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UWG-Pressemitteilung, 03. Mai 2005
UWG Ahaus versendet Fragenkatalog zur Sicherheit des bevorstehenden Castor-Transports
Darin geht die UWG auf massive Sicherheitsbedenken zu den geplanten Castor-Transporten von Dresden nach Ahaus ein.  Die UWG will vor allem wissen, welche Grenzwerte für radioaktive Strahlung die Castor-Behälter einhalten müssen, ob unterwegs Messungen an den Behältern vorgenommen werden, welche Unfallszenarien für die Castor-Transporte eingeübt wurden, ob es einen Katastrophenschutzplan gibt und welche Schutzvorkehrungen für die betroffenen LKW-Fahrer und die begleitenden Polizeibeamten getroffen wurden. Außerdem weist die UWG darauf hin, dass die Atomtransporte nicht versichert sind. Die Fragen sind von großer Bedeutung, weil es um die Sicherheit der Transporte, der Castoren, der Begleitmannschaften und der AnwohnerInnen der 600 km langen Autobahnstrecke geht. Bis jetzt hat sich keine der verantwortlichen Stellen zu diesen wichtigen Themen geäußert. Wir erwarten deshalb von den betroffenen Ministerien und Behörden, dass sie die Anfrage nun möglichst rasch und umfassend beantworten, da die ersten Transporte bereits in drei Wochen fahren können.
Castor-Transporte von Rossendorf nach Ahaus"Sehr geehrte Damen und Herren!
In diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen folgende Fragen stellen: 1. Werden Sie die Transporttermine vorab öffentlich bekanntgeben? Wenn nein, warum nicht? 2. Welche Grenzwerte für radioaktive Strahlung müssen an der Oberfläche der Castor-Behälter eingehalten werden, welche im Abstand von 2 Metern? 3. Wie wird die Einhaltung der Grenzwerte während der Transportphase kontrolliert? Sind unterwegs Kontrolluntersuchungen geplant? Wenn ja, wie sehen diese Untersuchungen aus und wie lange benötigt man für ihre Durchführung? Was passiert, wenn unterwegs eine Überschreitung der Grenzwerte festgestellt wird? Müssen die Castor-Behältern dann zurückgebracht werden oder dürfen sie nicht mehr von der Stelle bewegt werden? 4. Welche Schutzmaßnahmen gegen radioaktive Belastung sind für die betroffenen LKW-Fahrer und für die begleitenden Polizei-Einsatzkräfte vorgesehen? 5. Wie lange darf der Castor-LKW-Konvoi maximal ohne Pause auf der Autobahn unterwegs sein? Wie oft sind Fahrerwechsel gesetzlich vorgeschrieben? Wie oft müssen die polizeilichen Begleitmannschaften ausgewechselt werden? 6. Mit welchem maximalen Tempo darf ein Gefahrstoff-Transport dieser Gefahrenklasse über die Autobahn und über die betroffenen Bundes- und Landstraßen bei Dresden und Ahaus fahren? 7. Welche Beschränkungen gibt es für mögliche Pausenorte? Dürfen nur Rasthöfe einer bestimmten Größenordnung von den Castor-LKWs angefahren werden? Dürfen die Castor-LKWs für Pausen die Autobahn unterwegs verlassen? 8. Wurden vorab Testfahrten mit beladenen MTR-2-Behältern durchgeführt? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? 9. Wurden vorab Unfallszenarien für die Castor-Transporte durchgespielt? Wenn ja, welche? Welche Maßnahmen sind zum Beispiel geplant, falls ein Castor-LKW eine Reifenpanne oder einen Motorschaden hat? Was ist geplant, falls der Motor anfangen sollte zu brennen? Muss die Unfallstelle evakuiert werden? Muss die gesamte Kolonne auf der Autobahn warten, bis der Schaden behoben ist? 10. Liegen Untersuchungen vor, wie die Castor-MTR-2-Behälter auf die Fahrtbelastung reagieren? 2004 wurde der Geschäftsführer der Nuclear Cargo Service in der Presse mit der Bemerkung zitiert, dass die Behälter für einen Bahntransport durch die entstehende Belastung ungeeignet seien. Stellen Schlaglöcher, unsanfte Fahrweise o.ä. eine Belastung für die MTR-2-Behälter da? Bei welchem Unfallszenario sehen Sie Risiken für die Dichtigkeit der Behälter? Auf welchen Berechnungen beruhen Ihre Annahmen? 11. Gibt es für die Castor-Transporte einen Katastrophenschutz- oder Evakuierungsplan? Wie schnell könnte bei einem schweren Unfall mit Austritt von radioaktiver Strahlung dieser Austritt gestoppt werden? Wer ist dafür ggf. zuständig und wo sind diese speziellen Einsatzkräfte stationiert? Ist eine sofortige Information und Warnung von AnwohnerInnen vorbereitet? 12. Werden die Castor-Transporte im „fließenden Verkehr“ rollen oder sind entsprechende Sperrungen der betroffenen Autobahnen geplant? In welchem Umfang werden diese Sperrungen ausfallen? 13. Was passiert, wenn die Transportkolonne in einen Stau kommt? Parken die Castor-LKWs dann mitten im Stau und warten, bis sich der Stau aufgelöst hat? 14. Nach unseren Informationen gibt es keine Versicherung für die Castor-Transporte. Sind diese Informationen zutreffend? Wenn ja, warum wurde keine Versicherung abgeschlossen? Wer kommt im Schadensfall für verursachte Schäden auf? Aufgrund der Transportplanung erwarte ich Ihre kurzfristige Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüßen Dieter Homann Fraktionsvorsitzender"
>aktuell. >juni05. >rückblick castor aus rossendorf x3.
