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Hier geht es zur neuen Internetpräsenz der UWG Ahaus:

http://www.uwg-ahaus.de


 Ahaus | Alstätte | Graes | Ottenstein | Wessum | Wüllen
*muh*

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Unsere aktuellen Themenschwer- punkte auf diesen Seiten: Sofortausstieg statt Castor!
Sofortausstieg
statt Castor!
Jugendparlament für Ahaus
Jugend- parlament für Ahaus
Bessere Lebensbedingungen für Ahauser Flüchtlinge
Bessere Lebens- bedingungen für Ahauser Flüchtlinge

 


Schmalen- Strothstr. 23
48683 Ahaus
fon 02561 971899
fax 02561 40713
info@uwg-
ahaus.de

Ihre Ansprech- partnerInnen vor Ort und weitere Infos...

 

Die Anfahrt nach Ahaus, zum Sonntags- spaziergang, ÖPNV, Galerie, Kartenmaterial,  Daten zur Stadt Ahaus und weitere Infos...

 

Navigation, Suchmaschine, Impressum, pgp, technische Hinweise und weitere Infos...

 

 

service.

Zum ersten Mal hier?
Orientierung gibt's
unter >technix.
Den Weg nach Ahaus
und andere praktische
Sachen bietet unser
>service.
Der direkte Draht:
>kontakt. oder Mail an
info@uwg-ahaus.de

>nederlands.
>français.
>english.


auf nach ahaus.

Wo liegt eigentlich Ahaus, wie komme ich zu Euch, zum Sonntagsspaziergang, zu Eurem Büro?


die stadt.

Ahaus mit seinen etwa 40.000 Einwohnern, den ungezählten Kühen und seinen immer zahlreicher werdenden gelben Holz-Xen liegt im westlichen Münsterland, ganz nah an der niederländischen Grenze und besteht aus den Ortsteilen Ahaus, Alstätte, Graes, Ottenstein, Wessum und Wüllen.

Stadt Ahaus

>galerie.

>statistische Daten
zur Stadt Ahaus

>Stadtplan Innenstadt Ahaus,
Maßstab 1:2000 [225 kb]

Stadtplan Ahaus
stadtplan.ne]

Stadtverwaltung
ahaus.de

Stadtportal ahaus-online.de

Verkehrsverein
verkehrsverein.ahaus.de


der sonntagsspaziergang.

An jedem dritten Sonntag im Monat treffen sich AtomkraftgegnerInnen um 14 Uhr an der BI-Wiese gegenüber des Atommüllagers in Ammeln, um für den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft zu demonstrieren. Inhaltliche Gestaltung, Vorbereitung und Organisation der Sonntagsspaziergänge wechseln monatlich unter den aktiven Gruppen und Initiativen.

Sollten Treffpunkt und Route des Sonntagsspaziergangs einmal wechseln, erfahren Sie dies bei der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus", Büro Bahnhofstraße 51, 48683 Ahaus, fon 02561 961791, fax -92, infoline -99, mail@bi-ahaus.de, http://www.bi-ahaus.de oder in unser Rubrik >aktuell.

Wegbeschreibung vom Bahnhof Ahaus zur BI-Wiese in Ammeln:

Vom Bahnhof aus parallel zu den Gleisen über die Parallelstraße nach Süden bis zum Bahnübergang Schorlemerstraße laufen, dort links in die Schorlemerstraße abbiegen und immer geradeaus über die Landstraße Richtung Schöppingen laufen. Nach einer sanften Hügelkuppe ist das malerisch in der Parklandschaft liegende Atommüllager bereits zu entdecken. Entfernung vom Bahnhof ca. 3 km! Die BI-Wiese liegt direkt gegenüber des Atommüllagers.

>topographische Karte Ahaus-Ammeln, Wegbeschreibung Bahnhof-BI-Wiese [135 kb]


die anreise.

Bahn

Ahaus hat zwar seit April 1999 keinen Bahnhof mehr, liegt aber nichtsdestotrotz weiterhin an der RegionalBahnlinie Dortmund-Coesfeld-Gronau ("Westmünsterlandbahn"), Abfahrt in Dortmund stündlich zur Minute 55, in Coesfeld zur Minute 01.

Von Münster aus ist Ahaus per Bahn auch über die RegionalBahn Münster-Steinfurt-Gronau ("Euregiobahn") zu erreichen, in Gronau umsteigen in die "Westmünsterlandbahn" Richtung Dortmund. Von Münster fährt auch die "Baumbergebahn" über Billerbeck nach Coesfeld.

