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Stadtentwicklung

Während die Zahl der Einwohner in Ahaus in den letzten Jahren stark zugenommen hat, haben sich die Einkaufsmöglichkeiten für die Bevölkerung gleichzeitig stark verringert. Das CDU-geprägte Stadtmarketing der letzten Jahrzehnte hat immer mehr Ladenleerstände in der Innenstadt und damit die Attraktivität der "Einkaufsstadt, die alles hat" zum Stillstand gebracht bzw. in Teilen sogar zurückentwickelt. Es fehlen Geschäfte, die zur Organisation des täglichen Lebens unentbehrlich sind. Mit derartigen Lücken wird die Verödung der Innenstadt noch vorangetrieben. Die vielen Ladenleerständewerden oft durch nur kurzzeitig existierende Geschäfte besetzt. Damit wird allerdings der Mange an Spielzeug-, Haushaltswaren- oder Musikgeschäften nicht ersetzt. Diese Mängel werden auch nicht durch eine Luxus-Sanierung des "Jute-Geländes" behoben.

Andere Städte vergleichbarer Größenordnung haben in der Vergangenheit eine sehr positive Entwicklung machen können, ohne dabei auf BZA-Gelder zurückgreifen zu können oder zu müssen. Um auch in Ahaus wieder eine attraktive Innenstadt entwickeln zu können, sind interessante und vielseitige Einkaufsmöglichkeiten unerlässlich. Die Frage des Pflasters der Fußgängerzone spielt dabei nur eine nachgeordnete Rolle. Hierbei ist daher unter finanziellen Aspekten nach kostenbewussten und gleichwohl attraktiven Lösungen zu suchen.

Der Stadtmarketing-Prozess der vergangenen Jahre hat unter Beteiligung vieler Interessengruppen und engagierter Bürger viele Schwachpunkte in Ahaus und den Ortsteilen aufgezeigt. Diese gilt es weiterhin zu prüfen und nach und nach abzubauen, damit auch Ahaus zukünftig wieder in der 1. Liga mitspielen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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08.11.2009

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