| Ahaus | Alstätte | Graes | Ottenstein | Wessum | Wüllen | |||||||||||||||||||||||||||
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auf nach ahaus. Wo liegt eigentlich Ahaus, wie komme ich zu Euch, zum Sonntagsspaziergang, zu Eurem Büro?
die stadt. Ahaus mit seinen etwa 40.000 Einwohnern, den ungezählten Kühen und seinen immer zahlreicher werdenden gelben Holz-Xen liegt im westlichen Münsterland, ganz nah an der niederländischen Grenze und besteht aus den Ortsteilen Ahaus, Alstätte, Graes, Ottenstein, Wessum und Wüllen.
>statistische Daten >Stadtplan Innenstadt Ahaus, Verkehrsverein der sonntagsspaziergang. An jedem dritten Sonntag im Monat treffen sich AtomkraftgegnerInnen um 14 Uhr an der BI-Wiese gegenüber des Atommüllagers in Ammeln, um für den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft zu demonstrieren. Inhaltliche Gestaltung, Vorbereitung und Organisation der Sonntagsspaziergänge wechseln monatlich unter den aktiven Gruppen und Initiativen. Sollten Treffpunkt und Route des Sonntagsspaziergangs einmal wechseln, erfahren Sie dies bei der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus", Büro Bahnhofstraße 51, 48683 Ahaus, fon 02561 961791, fax -92, infoline -99, mail@bi-ahaus.de, http://www.bi-ahaus.de oder in unser Rubrik >aktuell. Wegbeschreibung vom Bahnhof Ahaus zur BI-Wiese in Ammeln:Vom Bahnhof aus parallel zu den Gleisen über die Parallelstraße nach Süden bis zum Bahnübergang Schorlemerstraße laufen, dort links in die Schorlemerstraße abbiegen und immer geradeaus über die Landstraße Richtung Schöppingen laufen. Nach einer sanften Hügelkuppe ist das malerisch in der Parklandschaft liegende Atommüllager bereits zu entdecken. Entfernung vom Bahnhof ca. 3 km! Die BI-Wiese liegt direkt gegenüber des Atommüllagers. >topographische Karte Ahaus-Ammeln, Wegbeschreibung Bahnhof-BI-Wiese [135 kb] die anreise. BahnAhaus hat zwar seit April 1999 keinen Bahnhof mehr, liegt aber nichtsdestotrotz weiterhin an der RegionalBahnlinie Dortmund-Coesfeld-Gronau ("Westmünsterlandbahn"), Abfahrt in Dortmund stündlich zur Minute 55, in Coesfeld zur Minute 01. Von Münster aus ist Ahaus per Bahn auch über die RegionalBahn Münster-Steinfurt-Gronau ("Euregiobahn") zu erreichen, in Gronau umsteigen in die "Westmünsterlandbahn" Richtung Dortmund. Von Münster fährt auch die "Baumbergebahn" über Billerbeck nach Coesfeld. BusAm schnellsten geht's von Münster aus aber mit dem EuroSchnellbus S70/S71 Münster-Winterswijk über Laer, Horstmar, Schöppingen und Heek nach Ahaus. Abfahrt in Münster am Bussteig A3. Abfahrtszeiten:
Ankunft am Ahauser Bahnhof jeweils zur Minute 17. Abfahrt ist vom Bahnhof jeweils zur Minute 39, der letzte EuroSchnellbus S70/71 nach Münster verläßt Ahaus wochentags wie auch am Wochenende um 18.39 Uhr. Für Zuspätgekommene u.a.: In der Nacht von Samstag auf Sonntag (ab ca. 19 Uhr) verkehren auch zahlreiche Nachtbuslinien von Münster aus Richtung Ahaus. Wer es schafft, den zentralen Nachtbus-Knotenpunkt in Holtwick zu erreichen, sollte dort in den N12 nach Ahaus/Alstätte umsteigen. Es gibt folgende Linien:
Von Borken aus fährt der R76/77 über Stadtlohn nach Gronau und hält zur Minute .. am Ahauser Bahnhof. Infos über Bus- und Bahnverbindungen gibt's in Ahaus auch im Mobimax-Büro (Marienplatz am Ende der Bahnhofstraße). RVM - Busauskunft im Münsterland AutoAus Richtung Norden: Aus Richtung Süden: Es ist auch möglich auf der A2 am Autobahnkreuz Recklinghausen auf die A43 zu wechseln und weiterzufahren bis zur Abfahrt Dülmen. Nach der Abfahrt links abbiegen und über u.a. Lette, Coesfeld, Legden nach Ahaus. Hier unterquert man schließlich die A31 hinter Legden (siehe deshalb auch obige Beschreibung). Aus Richtung Westen: Aus Richtung Osten: routenplaner. Einfach Ihren Abfahrtsort eintragen.
