Antrag
für die Ratssitzung am 30. November 1999
Einrichtung eines Anruf-Sammel-Taxi
Die UWG-Fraktion beantragt die Einrichung eines Anruf-Sammel-Taxi und die
Verwaltung zu beauftragen, die organisatorischen und finanziellen Bedingungen hierfür
abzuklären und die notwendigen Schritte einzuleiten. Die UWG-Fraktion sieht im AST eine
sinnvolle, aber auch notwendige Ergänzung der bisherigen Angebote des Öffentlichen
Personennahverkehrs (ÖPNV), da eine Mobilität, beispielsweise zwischen den Ortsteilen
Ahaus und Alstätte, über die Angebote des ÖPNV werktags nur bis etwa 19 30 Uhr gegeben
ist.
Der Antrag wird einstimmig zur weiteren Beratung an den Ausschuß für
Stadtentwicklung, Planen und Verkehr verwiesen.

Antragstext:
Der Rat möge die Einrichtung eines Anruf-Sammel-Taxi beschließen und die
Verwaltung beauftragen, die organisatorischen und finanziellen Bedingungen hierfür
abzuklären und die notwendigen Schritte einzuleiten.

Begründung:
Die Situation des öffentlichen Personennahverkehrs hat sich zwar in der
Vergangenheit, u. a. durch die Einrichtung des Nachtbusses und des Euro-Schnellbusses
deutlich gebessert, doch ist die Mobilität, insbesondere von Jugendlichen und Senioren
aus den Ortsteilen, noch deutlich eingeschränkt. Hier ist beispielsweise die Linie Ahaus
- Alstätte - Ahaus anzuführen, die eine Mobilität zwischen diesen Ortsteilen mit dem
ÖPNV werktags an den Abenden nur bis etwa 19 30 Uhr ermöglicht, obwohl sich ein darüber
hinausgehender Bedarf immer wieder zeigt.
In anderen Kommunen konnten mit der Einrichtung eines Anruf-Sammel-Taxi
sehr positive Erfahrungen gesammelt werden. Die UWG-Fraktion sieht in der Einrichtung
eines Anruf-Sammel-Taxi eine sinnvolle, aber auch notwendige Ergänzung der bisherigen
Angebote des ÖPNV.
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