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UWG-Pressemitteilung, 16. August 2004
Gefährdung des Fortbestandes des Heilpädagogischen Kindergartens "Die Arche"Homann: "Förderung der Kinder und Familien oberste Priorität"Pressemeldungen über die Gefährdung des Fortbestandes des Heilpädagogischen Kindergartens "Die Arche" (wir berichteten) hat Dieter Homann, Bürgermeisterkandidat der UWG, Ende Juli zum Anlass genommen, sich in einem Schreiben an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe für den dauerhaften Erhalt der Arche einzusetzen. Die Förderung der Kinder und Familien, so Homann in seinem Schreiben, müsse bei anstehenden Entscheidungen oberste Priorität einnehmen. In einer jetzt eingegangenen Stellungnahme an Homann sichert das Landesjugendamt zu, dass jedes Kind auch weiterhin den individuell bedarfsgerechten Platz erhalten werde und die Jugendämter in die Bedarfsplanung einbezogen werden. Das Wunsch- und Wahlrecht der Eltern sei rechtlich garantiert und könne und solle nicht angetastet werden. Trotz des Beschlusses des Landschaftsausschusses, die gemeinsame Förderung von behinderten und nicht behinderten Kinder in integrativen Gruppen und ihrem unmittelbaren Lebensumfeld umzusetzen, sei es zu keinem Zeitpunkt um eine Auflösung der heilpädagogischen Einrichtungen gegangen. Das Landesjugendamt macht jedoch auch deutlich, dass in provisorischen heilpädagogischen Gruppen Plätze abgebaut werden, gleichwohl heilpädagogische Einrichtungen weiterhin in ihrem Bestand gesichert seien. Bei einem Abbau von Plätzen in provisorischen Gruppen müsse eine gleichwertige Alternative geschaffen werden, fordert Dieter Homann für die UWG. Die Anzahl von Kindern sei nach wie vor steigend, was auch vom Landesjugendamt bestätigt werde.
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