DB - Fahrplanauskunft

Bus

Am schnellsten geht's von Münster aus aber mit dem EuroSchnellbus S70/S71 Münster-Winterswijk über Laer, Horstmar, Schöppingen und Heek nach Ahaus. Abfahrt in Münster am Bussteig A3.

Abfahrtszeiten:

montags - freitags: 7.08 Uhr bis 20.08 Uhr stündlich

samstags: 8.08 Uhr bis 18.08 Uhr stündlich

sonntags: 10.08 Uhr bis 18.08 Uhr zwei-stündlich und 20.20 Uhr

Ankunft am Ahauser Bahnhof jeweils zur Minute 17.

Abfahrt ist vom Bahnhof jeweils zur Minute 39, der letzte EuroSchnellbus S70/71 nach Münster verläßt Ahaus wochentags wie auch am Wochenende um 18.39 Uhr.

Für Zuspätgekommene u.a.: In der Nacht von Samstag auf Sonntag (ab ca. 19 Uhr) verkehren auch zahlreiche Nachtbuslinien von Münster aus Richtung Ahaus.

Wer es schafft, den zentralen Nachtbus-Knotenpunkt in Holtwick zu erreichen, sollte dort in den N12 nach Ahaus/Alstätte umsteigen. Es gibt folgende Linien:

Richtung Legden/Holtwick (ü. Schöppingen), N6

Richtung Legden/Holtwick (ü. Coesfeld), N8

Richtung Ahaus, N6/N7/N8 mit Umstieg in Legden/Holtwick in N12

Richtung Lette/Dülmen/Buldern, N8 mit Umstieg in Coesfeld in N18

Von Borken aus fährt der R76/77 über Stadtlohn nach Gronau und hält zur Minute .. am Ahauser Bahnhof.

Infos über Bus- und Bahnverbindungen gibt's in Ahaus auch im Mobimax-Büro (Marienplatz am Ende der Bahnhofstraße).

Mobimax

RVM - Busauskunft im Münsterland

Auto

Aus Richtung Norden:
Die A1 in Richtung Münster nehmen. Am Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück wechseln auf die A30 Richtung Rheine. Runter an der Autobahnausfahrt Rheine Nord. Jetzt über die B70 durch Neuenkirchen, Wettringen, Metelen, Heek bis Ahaus. Diese Straße führt an der Ortseinfahrt Ahaus direkt am Gleis des Atommüllagers vorbei.

Aus Richtung Süden: 
Über die A3 Richtung Köln und auf die A2 Richtung Hannover/Oberhausen wechseln. Am Autobahnkreuz Bottrop nochmals wechseln auf die A31 Richtung Gronau/Emden und runter an der Abfahrt Legden/Ahaus. Nach der Abfahrt rechts auf die B474 Richtung Ahaus abbiegen und etwa 5 km Richtung Ahaus fahren. Rechts von der Bundesstraße liegt in etwa 1,5km Luftlinie bereits das Atommüllager. Alternative: Bereits an der Abfahrt Gescher/Coesfeld herunter und in Gescher bzw. Coesfeld der Beschilderung in Richtung Ahaus folgen. Zweite Alternative: Weiterfahren bis zur Autobahnabfahrt Heek/Ahaus-Nord, dann rechts abbiegen in Richtung Ahaus. Diese Straße führt an der Ortseinfahrt Ahaus direkt am Gleis des Atommüllagers vorbei!

Es ist auch möglich auf der A2 am Autobahnkreuz Recklinghausen auf die A43 zu wechseln und weiterzufahren bis zur Abfahrt Dülmen. Nach der Abfahrt links abbiegen und über u.a. Lette, Coesfeld, Legden nach Ahaus. Hier unterquert man schließlich die A31 hinter Legden (siehe deshalb auch obige Beschreibung).

Aus Richtung Westen:
In den Niederlanden aus Richtung Norden über die A35 nach Enschede bzw. aus Richtung Süden über die A1. In Enschede der Beschilderung entweder Richtung Gronau, Alstätte oder Ahaus folgen. Fährt man Richtung Gronau (Grenzübergang Glanerbrug), so gelangt man schließlich über Epe und Graes nach Ahaus (B474). Alternative: In Enschede Richtung Alstätte/Ahaus (Grenzübergang Knalhutte), über Alstätte oder Graes nach Ahaus.

Aus Richtung Osten:
Fahrt am Autobahnkreuz Münster Nord von der A1 ab auf die B54 Richtung Gronau/Steinfurt. Über die Abfahrt Laer/Altenberge kommt Ihr durch Laer, Horstmar und Schöppingen und dann nach Ahaus. Nach der Ortsdurchfahrt Schöppingen links abbiegen! Nach der Durchfahrt Schöppingen-Gemen, kommt man direkt am Atommüllager vorbei.


routenplaner.

