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Dieter Homann
41 Jahre
Diplom-Sozialpädagoge
Bürgermeisterkandidat
der UWG Ahaus
Vorsitzender der UWG-Fraktion im Rat der Stadt Ahaus
Politischer Schwerpunkt: Familien-, Jugend-, Sozialpolitik
homann@uwg-ahaus.de |
Am 25. Februar 2004 hat die Mitgliederversammlung der Unabhängigen Wählergruppe Ahaus den 41-jährigen Dieter Homann einstimmig zu ihrem Kandiaten für das Bürgermeisteramt nominiert. Hier erfahren Sie mehr über den Menschen, den Werdegang und die Aktivitäten von Dieter Homann.
Dieter Homann

... und der erste Schrei
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Der erste energische Schrei von Dieter Homann wurde kurz vor Weihnachten 1962, am 23. Dezember, im damaligen Ahauser Krankenhaus am Marienplatz vernommen. Zwar hatten sich seine Eltern nach zwei Söhnen eigentlich eine Tochter gewünscht, doch war die Freude über den dritten Sohn dennoch groß. |

... und seine Familie
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Als Sohn von Renate und Kreisrat Theodor Homann wuchs Dieter Homann mit seinen beiden älteren Brüdern Michael und Dirk in Ahaus auf. Seine Mutter kümmerte sich um die Kindererziehung, um Haus und Garten, sein Vater ist in Ahaus durch den Stenografenverein bekannt. Er hatte dessen Vorsitz jahrzehntelang inne und hat für diesen Maschinenschreib- und Kurzschrift-Lehrgänge angeboten. Seine politische Heimat sah sein Vater anders als Dieter Homann in der CDU.
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Die ersten zwei Lebensjahre verbrachte Dieter Homann in einem Mehrfamilienhaus im damaligen Ammeln an der Schorlemer Straße. Dann bezog seine Familie ein neues Haus an der Dr.-Helming-Straße in Ahaus, wo Dieter Homann seine Kindheit und Jugend verbrachte. In guter Erinnerung hat er seine Zeit im St.-Josefs-Kindergarten (stjosef-ahaus.de).

... und die Schulzeit
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Im August 1969 wurde Dieter Homann in die Katholische Grundschule St. Josef eingeschult. 1973 wechselte er von dort auf das Alexander-Hegius-Gymnasium (AHG), welches er 1982 mit dem Fachabitur verließ.
ahg-ahaus.de
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Schon am Alexander-Hegius-Gymnasium hat sich Homann einige Jahre als Klassensprecher und in der Schülervertretung für die Interessen der Schüler eingesetzt. Auch hat er als Redakteur bei der Schülerzeitung "Lupe" mitgewirkt. Eine musikalische Karriere war ihm jedoch vergönnt: Nachdem Homann für seine Aufnahme in den Schulchor vorgesungen hat, bekam er vom Chorleiter Herrn Denhoff die Empfehlung, sich doch anderen Hobbys zu widmen. Diesen Rat befolgte er auch.

... und die Jugendarbeit
Im Alter von 11 Jahren trat Dieter Homann in die Jugendgruppe KSJ-ND ein, wo er mit gleichaltrigen Jungen an wöchentlichen Gruppenstunden und dem jährlichen Zeltlager teilnahm. Das Erleben dieser Gemeinschaft haben ihn für sein späteres Leben stark geprägt. Als Jugendlicher hat er sich in der katholischen Jugendarbeit als Gruppenleiter und später auch Stadtgruppenleiter engagiert. 1984 und 1985 hat er dann die Leitung des Zeltlagers mit weit über 100 Kindern und Jugendlichen übernommen.
nd-ahaus.de
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Lange Jahre bevor er sich politisch in der UWG engagierte, wurde Homann 1980 von der Vollversammlung der Ahauser Jugendlichen als Vertreter der Jugendverbände in den Jugendrat und Heimrat gewählt. Dort galt sein Engagement der Stärkung der offenen Jugendarbeit und der Einrichtung eines Jugendhauses für alle Ahauser Jugendlichen, das spätere Haus der offenen Tür (HoT).

... und das Studentenleben
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Vor Aufnahme des Studiums hat Dieter Homann ein einjähriges Praktikum im Jugendhaus der Stadt Ahaus im früheren Verwaltungsgebäude der Zündholz absolviert.
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Anschließend studierte er drei Jahre Sozialarbeit/Sozialpädagogik an der Katholischen Fachhochschule Norddeutschland im niedersächsischen Vechta. Dieses Studium schloss Dieter Homann im Herbst 1986 mit dem Diplom und dem Prädikat "sehr gut" ab.
kath-fh-nord.de
Im Rahmen dieses Studiums hat er durch Praktika eindrucksvolle und vielfältige Erfahrungen im Jugendamt des Kreises Borken, in der Bewährungshilfe Ahaus und der Justizvollzugsanstalt Vechta gesammelt. Während des Studiums wurde Homann als Vertreter in den Allgemeinen Studentenausschuss gewählt, wo er sich mit hochschulpolitischen Fragestellungen auseinandergesetzt hat.

