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UWG-Position, 17. September 2006

Kostenbremse treten statt Gewinne maximieren

von Dieter Homann

Die Strompreise steigen um 9 %, das Heizen wird erheblich teurer, obendrauf dann noch einmal die Mehrwertsteuererhöhung von 16 auf 19 %: Nicht zu Unrecht wird der Bürger als Endverbraucher bei solchen Schlagzeilen immer ärgerlicher, denn er hat das letztlich auszubaden.

Wann sind die Gehälter gestiegen, wann sind eigentlich die Renten das letzte Mal gestiegen: Können wir uns daran erinnern? Hier hat sich der Verbraucher an Nullrunden gewöhnen müssen.


UWG-Fraktionsvorsitzender
Dieter Homann
Von der Gewinnausschüttung der Stadtwerke Ahaus GmbH in Millionenhöhe für den Stadtsäckel mag der Bürger ja noch profitieren. Doch wenn in ähnlicher Höhe ein Betrag an die RWE zu zahlen ist, so wird der Energieriese noch riesiger. Der Bürger hingegen spürt lediglich die Leere in seiner Kasse.

Jetzt sind der Aufsichtsrat der Stadtwerke Ahaus GmbH, und dabei insbesondere die vom Rat gewählten Vertreter, gefordert, endlich die Kostenbremse zu treten. Die angekündigten, massiven Preiserhöhungen sind nicht notwendig oder gar sinnvoll, sondern schröpfen nur die Kassen des „kleinen Mannes“.

Die Wende zu einer bürgerfreundlichen Energiepreispolitik muss auf die Tagesordnung – noch ist es nicht zu spät.

Dieter Homann
Fraktionsvorsitzender UWG Ahaus


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