Antrag für die Ratssitzung am 10. Mai 2001
Situation der Familienpflege in Ahaus

Antragstext:
Wir bitten die Verwaltung, den Rat über die aktuelle Situation der
Angebote im Bereich der Familienpflege, die Entwicklung der Finanzierungsstrukturen in den
vergangenen zwei Jahren sowie die Planungen für die Familienpflege zu informieren.
Der Rat möge die Verwaltung beauftragen, in Abstimmung mit den freien
Trägern als Anbietern der Familienpflege nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen, die das
Angebot der Familienpflege langfristig sicherstellt.

Begründung:
Aufgrund neuer Regelungen im Bereich der Familienpflege wurde der Zuschuß
um 15.000 DM gekürzt. Inzwischen hat sich der Kreis Borken für die Übernahme der Kosten
im Bereich der Familienpflege bei hauptamtlichen Fachkräften bereiterklärt. während die
Koordination im Bereich der nebenamtlichen Kräfte der Familienpflege nicht gedeckt ist.
Daher stellt sich unserer Fraktion die Frage, wieso die Stadt Ahaus in
diesem Bereich ihre finanzielle Beteiligung aufgegeben hat und in welcher Weise in Zukunft
den betroffenen Familien eine angemessene Hilfeleistung geboten werden soll.
Die Fraktion der UWG hält eine finanzielle Unterstützung durch die Stadt
Ahaus für diesen Bereich für erforderlich, um den in Not geratenen Familien dieses
Angebot auch in Zukunft anbieten und gleichzeitig kostenintensive stationäre Hilfen
vermeiden zu können.
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