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Undicht und unsicher...

Brennelemente'zwischen'lager

Die Verhinderung der Pläne für ein Brennelemente-Zwischenlager war in den siebziger Jahren ein wesentliches Motiv zur Gründung der UWG Ahaus. Daher hat die UWG in den 25 Jahren ihres Bestehens, gemeinsam mit Umweltinitiativen und kirchlichen Verbänden, wesentlich den Widerstand gegen das Atommüll-Lager geprägt.

Für die UWG bestehen erhebliche Zweifel an der Langzeitsicherheit der Castor-Behälter und am Lagerungskonzept. Auch die Risiken der Atommülltransporte sind unkalkulierbar. Gerade vor dem Hintergrund der verheerenden Terroranschläge der letzten Jahre müssen die Sicherheitskriterien einer neuen Bewertung unterzogen werden.

Die in diesem Jahr geplanten Castor-Transporte aus Rossendorf sind überflüssig, da in Rossendorf eine Transportbereitstellungshalle zur Verfügung steht, die von der Bauweise dem Ahauser Zwischenlager entspricht. Diese Castor-Behälter sollen in 18 Transporten über die Straße nach Ahaus gebracht werden, was für die Menschen in Ahaus, der Region und entlang der über 600 km langen Transportstrecke einen Ausnahmezustand bedeuten würde. Den Menschen in und um Ahaus ist diese Situation mit dem massiven Polizeieinsatz und den daraus resultierenden Konsequenzen vom letzten Castor-Transport aus dem Jahre 1998 bekannt.

Nach Angaben der NRW-Landesregierung sollen für diese Transporte Kosten in Höhe von etwa 50 Millionen Euro allein für das Land Nordrhein-Westfalen anfallen. Das ist eine völlig überflüssige und unnötige Verschwendung von Steuergeldern. Gerade in den Zeiten leerer Kassen ist eine solche Steuerverschwendung unverantwortlich und der Bevölkerung nicht zuzumuten.

Die UWG setzt sich dafür ein, dass in Zukunft kein weiterer Atommüll in Ahaus eingelagert wird und die Erkundungen für ein Endlager wieder aufgenommen werden. Sie wird sich auf politischer Ebene, aber auch bei der Unterstützung des friedlichen Widerstandes wie in der Vergangenheit hierfür nachdrücklich engagieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

update
08.11.2009

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