... und das Berufsleben
Nach seinem Berufsanerkennungsjahr in der Jugendwohngemeinschaft des Kinderwohnheimes in Dülmen wurde Dieter Homann in dieser Einrichtung in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Bis im Sommer 1999 hat er dort zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene auf dem Weg in die Selbständigkeit begleitet und gefördert. Einige Jahre hat er sich auch in der Mitarbeitervertretung des Heimes engagiert.
stjosephs-gertrudis-stift.de
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Als nebenberuflicher Lehrer war Dieter Homann von 1991 bis 1994 an der Fachschule für Sozialpädagogik des Canisiusstiftes Ahaus beschäftigt. Er unterrichtete angehende Erzieherinnen in den Fächern Verwaltungskunde und Jugendhilfe/Jugendrecht. Auch war er in der Praxisbetreuung der Berufspraktikantinnen eingesetzt.
canisiusstift.de
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Seit Juli 1999 ist Dieter Homann in der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des Caritasverbandes für die Dekanate Ahaus und Vreden e.V. tätig.
caritas-familienservice.de
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... und die Berufspolitik
Seit Beginn seiner beruflichen Tätigkeit ist Dieter Homann Mitglied im Deutschen Berufsverband für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Heilpädagogik e.V. In den Jahren 1987 und 1988 hat er sich im DBSH-Vorstandsteam des Bezirkes Westmünsterland insbesondere für die Belange sozialer Randgruppen engagiert.
dbsh.de

... und die Kommunalpolitik
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Die Tatsache, dass die UWG in Ahaus die einzige politische Gruppierung war, die sich im Ahauser Rat konsequent und eindeutig gegen die Pläne des Atommülllagers eingesetzt hat, motivierte Dieter Homann 1984, Mitglied der UWG zu werden. Außerdem waren hierfür das Engagement der UWG für die offene Jugendarbeit, die Rechte der Sozial Schwachen und die aktive Bürgerbeteiligung mit ausschlaggebend.
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Von 1986 bis 1991 war Homann 2. Vorsitzender, 1995 trat er für 6 Jahre die Nachfolge des Vorsitzenden Manfred Lück an.
1989 wurde Dieter Homann als jüngstes Mitglied in den Rat der Stadt Ahaus gewählt, dem er seither angehört. Die Fraktion der UWG wählte ihn 1994 zu ihrem stellvertretenden Fraktionssprecher; seit 1999 ist Homann Fraktionssprecher der UWG.
Seit 1985 gestaltet Dieter Homann in den unterschiedlichsten Ausschüssen und Arbeitskreisen des Rates die Ahauser Entwicklung mit (u. a. Jugendhilfeausschuss, Schul- und Kulturausschuss, Haupt- und Finanzausschuss).
Die Anliegen und politischen Schwerpunkte von Homann werden in den Anträgen der UWG-Fraktion deutlich.
>was tun. >aus rat und ausschüssen.

... und der Castor und das BZA
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Seit Beginn der Planungen für das Ahauser Atommülllager beteiligt sich Dieter Homann aktiv an zahlreichen Demonstrationen, Anhörungsterminen und Sonntagsspaziergängen. Nur ungern erinnert sich Homann an den Castor-Transport 1998, bei dem seiner Meinung nach demokratische Grundrechte durch den massiven Polizeieinsatz ausgehebelt wurden und in Ahaus ein Ausnahmezustand herrschte. Dass inzwischen nicht noch weit mehr Atommüll nach Ahaus transportiert wurde, sieht Homann als großen Erfolg der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus", der weiteren Initiativen des Münsterlandes und nicht zuletzt dem beharrlichen Widerstand der UWG an.
bi-ahaus.de
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... und die Kultur
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Das besondere Engagement von Homann im Widerstand gegen die Castor-Transporte der Organisation von kulturellen Veranstaltungen unter dem Motto "Rock gegen Atommüll" bzw. "Cultur contra Castor".
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Für die zehn Veranstaltungen mit überwiegend ausverkaufter Stadthalle hatte u. a. er das Rocktheater N8chtschicht, die Kleinen Mäxe und Fettes Brot engagiert. Mit diesen Veranstaltungen konnten die Aktionen des Widerstandes mit weit über 10.000 Euro unterstützt werden.
Durch die entstandenen Kontakte konnte Homann auch weitere bekannte Gruppen und Künstler wie BAP, Die Ärzte, Herbert Grönemeyer und Klaus Lage für eine Unterstützung des Ahauser Widerstandes begeistern.

... und die Rechtsprechung
Für die Jahre 1993 bis 1996 wurde Dieter Homann als ehrenamtlicher Richter ("Schöffe") am Amtsgericht Ahaus, von 1997 bis 2000 an das Landgericht Münster berufen.

... und die Nachbarschaft
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Nachdem Dieter Homann 1996 von seiner Wohnung am Hessenweg in ein eigenes Reihenhaus zur Schmalenstrothstraße zog, wurde er Mitglied in der dortigen Nachbarschaft "Burenpättken", die im Jahr 1954 u. a. vom jetzigen Ehrenvorsitzenden Walter Oyen gegründet wurde. Im Jahre 2000 wurde er von den Nachbarn zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt.
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.... und der Nikolaus
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In seiner beruflichen Tätigkeit im Kinderwohnheim in Dülmen ist Dieter Homann immer wieder auch als Nikolaus in Erscheinung getreten. Seit 2001 hat die Ahauser Nikolausgesellschaft Homann gewonnen, die Kinder der Bahnhofstraße zu bescheren.
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.... und die Freizeit
Zu seinen Hobbys zählt Dieter Homann insbesondere das Fotografieren. Auch trifft er sich gerne mit Freunden, zittert mit der "Fohlen-Elf" von Borussia Mönchengladbach oder schwitzt in der Sauna.
Die meisten Wege erledigt Homann mit dem Fahrrad. Ein eigenes Auto hat er seit über zwei Jahren nicht mehr, sondern teilt sich dieses mit guten Freunden. Das geht so reibungslos, dass Car-Sharing auch auf dem "Lande" kein Fremdwort bleiben muß.
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