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Reiner Bogenstahl

Reiner Bogenstahl

39 Jahre, verheiratet, 4 Kinder
Diplom-Ingenieur
Politischer Schwerpunkt: Stadtentwicklung, Sportpolitik
Wahlbezirk 13 - Wessum, Gaststätte Horst

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger in Wessum!

Bei der Kommunalwahl am 12. September kandidiere ich für die UWG, weil die Ziele der UWG nicht von übergeordneten Parteiprogrammen abhängig sind, sondern sich an den örtlichen Belangen orientieren.

Als Vater von 4 Kindern liegt mir besonders die Sicherung der Schulwege sowie der Ausbau und Erhalt der Spiel- und Sportflächen am Herzen. Als wichtiges Ziel sehe ich die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie, verbunden mit der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, insbesondere auch in den Ortsteilen.

Den Bau des Ahauser Zwischenlagers konnte die UWG aufgrund der politischen Mehrheit der CDU im Ahauser Stadtrat nicht verhindern. Nun gilt es jedoch mit aller Entschiedenheit, die Erweiterung des Zwischenlagers und den Transport weiterer Castor-Behälter nach Ahaus zu verhindern.

Für die Wessumer Einwohner möchte ich als Ansprechpartner zur Verfügung stehen: Rufen Sie mich an!

Ihr Reiner Bogenstahl

 


Interview Sommer '99

blickpunkt. Stellen Sie sich doch bitte einmal kurz vor!

Bernd Brewing: Ich bin 1954 geboren und in Wessum aufgewachsen. Ich bin Vater eines 18-jährigen Sohnes und wohne jetzt in Ahaus.

Beruflich war ich von 1972 bis 1986 beim Finanzamt Ahaus tätig und arbeitete dann 13 Jahre als Steuerfahnder beim Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung in Münster. Seit dem 1. Mai 1999 bin ich wieder beim Finanzamt Ahaus beschäftigt.

In meiner Freizeit jogge ich regelmäßig und spiele in der Altliga Wessum Fußball.

Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Ahaus GmbH bin ich seit 5 Jahren. Außerdem bin ich Mitglied des Aufsichtsrates der Ahauser Energie- und Dienstleistungsgesellschaft mbH.

Reiner Bogenstahl: Ich bin 39 Jahre, verheiratet und Vater von vier Kindern. Beruflich bin ich als Diplom-Ingenieur bei der Deutschen Post Immobilienservice GmbH in Münster beschäftigt. Kommualpolitisch tätig war ich bisher für die UWG als Vertreter im Ausschuß für Planen und Bauen sowie im Sportausschuß.

Werner Beckmann: Auch in bin verheiratet und Vater von vier Kindern und 43 Jahre alt. Beruflich bin ich als Brandsachverständiger tätig. Seit 10 Jahren bin ich als Wessumer Vertreter in der Ahauser Kommunalpolitik aktiv, zuerst in der Ausschußarbeit, seit fünf Jahren aber auch als Vertreter im Rat der Stadt.

blickpunkt. Welche konkreten Ergebnisse kann die UWG ihren Wählerinnen und Wählern denn in Wessum für die letzten 5 Jahre aufweisen?

Werner Beckmann: Ich glaube, daß die UWG-Fraktion in den letzten Jahren einige vorteilhafte Entscheidungen für Wessum erreichen konnte, obwohl wir nicht die Mehrheitsfraktion gebildet haben. Es waren nicht nur die größeren Entscheidungen über Gewerbe- und Baulandflächen, dem Bau des Kreisverkehres und der Nordtangente, die wir nach der Einbringung kritischer Aspekte mitgetragen haben.

Reiner Bogenstahl: Besonders am Herzen lag und liegt mir die Sicherung der Schulwege. Die UWG hat durch Anträge im Rat erreicht, daß der auch in den Ortsteilen zunehmende Verkehr nicht einhergeht mit einer Gefährdung für die schwächeren Verkehrsteilnehmer, die Fußgänger und Fahrradfahrer, die Kinder und Senioren. So hat die UWG beispielsweise verkehrsberuhigende Maßnahmen an der Hamaland- und Neustraße erreichen können.

Bernd Brewing: ...und schließlich hat die UWG durch beharrliche Überzeugungsarbeit sicherlich entscheidend dazu beigetragen, daß mittlerweile auch die CDU und die Stadtverwaltung eine Sicherung für Fahrradfahrer und Fußgänger an der Kreuzung "Flörbachstraße mit der B 474" für geboten halten. Obwohl die Forderungen der UWG in diesem Punkt zunächst nicht ernst genommen wurden, wird jetzt über die Errichtung einer Unterführung an dieser Stelle nachgedacht.

blickpunkt. Herr Bogenstahl, wo liegen Ihre persönlichen Motive für eine Kandidatur für den Stadtrat?

Reiner Bogenstahl: Neben der gerade schon erwähnten Sicherung des Verkehrs sehe ich ein wichtiges Ziel in der Ansiedlung von Gewerbe und Industrie und damit von Arbeitsplätzen, insbesondere auch in den Ortsteilen.

Und da ist da noch das Zwischenlager: Auch wenn die UWG den Bau des Atommüllagers nicht verhindern konnte, gilt es nun entschieden dafür einzutreten, die geplante Erweiterung und den Transport weiterer Castor-Behälter nach Ahaus zu verhindern.

blickpunkt. Herr Beckmann, Sie haben sich in der Vergangenheit insbesondere für die Förderung von Alternativenergien stark gemacht?

