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UWG-Pressemitteilung, 26. Februar 2004
Dieter Homann kandidiert für das BürgermeisteramtKlares Votum der UWG-Mitglieder für FraktionsvorsitzendenDen "politischen Aschermittwoch" nutzte die Unabhängige Wählergruppe Ahaus (UWG) in diesem Jahr, um die Weichen für die Kommunalwahl im September zu stellen: Einstimmig wählte die Mitgliederversammlung den 41-jährigen Dieter Homann, der seit 1999 Fraktionsvorsitzender der UWG ist, zu ihrem Kandidaten für das Bürgermeisteramt.
Vor seiner Wahl stellte Homann der Versammlung seinen persönlichen und politischen Werdegang vor: Als gebürtiger Ahauser wuchs er mit seinen zwei Brüdern in einem politisch interessierten Elternhaus auf. Nach dem Besuch des Alexander-Hegius-Gymnasiums nahm er in Vechta das Studium der Sozialpädagogik/Sozialarbeit auf, das er 1986 mit dem Diplom abschloss. Bevor er 1999 in die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des Caritasverbandes in Ahaus wechselte, war er über 13 Jahre im Kinderwohnheim Dülmen beschäftigt. In seinem beruflichen Alltag sei er schon immer gefordert gewesen, schwierige Situationen zu analysieren und kurzfristig Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Seine politischen Wurzeln sieht Homann in der kirchlichen Jugendarbeit. Dort habe er sich in der KSJ-Gruppe in Ahaus einige Jahre als Gruppen- und Stadtgruppenleiter engagiert. Mit vielen Mitstreitern habe er sich seinerzeit für die verbandliche, aber auch die offene Jugendarbeit und die Einrichtung eines Jugendzentrums stark gemacht. In die UWG sei er 1984 eingetreten und war von 1985 bis deren 1991 zweiter Vorsitzender. Als jüngstes Mitglied wurde er 1989 in den Ahauser Stadtrat gewählt, dem er seither angehört. 1995 trat Homann für sechs Jahre die Nachfolge von Manfred Lück als Vorsitzender an, seit 1999 ist er sein Nachfolger als Sprecher der UWG-Fraktion. Seine politischen Schwerpunkte setzte Homann in der Familien- und Jugendpolitik, der Schaffung sicherer Arbeitsplätze durch entsprechende Förderung der heimischen Industrie und des Gewerbes sowie die Stärkung der Mitbestimmungsmöglichkeiten für die Bürger. Es könne nicht angehen, dass die Politik immer wieder den Bürger zusätzlich belastet, sich aber gleichzeitig sträube, beim Sparen mit gutem Beispiel voranzugehen. Entsprechende Anträge der UWG seien in der Vergangenheit immer wieder von der CDU abgelehnt worden. Als Bürgermeister verfolge Homann die Ziele, ein familienfreundliches Klima in Ahaus zu schaffen, die Verkehrssicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer verstärkt in den Blick zu nehmen, den Schuldenstand durch den Verzicht auf unnötige Großprojekte abbauen und die Entwicklung der Wirtschaft zu fördern. Die Attraktivität von Ahaus als Einkaufsstadt gilt es zu stärken: Homann: "Ahaus soll wieder in der 1. Liga mitspielen!" Außerdem sei es längst überfällig, dass sich die Ahauser Politik in aller Deutlichkeit gegen die weitere Einlagerung von Atommüll im BZA positioniere. Dafür seien neue politische Mehrheiten im Stadtrat notwendig, wofür sich Homann in den kommenden Monaten mit aller Kraft einsetzen werde.
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