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UWG-Pressemitteilung, 19. März 2004
UWG Ahaus kritisiert Haltung der NRW-Landesregierung als doppelzüngigAufruf zu Teilnahme an SonntagsspaziergängenIn den letzten Wochen hat die rotgrüne Landesregierung die Pläne, den Atommüll aus dem Forschungsreaktor Rossendorf nach Ahaus zu transportieren, als völlig überflüssig und unsinnig bezeichnet. Die jetzt bekannt gewordene Forderung der NRW-Regierung, den Transport von der Straße auf die Schiene zu verlagern, verurteilt die UWG als doppelzüngig. Diese Entscheidung, so UWG-Fraktionsvorsitzender Dieter Homann, bringe in keinster Weise einen Sicherheitsgewinn, sondern verschiebe lediglich Zeit und Raum der unkalkulierbaren Transport- Risiken. Daher fordere die UWG nochmals Bundes- und Landesregierung auf, ihre Energie nicht darauf zu verwenden, Pläne zu schmieden, wie sie den Transport möglichst reibungslos nach Ahaus bringen. Die Sinnlosigkeit der Verschiebung des Atommülls müsse endlich dazu führen, gemeinsam mit der sächsischen Landesregierung entsprechende Genehmigungsschritte auf den Weg zu bringen, die eine weitere Lagerung in Rossendorf ermöglicht. Die UWG zeigt sich überzeugt davon, dass der Widerstand unvermindert weitergehe, solange die Transportpläne nur aufgeschoben und nicht aufgehoben seien. Ein erstes deutliches Zeichen werde der kommende Sonntagsspaziergang setzen, zu dem auch die UWG die Menschen aus Ahaus und der Region zur Beteiligung aufrufe.
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