Einfach Ihren Abfahrtsort eintragen.

Routenplanung: Ihr Weg nach Ahaus 48683 (D)
Ort eingeben und  


büros.

Die Büros von Bürgerinitiative und UWG/UWGjugend befinden sich an der Bahnhofstraße 51. Vom Bahnhof aus kommend an der Post links abbiegen auf die Bahnhofstraße und stadteinwärts laufen. Nach wenigen hundert Metern liegen die Büros auf der rechten Seite.


infomaterial.

Demnäxt können hier auch online Infomaterial, Flugis und mehr geordert werden.


lesenswert.

Wir empfehlen...

Drücke, Bernd / Oelschläger, Thomas / Enning, Kerstin: Ahaus, das Buch zum Castor.
134 Seiten, mit zahlreichen Fotos und Abbildungen, 29,80 DM Verlag Klemm & Oelschläger, Ulm 1999, ISBN 3-932577-16-7

Rezensionen und Pressestimmen:

Münsterland Zeitung - Ahauser Zeitung: Ahaus, das Buch zum Castor

"...ginge es nicht um die Realität vor der eigenen Haustür, konnte man sich mit diesem Mafiosi/Science Fiktion-Thriller schon köstlich gruseln ... die Lektüre vermittelt solide Grundkenntnisse der Atomindustrie - dabei bekommt man unweigerlich Wut im Bauch..."

Ultimo 04/00

"...kompetente Autorinnen aus der Bewegung schildern die Auseinandersetzung um die Ahauser Atommüll-Halle von den Anfängen bis zur brisanten Gegenwart. Eine Pflichtlektüre auf dem Weg zum nächsten Tag X in Ahaus (oder anderswo)..."

X-tausendmal quer - überall 03/00

"...erstaunlich objektive Sicht. - ohne "Szene-Sprache" oder Agitation..."

Münstersche Zeitung/ Münsterland Zeitung

"...ein gutes, ansprechendes und interessantes Buch, in dem Neueinsteigerlnnen Erstaunliches und bramarbasierenden Haudegen der Bewegung Ergänzendes in angenehmer und gut lesbarer Form dargeboten wird... - ...das Ahaus-Buch ist deutlich mehr als eine Castor-Chronik oder BEZ-Broschüre."

apoplex 02/00

"... eine Publikation, die sich umfassend mit der Geschichte des Brennelemente-Zwischenlagers Ahaus und dem Widerstand dagegen befasst... - ...dokumentiert über die Darstellung der Geschehnisse im Umfeld des Zwischenlagers Ahaus hinaus den Facettenreichtum der Anti-Atomkraft-Bewegung..."

Westfälische Nachrichten

"...ein 'Innenbericht' aus durchaus unterschiedlicher Perspektive der 'Aktivisten', zur Anti-Atomkraft-Bewegung in Deutschland ... ab mittleren Bibliotheken empfohlen, und zwar nicht nur in der Region..."

ekz. bibliotheksservice

"...gerade rechtzeitig ... mit vielfältigen Hintergrundinformationen..."

Ökologisch 01/00

"...anschaulich und faktenreich..."

draußen-Straßenmagazin 03/00

"...welche materielle Gewalt die Atomwirtschaft in die Kommunalpolitik bringen kann, um Entscheidungen zu ihren Gunsten zu beeinflussen, zeigt Hartmut Liebermann, Sprecher der BI "Kein Atommüll nach Ahaus" ... eine schöne Chronologie des bundesweiten Anti-AKW--Widerstandes..."

analyse & kritik


auch lesenswert.

BI Kein Atommüll in Ahaus (Hg.): Ahaus und der Tag X - Eine Dokumentation.

Vorwort

Werter Vater Staat, wir sind diejenigen deiner Bürger, die ihre staatsbürgerliche Pflicht nicht nur darin sehen, sich alle vier Jahre an der Wahlurne von dir fragen zu lassen: "Na, wie hätten Sie's denn gern?" Wir sind der Meinung, daß es die Pflicht jedes Basisbürgers eines demokratisch regierten Staates ist, sich ständig mitverantwortlich zu fühlen für das, was politisch in unserem Land - und nicht nur da! - geschieht.