Kath. Frauengemeinschaft Deutschland, Ahaus, 06. Juni 2005 >aktuell. >juni05. >rückblick castor aus rossendorf x2. >aktuell. >mai05. >rückblick castor aus rossendorf x1. >aktuell. >mai05. >rückblick castor aus rossendorf vorlauf x1.
Münsterland-Zeitung, 25. Mai 2005
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 23. Mai 2005
Münsterland-Zeitung, 11. Mai 2005
Münsterland-Zeitung, 03. Mai 2005
Die Tageszeitung, 28. April 2005
Münsterland-Zeitung, 19. April 2005
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung 05. April 2005
Münsterland-Zeitung, 30. März 2005
Münsterland-Zeitung, 15. März 2005
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 14. März 2005
Die Tageszeitung, 10. März 2005
Die Tageszeitung, 28. Februar 2005
Münsterland-Zeitung, 24. Februar 2005
WDR, 20. Februar 2005
Münsterland-Zeitung, 10. Februar 2005
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 14. Januar 2005
Westfälische Nachrichten, 23. Dezember 2004
Münsterland-Zeitung, 15. Dezember 2004
Freie Presse Sachsen, 11. November 2004
Die Tageszeitung, 09. November 2004
Münsterland-Zeitung, 28. Oktober 2004
WDR, 21. Oktober 2004
Leipziger Volkszeitung, 13. Oktober 2004
Münsterland-Zeitung Ahaus 12. Oktober 2004
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., Pressemitteilung, 06. Oktober 2004
Sächsische Zeitung, 28. September 2004
Münsterland-Zeitung, 28. September 2004
ahaus-online.de, 11. September 2004
WDR, 01. September 2004
Westfälische Nachrichten, 20. August 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus", WigA Münster, Pressemitteilung, 06. August 2004
WDR, 06. August 2004
Münsterland-Zeitung, 17. Juli 2004
Münsterland-Zeitung, 03. Juli 2004
DDP-Agenturmeldung, 02. Juli 2004
Münsterland-Zeitung, 24. Juni 2004
WDR, 08. Juni 2004
Sächsische Zeitung, 13. Mai 2004
Münsterland-Zeitung, 19. April 2004
Münsterland-Zeitung, 02. April 2004
Münsterland-Zeitung, 31. März 2004
Münsterland-Zeitung, 24. März 2004
Die Tageszeitung, 18. März 2004
Münsterland-Zeitung, 13. März 2004
Westline, 10. März 2004
Münsterland-Zeitung, 10. März 2004
Neue Ruhr-Zeitung, 06. März 2004
Münsterland Zeitung, 04. März 2004
Münsterland Zeitung, 03. März 2004
Sächsische Zeitung, 01. März 2004
Die Tageszeitung u.a., 20. Februar 2004
Sächsische Zeitung, 20. Februar 2004
Münsterland-Zeitung, 17. Februar 2004
Leipziger Volkszeitung, 07. Februar 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., 02. Februar 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus" u.a., 01. Februar 2004
BI "Kein Atommüll in Ahaus", 20. Januar 2004
Münsterland Zeitung, 15. Januar 2004
Die Tageszeitung, 11. Januar 2004
Münsterland Zeitung, 19. Dezember 2003
Die Tageszeitung, 19. Dezember 2003
Westfälische Nachrichten, 19. Dezember 2003
Münsterland Zeitung, 18. Dezember 2003
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen u.a., 17. Dezember 2003
Münsterland Zeitung, 02. Dezember 2003
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen/Grüne Liga Sachsen
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