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Verkehr

Durch die stetig steigenden Einwohnerzahlen nimmt der Verkehr in Ahaus ständig zu. Die Lärmbelastung steigt, während die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer, Kinder und Senioren sinkt.

Zwar ist das Auto in unserer ländlichen Region kaum zu ersetzen, doch es gilt in Zukunft, dem öffentlichen Personennahverkehr und der Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer verstärkt Beachtung zu schenken.

Ahaus ist eine Radfahrer-Stadt. Zahlreiche Radwege sind angelegt. Die Wirtschaftswege sind gut ausgebaut. Engagierte Bürger haben aber deutlich gemacht, dass an vielen Stellen im Stadtgebiet erhebliche Verbesserungsmöglichkeiten zur Sicherheit der Radfahrer bestehen. Hier fordern wir über das bisherige Maß hinaus weitere Maßnahmen, die die Sicherheit erhöhen.

Die Sicherheit, gerade der jungen und älteren Radfahrer kann durch innovative Konzepte wie "Alle-Richtungen-Grün" weiter erhöht werden. Unsere holländischen Nachbarn sind uns da in vielem voraus. Wir fordern für den Kreisverkehr im Stadtpark zumindest für die kritischen Zeiten morgens und mittags eine "Alle-Richtungen-Grün"-Ampel mit Vorrang für die Radfahrer.

Der Durchgangsverkehr ist konsequent auf die Umgehungsstraßen zu leiten, um die Verkehrsbelastung in der Innenstadt und den Ortsteilen zu reduzieren.

Dem sicheren Schulweg muß bei zukünftigen Planungen oberste Priorität eingeräumt werden. Hier sollte das von der UWG in der Vergangenheit geforderte Gesamtkonzept endlich umgesetzt werden. Es darf nicht weiter mit Einzellösungen experimentiert werden. Vor Beginn von Baumaßnahmen muss die sichere Führung des Baustellen- und späteren Anwohnerverkehrs klar geregelt werden. Das gilt aktuell insbesondere für das Baugebiet "Hoher Kamp West", aber auch für alle weiteren Planungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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08.11.2009

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