Werner Beckmann: Ja, mit dem vernünftigen Argument der UWG, den Landwirten die Möglichkeit zum Betrieb einer Windkraftanlage nicht zu verbauen, haben wir sicher entscheidend dazu beigetragen, daß der Rat eine Ausweisung von Windzonen als entbehrlich angesehen hat. Gleichwohl sind leider, überwiegend ungeeignete und quasi willkürliche Windzonen durch die Bezirksregierung ausgewiesen worden. Unsere volle Unterstützung findet die, auch aufgrund des großen Interesses von Landwirten, neuerdings in Gang gesetzte Neubewertung des Außenbereiches.

blickpunkt. Welche Ziele verfolgt diese Neubewertung?

Werner Beckmann: Nun, hiermit wird einerseits möglichst vielen Landwirten die Möglichkeit gegeben, eine sinnvolle Investition zu tätigen. Andererseits wird darauf geachtet, daß die Windmühlen nur in konfliktarmen Gebieten errichtet werden können, damit die – wie übrigens mit jeder Technik – einhergehenden Nachteile wie Schattenwurf und Geräusche nicht zu einer Belästigung der Nachbarschaft führen. Wir sehen neben anderen, ökologischen Energiearten im Windstrom nicht nur eine machbare, sondern auch wirtschaftlich interessante Alternative zum Atomstrom und den hiermit verbundenen, unvergleichlich höheren Risiken.

blickpunkt. Herr Brewing, wo sehen Sie die Schwerpunkte der UWG-Politik in den nächsten Jahren?

Bernd Brewing: Die Neuansiedlung von Gewerbeflächen tritt in Wessum zur Zeit praktisch auf der Stelle, obwohl sich interessierte Betriebe um Gewerbeflächen bewerben. Insbesondere mit dem Wachstum der Ortsteile muß jedoch der Nachfrage nach möglichst krisensicheren Arbeitsplätzen nachgekommen werden. Dabei spielt auch die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit eine große Rolle. Hier sehen wir einen Schwerpunkt der Aktivitäten der UWG für die nächsten Jahre.

blickpunkt. Welche Möglichkeiten sehen Sie hier?

Reiner Bogenstahl: Die Politik und die Stadtverwaltung muß mehr Initiative aufbringen, damit sich auch größere Unternehmen für einen Standort im Stadtgebiet entscheiden. Wir sind der Meinung, daß für diese Aufgabe eine neue Stelle in der Führungsebene der Verwaltung sinnvoll ist, die mit Erfahrung und guten Kontakten die Vorteile der Stadt Ahaus darstellen und die Ansiedlung neuer Betriebe maßgeblich begleitet.

blickpunkt. Herr Brewing, Sie sind auf Listenplatz 5 der UWG und werden damit sicherlich dem neuen Rat angehören. Wofür werden Sie sich im neuen Rat besonders einsetzen?

Bernd Brewing: In der Vergangenheit waren die Bürger immer wieder neuen finanziellen Belastungen ausgesetzt. Damit muß Schluß sein! Darum werde ich mich in besonderer Weise für geringere Belastungen für den "kleinen Mann" einsetzen.

blickpunkt. Woran denken Sie dabei?

Bernd Brewing: Es gibt da sicher einige Möglichkeiten, beispielsweise die Senkung der Grundsteuer, die Senkung von Gebühren und Beiträgen, aber auch die Senkung der Strom- und Wasserpreise.

Neben diesem finanziellen Aspekt werde ich mich im neuen Rat aber auch der Intensivierung der Arbeit für und mit unseren älteren Mitbürgern widmen und mich für eine Unterstützung der örtlichen Vereine und Verbände einsetzen.

blickpunkt. Herr Beckmann, wo liegen Ihre Motive für die Kandidatur für den Stadtrat?

Werner Beckmann: Wie ich bereits erwähnte, habe ich in den letzten Jahren bereits an einer guten Entwicklung für Wessum maßgeblich mitgewirkt. Ich möchte gerne bei der Lösung der anstehenden, kommunalen Aufgaben verantwortlich mithelfen, wobei Sie sicher sein können, daß die vor uns liegende Arbeit nicht von Interessen einzelner geprägt sein wird, sondern von dem, was dem Wohl der Bürgerinnen und Bürger dienlich ist. Dabei muß sich die Ortspolitik daran orientieren, was machbar ist.

blickpunkt. Herr Bogenstahl, wieso kandidieren Sie gerade für die UWG?

Reiner Bogenstahl: Ich kandidiere für die Unabhängige Wählergruppe, weil die Ziele der UWG nicht von übergeordneten Parteiprogrammen abhängig sind, sondern sich an örtlichen Belangen orientieren. Darin sehe ich einen entscheidenden Vorteil gegenüber den sogenannten großen Parteien.

blickpunkt. Eine letzte Frage: Herr Brewing, worin bestehen die Unterschiede zu Ihrem Gegenkandidaten?

Bernd Brewing: Wenn Sie Unterschiede zu meinem Gegenkandidaten der CDU, Herrn Heinrich Lefert suchen – den ich im übrigen als Menschen sehr schätze – so sind das Durchsetzungskraft und Willensstärke. Bei mir können die Bürger sicher sein, daß ich ihre Wünsche nicht nur zur Kenntnis nehme, sondern ihre Belange auch so weit wie möglich durchsetze. Den Anspruch, alles richtig zu machen, habe ich allerdings nicht.

 

 

 

 

update
08.11.2009

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