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Brennelemente'zwischen'lager

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass große Teile gerade der Ahauser Bevölkerung der mit großem, letztendlich unkalkulierbarem Risiko behafteten Atomstromerzeugung sehr kritisch gegenüberstehen. Durch den Castortransport mit massivem Polizeieinsatz und den anschließenden Kontaminationsskandal wird immer mehr Menschen in Ahaus deutlich, welchen Preis sie mit dem Atomlager in ihrer Nähe bezahlen müssen.

Die UWG lehnt seit ihrer Gründung im Jahre 1979, die Lagerung von Atommüll in Ahaus ab. Sie hat den Widerstand dagegen von Anfang an mitorganisiert. Gerade am Ahauser Lagerungskonzept bestehen erhebliche Zweifel an der Langzeitsicherheit der vorerst für 40 Jahren genehmigten Behälter. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der breite Widerstand, so mühsam er war, nicht ohne Erfolge blieb. So steht in Ahaus nur die "eine" Lagerhalle, die auch nur zu einem Bruchteil gefüllt ist und in Deutschland wird ernsthaft über den Atomausstieg verhandelt.

Die UWG fordert, den Ausstieg aus der Atomenergie sofort umzusetzen. Auch in Zukunft wird die UWG in enger Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative "Kein Atomüll in Ahaus" und der wachsenden Unterstützung durch weitere Gruppen versuchen, diese Ziele frei von parteipolitischen Zwängen zu verwirklichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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08.11.2009

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