungszeiten). Auch sind häufig Bürgersteige aufgrund der Breite (z. B. Bäckerei Rawers – Wessumer Straße, Brücke Coesfelder Straße) und großer Unebenheiten für Rollstuhlfahrer kaum unter zumutbaren Umständen nutzbar. Auch die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen im Bereich des Schlossinnenhofes ist für Menschen mit Behinderungen nahezu unmöglich. Insbesondere im Bereich des Ahauser Krankenhauses, einem ebenso sensiblen wie besonderen Bereich für Menschen mit Behinderungen, ist festgestellt worden, dass Parkplätze für Menschen mit Behinderungen zugunsten von Parkplätzen für Taxen aufgegeben wurden.

Wir bitten um die Vorlage eines Berichtes durch die städtische Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, der mit den Seniorenverbänden (Alten- und Rentnergemeinschaften, VdK) sowie den Institutionen der Hilfe für Senioren und Menschen mit Behinderungen sowie dem Eltern-und Freundeskreis der Menschen mit Behinderungen sowie dem CBF erarbeitet und abgestimmt ist. Wir empfehlen, auch den Gewerbeverein (Barrierefreier Einzelhandel) sowie das Ordnungsamt (Freihalten von abgesenkten Bordsteinen) einzubeziehen. Die Barrierefreiheit sehen wir als Querschnittsaufgabe innerhalb der Kommune, bei der alle Fachbereiche sowohl in der Analyse der aktuellen Situation als auch bei zukünftigen Planungen einzubeziehen sind.

Aus der Bestandsanalyse sind Handlungsempfehlungen abzuleiten, die mit einer Kosteneinschätzung zur Umsetzung hinterlegt werden sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Felix Ruwe
Fraktionsvorsitzender

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