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UWG-Pressemitteilung, 03. November 2004
UWG Ahaus stellt Weichen für kommende LegislaturperiodeWahl von GremienvertreterInnen und Rückblick auf Kommunalwahlen 2004Auf der jüngsten Mitgliederversammlung der UWG Ahaus verglich UWG-Vorsitzender Hubert Kersting bei einer ausführlichen Analyse des Ergebnisses der Wahl die Entwicklung der letzten 15 Jahre den rasanten Anstieg der wahlberechtigten Bürger (1994: 23.271 - 2004: 28.500) mit einer drastischen Verringerung der Wahlbeteiligung (1994: 83,5 % - 2004: 59,3 %). Zwar habe die UWG im Vergleich zur letzten Kommunalwahl 0,3 % verloren, doch konnte sie insgesamt zahlreiche Bürger überzeugen, eine neue Politik der UWG mitzutragen. Als besonders erfreulich bezeichnete Hubert Kersting die beträchtlichen Zugewinne der UWG in einigen Ortsteilen und Wahlbezirken, aber auch bei der Bürgermeisterwahl in 19 von 21 Wahlbezirken. In der anschließenden Aussprache wurde betont, dass es wichtig sei, dem Bürger die Arbeit und Erfolge des Engagements der UWG durch intensive Öffentlichkeitsarbeit noch deutlicher zu machen. In diesem Zusammenhang zeigte Dieter Homann, Fraktionsvorsitzender der UWG auf, dass in der vergangenen Legislaturperiode kaum eine Ratssitzung vergangen sei, in der die UWG nicht Anliegen der Bürger sowie eigene Vorschläge zu einer Stadtentwicklung vorgetragen hat, die sich unter anderem für eine bürgernahe Politik, für eine Erhöhung der Verkehrssicherheit und ein familienfreundliches Ahaus eingesetzt haben. Aufgrund der näher rückenden Pläne, Atommüll aus dem Forschungsreaktor Rossendorf nach Ahaus zu transportieren, verabschiedete die Mitgliederversammlung einstimmig die von Dieter Homann vorgestellten Schreiben an Bundesumweltminister Trittin, Ministerpräsident Steinbrück sowie Landesumweltministerin Bärbel Höhn. Es könne nicht sein, so die UWG, dass die Landesregierung nach Monaten des Widerstandes aufgrund der im Frühjahr 2005 anstehenden Landtagswahl aus taktischen Gründen ihren Widerstand gegen die geplanten Castor-Transporte nun aufgibt. In ihren Schreiben fordert die UWG die verantwortlichen Ministerien auf, auch zukünftig alle politischen und juristischen Möglichkeiten zu nutzen, um die aus Sicherheits- wie Kostengesichtspunkten überflüssige Atommüllverschiebung zu verhindern. Schließlich wählte die Mitgliederversammlung ihre Vertreter für die städtischen Ausschüsse und Gremien. Wie auch bei der Ratsfraktion ist es dabei gelungen, eine gute Mischung aus allen Alters- und Berufsgruppen zu finden und Frauen und Männer gleichermaßen zu berücksichtigen.
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