Deswegen wehren wir uns gegen die Atommüll-Transporte, die du, Vater Staat, uns aufzwingst. Denn wir wollen und können sie nicht mitverantworten. Und jetzt noch viel weniger, seit wir erfahren mußten, daß die Strahlungswerte der bisherigen Castor- Transporte in der Realität viel höher lagen als jeweils angegeben. Wir wollen unseren Nachkommen ihre Frage: "Wie habt ihr diese Transporte zulassen können?" nicht verlegen und unehrlich mit "Wir haben ja nichts davon gewußt." und Air konnten ja nichts tun." beantworten müssen. Wir wollen ihnen Rede und Antwort stehen können: ja, wir haben gewußt, was in Gorleben und Ahaus unter Staatschutz geschah!" Und: "Wir haben dagegen getan, was wir - gewaltlos - tun konnten."

Das werden wir auch weiterhin tun, Vater Staat. Denn wir sind freie Bürger und handeln, wenn wir es für nötig erachten. Wir geben an unsere Jugend die Botschaft weiter, daß die viel zu lange in unserem Land vernachlässigte Tugend Zivilcourage eine der wichtigsten Tugenden überhaupt ist, wenn es um das Zusammenleben in der menschlichen Gesellschaft geht. Große Teile unserer Jugend haben diese Botschaft bereits beherzigt.

Da wirft man der heutigen Jugend immer wieder vor, sie sei so angepaßt, sei nur an Unterhaltung und Konsum interessiert. Damit tut man ihr Unrecht. Wenn sie gebraucht wird, ist sie zur Stelle, fühlt sich mitverantwortlich, macht aktiv mit. Denken wir an die Schüler und Studenten, die zu Beginn des Golfkriegs zu Zehntausenden auf die Straße gingen und gegen den Wahnsinn dieses Krieges demonstrierten! Denken wir an die Schülerund Studentendemos der letzten Jahre gegen unseren Bildungsnotstand 1 Denken wir an Gorleben und jetzt auch an Ahaus, wo sich sehr viele junge Leute am gewaltfreien Widerstand beteiligten! Wir, deine Bürger, sitzen alle in einem Boot: Alte und Junge. Und wir denken nicht daran, kleinmütig aufzugeben!

Gudrun Pausewang, geb. 1928, schreibt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Einleitung

Was soll das?
30.000 Polizistinnen schützen den Castor-Transport.

Was soll das?
Weiträumige Versammlungsverbote.

Was soll das?
Herbeireden von Chaoten und Gewalttätern.

Was soll das?
Unrechtmäßige Campräumungen.

Was soll das?
Mehr als 600 Menschen in Gewahrsam.

Was soll das?
Gefangenensammelstellen als rechtsfreie Räume.

Was soll das?
Vermummte Polizeieinheiten mit Schlagstöcken gegen friedliche Demonstranten.

Was soll das?

Diese Reibung ließe sich (leider) noch lange fortsetzen.
Trotzdem erklärte der Polizeisprecher Walther Schmitz, dass der Zug nach rund 17stündiger Fahrt im Lager angelangt sei - "ohne größere Zwischenfälle!"

Ohne größere Zwischenfälle? Was soll das?

Die vorliegende Dokumentation soll aufzeigen, dass es tatsächlich eine große Anzahl von "Zwischenfällen", von "nennenswerten Zwischenfällen" gegeben hat, die vielleicht nur zur Sprache gebracht werden können, wenn wir alle "von Ort zu Ort gehen" und darüber reden.

Diese Einsicht hat auch uns vier als Redaktionsteam zusammen- und an die Arbeit gebracht.
Wir haben gemeinsam überlegt, wie wir all das, was wir am Tag X in und um Abaus beobachtet, erlebt und auch erlitten haben und was durchaus wert ist, benannt zu werden, dokumentieren können.

Wir wollten und konnten keine lückenlos dokumentierte Zeitgeschichte veröffentlichen, haben aber unsere eigenen Beobachtungen und Erlebnisse (z.B. auch in der Gefangenensammelstelle in Münster) ergänzt durch viele, sehr unterschiedliche Erfabrungsberichte.

Auch eine sehr gut besuchte Veranstaltung in der Stadthalle in Ahaus zur Aufarbeitung des Tages X" hat mit dazu beigetragen, Licht in das wohl offensichtlich von Politik und Polizei gewünschte Dunkel des Tages X zu bringen.

Wir danken an dieser Stelle all denen, die ihre Erfahrungen aufgeschrieben und damit dieses Projekt unterstützt und ermöglicht haben.

Die Berichte und Stellungnahmen sind z.T. so persönlich, dass wir sie - auch zum Schutz der Berichtenden - alle ohne Namensnennung veröffentlichen. Anonyme Zuschriften und entsprechende Interneteinträge haben wir dagegen aber bewusst nicht mit aufgenommen.

