Antrag
für die Ratssitzung am 22. Dezember 1999
Für eine stärkere Kooperation von Jugendhilfe und Schule
Die UWG beantragt, dass die Verwaltung beauftragt werden möge,
konzeptionelle, inhaltliche und organisatorische, Rahmenbedingungen für eine verstärkte
Kooperation von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und den unterschiedlichen
Schulformen zu erarbeiten und dem Jugendhilfeausschuß zur Beratung und Beschlußfassung
vorzulegen.

Antragstext:
Der Rat möge die Verwaltung beauftragen, konzeptionelle, inhaltliche und
organisatorische Rahmenbedingungen für eine verstärkte Kooperation von Einrichtungen und
Diensten der Jugendhilfe und den unterschiedlichen Schulformen zu erarbeiten und dem
Jugendhilfeausschuß zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.

Begründung:
In unterschiedlichen Ausprägungen und Ausmaß werden an allen Schulformen
zunehmend Verhaltensauffälligkeiten im sozialen Bereich (u. a. Aggressivität, Gewalt,
Suchtmittel) sowie Schulverweigerung beklagt, wobei die unterschiedlichen Dienste der
Jugendhilfe zumeist erst dann einbezogen werden, wenn "das Kind bereits in den
Brunnen gefallen ist".
Die UWG-Fraktion hält daher eine Intensivierung der Zusammenarbeit der
unterschiedlichen Schulformen und der verschiedenen Dienste der Jugendhilfe für dringend
erforderlich, um in diesem Bereich die Chancen präventiver Hilfen wirksam zu nutzen und
einer Ausgrenzung von Schülerinnen und Schülern mit problematischen Verhaltensweisen
vorzubeugen.
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