Die Büros von Bürgerinitiative und UWG/UWGjugend befinden sich an der Bahnhofstraße 51. Vom Bahnhof aus kommend an der Post links abbiegen auf die Bahnhofstraße und stadteinwärts laufen. Nach wenigen hundert Metern liegen die Büros auf der rechten Seite. infomaterial. Demnäxt können hier auch online Infomaterial, Flugis und mehr geordert werden. lesenswert. Wir empfehlen... Drücke, Bernd / Oelschläger, Thomas / Enning, Kerstin: Ahaus,
das Buch zum Castor. Rezensionen und Pressestimmen: Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung: Ahaus, das Buch zum Castor "...ginge es nicht um die Realität vor der eigenen Haustür, konnte man sich mit diesem Mafiosi/Science Fiktion-Thriller schon köstlich gruseln ... die Lektüre vermittelt solide Grundkenntnisse der Atomindustrie - dabei bekommt man unweigerlich Wut im Bauch..." Ultimo 04/00 "...kompetente Autorinnen aus der Bewegung schildern die Auseinandersetzung um die Ahauser Atommüll-Halle von den Anfängen bis zur brisanten Gegenwart. Eine Pflichtlektüre auf dem Weg zum nächsten Tag X in Ahaus (oder anderswo)..." X-tausendmal quer - überall 03/00 "...erstaunlich objektive Sicht. - ohne "Szene-Sprache" oder Agitation..." Münstersche Zeitung/ Münsterland Zeitung "...ein gutes, ansprechendes und interessantes Buch, in dem Neueinsteigerlnnen Erstaunliches und bramarbasierenden Haudegen der Bewegung Ergänzendes in angenehmer und gut lesbarer Form dargeboten wird... - ...das Ahaus-Buch ist deutlich mehr als eine Castor-Chronik oder BEZ-Broschüre." apoplex 02/00 "... eine Publikation, die sich umfassend mit der Geschichte des Brennelemente-Zwischenlagers Ahaus und dem Widerstand dagegen befasst... - ...dokumentiert über die Darstellung der Geschehnisse im Umfeld des Zwischenlagers Ahaus hinaus den Facettenreichtum der Anti-Atomkraft-Bewegung..." Westfälische Nachrichten "...ein 'Innenbericht' aus durchaus unterschiedlicher Perspektive der 'Aktivisten', zur Anti-Atomkraft-Bewegung in Deutschland ... ab mittleren Bibliotheken empfohlen, und zwar nicht nur in der Region..." ekz. bibliotheksservice "...gerade rechtzeitig ... mit vielfältigen Hintergrundinformationen..." Ökologisch 01/00 "...anschaulich und faktenreich..." draußen-Straßenmagazin 03/00 "...welche materielle Gewalt die Atomwirtschaft in die Kommunalpolitik bringen kann, um Entscheidungen zu ihren Gunsten zu beeinflussen, zeigt Hartmut Liebermann, Sprecher der BI "Kein Atommüll nach Ahaus" ... eine schöne Chronologie des bundesweiten Anti-AKW--Widerstandes..." analyse & kritik auch lesenswert. BI Kein Atommüll in Ahaus (Hg.): Ahaus und der Tag X - Eine Dokumentation. VorwortWerter Vater Staat, wir sind diejenigen deiner Bürger, die ihre staatsbürgerliche Pflicht nicht nur darin sehen, sich alle vier Jahre an der Wahlurne von dir fragen zu lassen: "Na, wie hätten Sie's denn gern?" Wir sind der Meinung, daß es die Pflicht jedes Basisbürgers eines demokratisch regierten Staates ist, sich ständig mitverantwortlich zu fühlen für das, was politisch in unserem Land - und nicht nur da! - geschieht. Deswegen wehren wir uns gegen die Atommüll-Transporte, die du, Vater Staat, uns aufzwingst. Denn wir wollen und können sie nicht mitverantworten. Und jetzt noch viel weniger, seit wir erfahren mußten, daß die Strahlungswerte der bisherigen