| Ahaus | Alstätte | Graes | Ottenstein | Wessum | Wüllen | ||||||||||||||||||
![]()
|
![]() |
|
||||||||||||||||
>presse.
|
||||||||||||||||||
|
UWG-Pressemitteilung, 24. Juni 2004
Unabhängige Wählergruppe Ahaus feiert 25-jähriges Bestehen"BürgerInnenwille hat Vorfahrt"Unter dem Motto "Bürgerwille hat Vorfahrt" fanden sich im Jahr 1979 engagierte Bürger aus Ahaus zusammen und gründeten eine Unabhängige Wählergruppe als Alternative zu den bestehenden Parteien. Wesentliche Schwerpunkte der politischen Arbeit waren die Planungen für ein Ahauser Atommülllager, aber auch der Umgang mit den Steuergeldern. Doch die UWG hat sich in viele politische Bereiche eingemischt: Die Jugend- und Seniorenarbeit, die Sicherheit im Straßenverkehr für die schwächeren Verkehrsteilnehmer, Bürgerbeteiligung und Transparenz politischer Entscheidungen. Wichtiges Thema bei der Gründung der UWG war auch die Innenstadtsanierung, die damals so aktuell auf der politischen Tagesordnung stand wie heute. Landwirte und Lehrer, Elektriker und Betriebswirte, jung und alt, Frauen und Männer waren und sind in der UWG vertreten: Menschen mit teilweise sehr unterschiedlichen Motiven, doch gemeinsam war ihnen: es waren keine Politiker und erst recht keine Parteistrategen. So war es für den gebürtigen Wuppertaler Manfred Lück als erstem Vorsitzenden der UWG nicht immer leicht, die Ziele der UWG auf einen Nenner zu bringen. Mit großem Geschick hat er über 16 Jahre als Vorsitzender der UWG und auch der Fraktion die Interessen gebündelt und die UWG zur dritten politischen Kraft in Ahaus entwickelt. Sein Nachfolger, erst als Vorsitzender der UWG, dann auch in der Fraktion, Dieter Homann, hat seine Wurzeln in Ahaus. Im Jahr 2001 hat Hubert Kersting aus Wüllen den Vorsitz der UWG übernommen. "Erdrutsch bei der Kommunalwahl - Sensation in Ahaus: UWG gewinnt 10 Sitze" titelte die Münsterland Zeitung nach der ersten Kommunalwahl für die UWG am 30. September 1979. Für über 25 %, in der Innenstadt sogar für 33 %, der Ahauser Bürgerinnen und Bürger war die UWG "erste Wahl". Die UWG gewann 9 Mandate von der CDU, eins von der SPD. Dieses Ergebnis führte dazu, dass erstmals die bundesdeutschen Medien ihre Scheinwerfer auf Ahaus richteten: Presse, Funk und Fernsehen gaben sich die Klinke in die Hand. Zwar konnte die UWG das überragende Wahlergebnis von 1979 in ihrer Folgezeit nicht wiederholen, doch hat sie sich zu einer festen Größe in der Ahauser Kommunalpolitik und im Rat der Stadt Ahaus entwickelt. War die UWG in den 25 Jahren ihres Bestehens auch stets in der Oppositionsrolle im Ahauser Stadtrat, so konnte sie im Laufe der Zeit dennoch beachtliche Erfolge vorweisen. Wurden die Anliegen der UWG von der Mehrheitsfraktion meist abgelehnt, so wurden sie einige Zeit später, neu formuliert, von eben dieser erneut vorgetragen und beschlossen. Auf diese Weise hat die UWG das Geschehen in der Stadt Ahaus auf vielfältige Weise geprägt: So waren Akzente der Jugendpolitik mit dem Haus der offenen Tür Anfang der 80-er Jahre ebenso wie der Aufbau des LOGO Ende der 90-er Jahre, in der Seniorenpolitik mit der Förderung unterschiedlichster Einrichtungen und in der Frauenpolitik mit der Einstellung der Gleichstellungsbeauftragten nicht zuletzt auf die Initiative der UWG zurückzuführen. In der Verkehrspolitik hat sich die UWG an vielen Stellen in Ahaus erfolgreich für eine Verkehrsberuhigung wie auch für Querungshilfen für die schwächeren Verkehrsteilnehmer eingesetzt. Ein besonderer Einsatz lag für die UWG in dem Bereich der Sozialpolitik, wo sich Jürgen Goerke als Vorsitzender des Sozialausschusses lange Jahre für eine menschenwürdige Sozialpolitik eingesetzt hat, aber auch immer wieder als Vermittler bei Einzelschicksalen eingeschaltet wurde. Wie ein roter Faden zieht sich das Engagement der UWG gegen die Ahauser Atommüllpläne durch ihre Geschichte, wo sie Seite an Seite mit der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus", zahlreichen Umweltverbänden und nicht zuletzt gemeinsam mit vielen Menschen aus der Ahauser Bevölkerung gekämpft hat. Auch hat sich die UWG seit ihrer Gründung mit Beträgen in sechsstelliger Höhe an den juristischen Schritten gegen das BZA beteiligt. In einer kleinen Feierstunde wird am kommenden Sonntag die UWG mit Vertretern aus Ahauser Vereinen und Verbänden, Parteien und Kirchengemeinden Rückschau halten auf 25 Jahre unabhängige politische Arbeit in Ahaus.
Lernen Sie die Kandidatin oder den Kandidaten der UWG in Ihrem Wahlkreis kennen auf den >kandidaten. -Seiten.
|
||||||||||||||||||
| update |
|
|||||||||||||||||