Die VerfasserInnen aller hier auszugsweise oder vollständig abgedruckten Beiträge sind uns namentlich und zum Teil auch persönlich bekannt.

Sicher wird (trotz der 100 Seiten!) schnell der Vorwurf einer gewissen Einseitigkeit hörbar werden. Sicher hat es auch eine große Anzahl von Polizeieinsätzen gegeben, die vergleichbar mit den Erlebnissen der hier zitierten Beamtin aus Wuppertal gewesen sind.

Wir sind aber der Überzeugung, dass wenn von Verantwortlichen in Politik und Polizei die Grundrechte geachtet werden, die Polizei sich rechtmäßig und damit auch verhältnismäßig verhält, dass all dies nicht besonders erwähnt werden muss - oder sind die Verhältnisse schlimmer, als wir denken?

Bei unserer Arbeit haben wir uns gegenseitig kennen und schätzen gelernt und vor allem die Erfahrung gemacht, dass es hilft, über das Unglaubliche, aber eben doch Erfahrene zu sprechen, dass dies neue Kraft, Mut und Entschlossenheit schenkt.

Deshalb haben wir auch die Einzeldokumente - von Zeitungsausschnitten, über Zitate, ganze Briefe und verschiedene Fotos - so zusammengestellt, dass sie zu Gesprächen, zu Rückfragen auch an eigene Erinnerungen anregen, dass sie neugierig machen, andere Betroffene zu fragen, und mutig werden lassen, die Verantwortlichen zur Rede zu stellen.

Darum haben wir die Leserin und den Leser nicht an die Hand nehmen wollen, keine langen Erklärungen, Erläuterungen und Kommentare hinzugefügt, sondern das Anstößige so aufbereitet, dass es frag-würdig wird. Dass all die hier aufgeworfenen Fragen eines Tages vielleicht besser beantwortet werden als in dem peinlichen und fast schon nicht mehr zitierfähigen Brief aus dem Innenministerium, ist in einer Demokratie Aufgabe für alle Bürgerinnen und Bürger.

Hierzu möchten wir beitragen, indem wir die Leserinnen und Leser ermutigen: "Jetzt x-tra."

Ingrid - Maria - Mechthild - Werner

Zu beziehen ist dies Broschüre beim Herausgeber:

Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus"
Postfach 1165
48683 Ahaus
fon 02561/961791 - fax 02561/961792
mail@bi-ahaus.de

Preis: 7,50 Euro (plus 2,50 Euro Porto+Verpackung)


film/doku/video.

Wir empfehlen...


trainstopping.

Ein Video über den Widerstand gegen den Castortransport nach Ahaus im März 98
1998, Mini DV, 60 Min.

Der 60-minütige Dokumentarfilm wurde auf professionellem Digital-Videoequipment von einer Gruppe von 16-18jährigen Wuppertaler Schülerinnen und Schülern anläßlich des CASTOR-Transportes in das Atomzwischenlager Ahaus im März 98 mit Unterstützung durch 3 Medienpädagogen des "Medienprojektes der Stadt Wuppertal" gedreht. Er thematisiert den Widerstand im Umfeld des CASTOR-Transportes.

Aspekte des Videos sind: die Demonstrationen in Ahaus und Münster, Widerstandsaktionen, Gleisbesetzungen und deren Räumung, Polizeigewalt gegen den Widerstand der DemonstrantInnen, das Leben der DemonstrantInnen in den Camps, Interviews mit der Bevölkerung vor und während des Transportes, mit Gefangenen (nach ihrer Freilassung), GleisbesetzerInnen etc. und eine Reflexion der jugendlichen FilmemacherInnen selbst.

Nach der Uraufführung in Wuppertal wird das Video bundesweit für die politische Bildungsarbeit vertrieben. Die Gewinne aus dem Vertrieb werden vom "Medienprojekt" dem "Rechtshilfefond" zur Verfügung gestellt, welcher DemonstrantInnen bei ihren ausstehenden Gerichtsverfahren finanziell unterstützt.

Das Video kostet 20,- DM (bei privater Nutzung) bzw. 50,- DM (mit dem Recht der öffentlichen Aufführung und des nicht-gewerblichen Verleihs)

Bestellungen:
Medienprojekt der Stadt Wuppertal
Jugendvideoproduktionen 5/98
fon: 0202/563 2647,
fax: 0202/563 8137
oder:
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus"
Postfach 1165
48683 Ahaus
fon 02561/961791 - fax 02561/961792
mail@bi-ahaus.de

 

 

 

 

update
08.11.2009

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