Castor- Transporte in der Realität viel höher lagen als jeweils angegeben. Wir wollen unseren Nachkommen ihre Frage: "Wie habt ihr diese Transporte zulassen können?" nicht verlegen und unehrlich mit "Wir haben ja nichts davon gewußt." und Air konnten ja nichts tun." beantworten müssen. Wir wollen ihnen Rede und Antwort stehen können: ja, wir haben gewußt, was in Gorleben und Ahaus unter Staatschutz geschah!" Und: "Wir haben dagegen getan, was wir - gewaltlos - tun konnten." Das werden wir auch weiterhin tun, Vater Staat. Denn wir sind freie Bürger und handeln, wenn wir es für nötig erachten. Wir geben an unsere Jugend die Botschaft weiter, daß die viel zu lange in unserem Land vernachlässigte Tugend Zivilcourage eine der wichtigsten Tugenden überhaupt ist, wenn es um das Zusammenleben in der menschlichen Gesellschaft geht. Große Teile unserer Jugend haben diese Botschaft bereits beherzigt. Da wirft man der heutigen Jugend immer wieder vor, sie sei so angepaßt, sei nur an Unterhaltung und Konsum interessiert. Damit tut man ihr Unrecht. Wenn sie gebraucht wird, ist sie zur Stelle, fühlt sich mitverantwortlich, macht aktiv mit. Denken wir an die Schüler und Studenten, die zu Beginn des Golfkriegs zu Zehntausenden auf die Straße gingen und gegen den Wahnsinn dieses Krieges demonstrierten! Denken wir an die Schülerund Studentendemos der letzten Jahre gegen unseren Bildungsnotstand 1 Denken wir an Gorleben und jetzt auch an Ahaus, wo sich sehr viele junge Leute am gewaltfreien Widerstand beteiligten! Wir, deine Bürger, sitzen alle in einem Boot: Alte und Junge. Und wir denken nicht daran, kleinmütig aufzugeben! Gudrun Pausewang, geb. 1928, schreibt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene EinleitungWas soll das? Was soll das? Was soll das? Was soll das? Was soll das? Was soll das? Was soll das? Was soll das? Diese Reibung ließe sich (leider) noch lange fortsetzen. Ohne größere Zwischenfälle? Was soll das? Die vorliegende Dokumentation soll aufzeigen, dass es tatsächlich eine große Anzahl von "Zwischenfällen", von "nennenswerten Zwischenfällen" gegeben hat, die vielleicht nur zur Sprache gebracht werden können, wenn wir alle "von Ort zu Ort gehen" und darüber reden. Diese Einsicht hat auch uns vier als Redaktionsteam zusammen- und an die
Arbeit gebracht. Wir wollten und konnten keine lückenlos dokumentierte Zeitgeschichte veröffentlichen, haben aber unsere eigenen Beobachtungen und Erlebnisse (z.B. auch in der Gefangenensammelstelle in Münster) ergänzt durch viele, sehr unterschiedliche Erfabrungsberichte. Auch eine sehr gut besuchte Veranstaltung in der Stadthalle in Ahaus zur Aufarbeitung des Tages X" hat mit dazu beigetragen, Licht in das wohl offensichtlich von Politik und Polizei gewünschte Dunkel des Tages X zu bringen. Wir danken an dieser Stelle all denen, die ihre Erfahrungen aufgeschrieben und damit dieses Projekt unterstützt und ermöglicht haben. Die Berichte und Stellungnahmen sind z.T. so persönlich, dass wir sie - auch zum Schutz der Berichtenden - alle ohne Namensnennung veröffentlichen. Anonyme Zuschriften und entsprechende Interneteinträge haben wir dagegen aber bewusst nicht mit aufgenommen. Die VerfasserInnen aller hier auszugsweise oder vollständig abgedruckten Beiträge sind uns namentlich und zum Teil auch persönlich