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Antrag für die Ratssitzung am 10. Juli 2002

Sicherheit von Senioren im Straßenverkehr


Antragstext

Der Rat möge die Verwaltung beauftragen, gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde, dem Seniorenbüro und weiteren zuständigen Stellen die Situation der Verkehrssicherheit für Senioren im Stadtgebiet zu untersuchen. Das Ergebnis dieser Analyse und die Entwicklung konkreter Handlungsstrategien zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für die älteren Menschen ist dem Ausschuß für Stadtentwicklung, Planen und Verkehr vorzustellen.


Begründung

Neben Kindern gehören insbesondere ältere Menschen zu den schwächeren Verkehrsteilnehmern. Diese sind einem hohen Risiko im Straßenverkehr ausgesetzt. Daher gilt es, ihre Interessen in besonderer Weise zu berücksichtigen.

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, müssen vorhandene Gefährdungspotentiale erkannt und gezielte Maßnahmen ergriffen werden.

Vielfach erhalten Senioren ihre Mobilität als Fußgänger, mit Hilfsmitteln ("Rollator") oder als Fahrradfahrer. Daher sollten sicherheitsabträgliche Mängel für diesen Personenkreis in der Straßenführung, der Straßengestaltung sowie der Fahrbahnbefestigung festgestellt werden. Als Konsequenz sind in einem zweiten Schritt Maßnahmen zur Entschärfung von Gefahrenstellen zu untersuchen. Darüberhinaus sollten Kraftfahrer intensiver über altersspezifische Verhaltensweisen von Senioren aufge-klärt und verstärkt dazu angehalten werden, ihre Verantwortung gegenüber den schwächeren Verkehrsteilnehmern wahrzunehmen.

Besonderes Anliegen ist es unserer Fraktion, bei dieser Untersuchung

die Absenkung von Bordsteinkanten

Querungshilfen

Sicherheit an Ampelkreuzungen

Sicherheit auf an Parkraum grenzenden Radwegen

in den Blick zu nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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08.11.2009

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