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UWG-Pressemitteilung, 17. September 2006

UWG gegen neue Atomtransporte nach Ahaus

Fraktionsklausur spricht sich für Senkung der Stadtwerke-Preise und Sicherung der Bäder aus

Ahaus. Zu ihrer turnusmäßigen Klausurtagung kamen die Mitglieder der Fraktion der Unabhängigen Wählergruppe Ahaus (UWG) an diesem Wochenende in Alstätte zusammen. Eine Bilanz der bisherigen Arbeit der Fraktion stand ebenso auf der Tagesordnung wie die Zukunft der Ahauser Bäder, die Entwicklung der Energiepreise und die jüngst bekannt gewordenen Einlagerungspläne der BZA.


UWG-Vorsitzender Hubert Kersting
Dabei war sich die Fraktion einig in dem Punkt, dass eine Verteuerung der Energie zu Lasten der Verbraucher nicht erforderlich sei. Dies zeige die Gewinnsituation der Stadtwerke mehr als deutlich. UWG-Vorsitzender Hubert Kersting mahnte deutlich an, dass die Stadt Ahaus ihren Einfluss gegen weitere Preissteigerungen der Stadtwerke geltend machen müsse. Ziel müsse eine Entlastung der Bürger sein, nicht ein größtmöglicher Gewinn für die Stadtwerke.

Eine erste Bewertung des Gutachtens zur Situation der Bäder in Ahaus und Alstätte zeige, so Jürgen Goerke, dass kostspielige Spaßbäder für Ahaus nicht der richtige Weg seien. Goerke: „Die Grundversorgung mit einem neuen Hallenbad am Standort des Wellenbades und der Erhalt des Freibades in Alstätte seien sinnvoll, aber auch notwendig.“ Bei den Eintrittspreisen hält die Fraktion die Einführung einer „Ahaus-Card“ für eine gute Lösung, um der Ahauser Bevölkerung auch in Zukunft eine kostengünstige und familienfreundliche Nutzung der Bäder zu bieten.


UWG-Ratsmitglied Jürgen Goerke
Auf heftige Kritik in der UWG-Fraktion stieß die Absicht von BZA, Genehmigungsanträge für eine ergänzende Nutzung des Zwischenlagers zu stellen. Ganz gleich, welche Parteienkonstellation in den vergangenen Jahren die Bundesregierung gestellt habe, es sei keinem gelungen, in der Endlagerfrage weiterzukommen. Und so lange diese Frage nicht geklärt sei, so Fraktionssprecher Dieter Homann, kann das Ahauser Zwischenlager nur als Endlager gesehen werden.

Für die nun von BZA angestrebten Einlagerungen in Ahaus müsse das Verursacherprinzip gelten. Homann ließ keinen Zweifel daran, dass sich die UWG Ahaus auch in Zukunft gemeinsam mit der Bevölkerung gegen jegliche weitere Einlagerung im Zwischenlager zur Wehr setzen werde. Die UWG-Fraktion fordert eine rechtzeitige und umfassende Aufklärung der Ahauser Bevölkerung über die Einlagerungspläne. Homann hat sich diesbezüglich im Auftrag der Fraktion in einem Schreiben an Bundes- und Landesregierung sowie die zuständigen Behörden gewandt.


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