bekannt. Sicher wird (trotz der 100 Seiten!) schnell der Vorwurf einer gewissen Einseitigkeit hörbar werden. Sicher hat es auch eine große Anzahl von Polizeieinsätzen gegeben, die vergleichbar mit den Erlebnissen der hier zitierten Beamtin aus Wuppertal gewesen sind. Wir sind aber der Überzeugung, dass wenn von Verantwortlichen in Politik und Polizei die Grundrechte geachtet werden, die Polizei sich rechtmäßig und damit auch verhältnismäßig verhält, dass all dies nicht besonders erwähnt werden muss - oder sind die Verhältnisse schlimmer, als wir denken? Bei unserer Arbeit haben wir uns gegenseitig kennen und schätzen gelernt und vor allem die Erfahrung gemacht, dass es hilft, über das Unglaubliche, aber eben doch Erfahrene zu sprechen, dass dies neue Kraft, Mut und Entschlossenheit schenkt. Deshalb haben wir auch die Einzeldokumente - von Zeitungsausschnitten, über Zitate, ganze Briefe und verschiedene Fotos - so zusammengestellt, dass sie zu Gesprächen, zu Rückfragen auch an eigene Erinnerungen anregen, dass sie neugierig machen, andere Betroffene zu fragen, und mutig werden lassen, die Verantwortlichen zur Rede zu stellen. Darum haben wir die Leserin und den Leser nicht an die Hand nehmen wollen, keine langen Erklärungen, Erläuterungen und Kommentare hinzugefügt, sondern das Anstößige so aufbereitet, dass es frag-würdig wird. Dass all die hier aufgeworfenen Fragen eines Tages vielleicht besser beantwortet werden als in dem peinlichen und fast schon nicht mehr zitierfähigen Brief aus dem Innenministerium, ist in einer Demokratie Aufgabe für alle Bürgerinnen und Bürger. Hierzu möchten wir beitragen, indem wir die Leserinnen und Leser ermutigen: "Jetzt x-tra." Ingrid - Maria - Mechthild - Werner Zu beziehen ist dies Broschüre beim Herausgeber: Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" Preis: 7,50 Euro (plus 2,50 Euro Porto+Verpackung) film/doku/video. Wir empfehlen...
Ein Video über den Widerstand gegen den Castortransport nach Ahaus im
März 98 Der 60-minütige Dokumentarfilm wurde auf professionellem Digital-Videoequipment von einer Gruppe von 16-18jährigen Wuppertaler Schülerinnen und Schülern anläßlich des CASTOR-Transportes in das Atomzwischenlager Ahaus im März 98 mit Unterstützung durch 3 Medienpädagogen des "Medienprojektes der Stadt Wuppertal" gedreht. Er thematisiert den Widerstand im Umfeld des CASTOR-Transportes. Aspekte des Videos sind: die Demonstrationen in Ahaus und Münster, Widerstandsaktionen, Gleisbesetzungen und deren Räumung, Polizeigewalt gegen den Widerstand der DemonstrantInnen, das Leben der DemonstrantInnen in den Camps, Interviews mit der Bevölkerung vor und während des Transportes, mit Gefangenen (nach ihrer Freilassung), GleisbesetzerInnen etc. und eine Reflexion der jugendlichen FilmemacherInnen selbst. Nach der Uraufführung in Wuppertal wird das Video bundesweit für die politische Bildungsarbeit vertrieben. Die Gewinne aus dem Vertrieb werden vom "Medienprojekt" dem "Rechtshilfefond" zur Verfügung gestellt, welcher DemonstrantInnen bei ihren ausstehenden Gerichtsverfahren finanziell unterstützt. Das Video kostet 20,- DM (bei privater Nutzung) bzw. 50,- DM (mit dem Recht der öffentlichen Aufführung und des nicht-gewerblichen Verleihs) Bestellungen:
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