Der "Runde Tisch" ist aus Sicht
der Unabhängigen Wählergruppe Ahaus (UWG) aus den bekannten Gründen gescheitert.
Dennoch halten wir es für unerläßlich, seitens der Stadt Ahaus und
im Sinne der Ahauser Bürgerinnen und Bürger für den Fall eines möglichen
Castor-Transportes notwendige Maßnahmen zur Infrastruktur zu schaffen, um einerseits die
zu befürchtenden Belastungen zu minimieren, andererseits die Gewährleistung des
Demonstrationsrechtes ermöglicht.
Daher beantragt die UWG mit diesem Schreiben:
Der Rat der Stadt Ahaus möge die Verwaltung beauftragen, bei einem
möglichen Castor-Transport notwendige Infrastrukturmaßnahmen zu schaffen bzw. zu
unterstützen.
Die Verwaltung möge
- eine Sporthalle als Ruheraum für Kinder und ältere Demonstranten zur Verfügung
stellen
- für ausreichend sanitäre Anlagen sorgen,
- auf eine Passierscheinregelung einwirken, die einen reibungslosen Zugang zu den
Gewerbebetrieben ermöglicht,
- Flächen für Camps zur Verfügung stellen,
- die Einrichtung von Buszubringerdiensten erwirken
- keine Konzessionen für Alkoholausschank erteilen.