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Antrag für die Ratssitzung am 15. August 2000

Situation der Asylbewerber in Ahaus


Antragstext:

Die Verwaltung möge den Rat über die aktuelle Situation der Asylbewerber hinsichtlich der Unterbringung, der Betreuung durch eine sozialarbeiterische Fachkraft und der Leistungsgewährung sowie über die Entwicklung der Asylbewerberzahlenin Ahaus umfassend informieren.

Dabei erwartet die UWG konkret Auskunft zu folgenden Punkten:

In den letzten Wochen sind in der Öffentlichkeit schwere Vorwürfe bezüglich der Preisgestaltung und des Sortiments sowie dem Angebot verdorbener Lebensmittel erhoben worden. In welcher Weise wurden diese Vorwürfe durch die Stadtverwaltung überprüft und zu welchem Ergebnis haben diese Prüfungen geführt?

In welcher Weise haben sich in den letzten Jahren in Ahaus die Asylbewerberzahlen entwickelt und wie wirkt sich eine rückläufige Entwicklung auf die Wirtschaftlichkeit des Shop-Systems aus?

In welche Höhe sind im ersten Halbjahr 2000 Personal-, Miet- und Sachkosten für den Betrieb des Asylbewerbershops entstanden und in welcher Weise werden diese Kosten umgelegt?

Welche Einsparungen wären bei der Umstellung der Leistungsgewährung für Asylbewerber vom Shop-System auf Wertgut-Schecks zu erreichen?

In welcher Weise wurde der Ratsbeschluß zur Betreuung der Asylbewerber durch eine sozialarbeiterische Fachkraft umgesetzt und welche Erfahrungen konnten hiermit gesammelt werden.

Die UWG-Fraktion begrüßt die verstärkten Bemühungen der Stadt Ahaus, die Asylbewerber möglichst dezentral unterzubringen. Wie sieht die aktuelle Situation der Unterbringung bei den Asylbewerbern aus?

Die UWG-Fraktion möge die Verwaltung beauftragen, an Stelle des Asylbewerbershops neue Möglichkeiten der Leistungsgewährung zu erarbeiten und dem Ausschuss für Familien, Soziales und Senioren in seiner nächsten Sitzung zur Beschlußfassung vorzulegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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08.11.2009

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